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3. Sep 2021

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Lifestyle

3 Fragen an Dr. med. Jørn S. Jørgensen

Journalist: Alicia Steinbrück

Über Alterssichtigkeit und sichere und schmerzfreie Eingriffe, die wirklich helfen.

Dr. med. Jørn S. Jørgensen, Gründer und Medizinischer Leiter der EuroEyes Klinikgruppe; Foto: Presse

Ist jede:r von Alterssichtigkeit betroffen? Kann man ihr vorbeugen – auch schon im jüngeren Alter?

Jeder Mensch entwickelt eine altersbedingte Presbyopie, egal wie gut die Augen vorher waren. Alterssichtigkeit ist ein natürliches Phänomen, das sich ab dem 40. Lebensjahr bemerkbar macht und weder durch Training noch Medikamente gestoppt werden kann.

Was sind die Vorteile von Trifokal- und Multifokallinsen? 

Mit Trifokallinsen wird jede Brille überflüssig. Diese hochentwickelte Kunstlinse besitzt mehrere Brenn-punkte und ermöglicht so das Sehen in unterschiedlichen Entfernungen. Diese unsichtbaren Linsen können lebenslang im Auge bleiben. Neben der Alterssichtigkeit kann mit ihnen Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmung korrigiert werden.

Ist die Operation schmerzhaft?

Nein, gar nicht, denn vor dem Ein-griff wird das Auge mit Augentropfen kurzzeitig betäubt. Insgesamt dauert es – mitsamt der Linsen-Implantation – höchstens 15 Minuten pro Auge. Es ist ein kurzer ambulanter Eingriff, den ich seit Jahrzehnten auch bei der Behandlung des Grauen Stars anwende. Bereits 24 Stunden später ist die Sehkraft völlig wiederhergestellt und man ist schon nach wenigen Tagen wieder berufsfähig.

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.