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31. Mär 2023

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Lifestyle

4 gut bekömmliche Frühlingsrezepte

Journalist: Theo Hoffmann

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Foto: Stefan Schauberger/unsplash

Risotto mit Ziegenkäse und gerösteten Walnüssen

Viele Käsefans schwärmen von Ziegenkäse. Er ist schon etwas sehr Besonderes, wenn man ihn frisch vom Käselaib schneidet und mit Oliven und einem Glas Rotwein genießt. Es gibt ihn aber auch in Form von Frischkäse und eignet sich damit als ideale Zutat: Zum Beispiel für ein Risotto mit Rucola und Walnüssen. Das Gericht ist schnell gemacht. Während man in einem Topf die Brühe anrührt, schält und hackt man rasch Knoblauch und eine halbe Schalotte, die man dann mit Olivenöl schwach erhitzt und anschwitzt. Danach kommt der Reis in einen anderen Topf, der rösten und ruhig am Boden des Topfes leicht anbacken kann. Ein bisschen Weißwein bei gelegentlichem Rühren schadet nicht, während der Reis immer wieder mit einer Kelle Brühe bedeckt werden muss. Anschließend werden die Walnüsse ohne Fett in einer Pfanne geröstet und Ziegenfrischkäse sowie Rucola werden vorbereitet, um es unter das Risotto rühren zu können. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken und am besten mit einem kühlen Glas Weißwein servieren.

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Megan Bucknall/unsplash

Nudelauflauf mit Spinat und Käse
Ein leckerer Tomatensalat mit Mozzarella und Basilikum als frische Beilage zu einem Frühlingsessen schadet nie. Man sollte allerdings großzügiger mit der Kalorienkontrolle umgehen, wenn man dazu einen etwas „fetteren“ überbackenen Nudelauflauf verzehrt, für den man vornehmlich einen leckeren Gouda- oder Edamer-Käse verwendet. Auch dieses Gericht ist schnell gemacht. Lediglich Salzwasser aufkochen, eine Zwiebel mit Butter in einem anderen Topf kurz andünsten und mit Milch und Sahne beim Rühren ablöschen. Anschließend die Nudeln kochen, Spinat waschen und den Schinken in kleine Streifen zerpflücken. Die Sahnesoße nach Geschmack mit Salz, Pfeffer, ein wenig Paprikapulver und Muskat zubereiten und den Käse darin schmelzen. Dann den Spinat und den Schinken dazugeben und erhitzen, bis der Spinat zusammenfällt. Das Vorbereitete kommt sodann in eine Auflaufform und schließlich in den Backofen. Noch leckerer (und etwas kalorienreicher) wird es dann, wenn man das Ganze zusätzlich mit ein wenig Käse bestreut.

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Kim Daniels/unsplash

Erdbeer-Drink
Wenn ein Drink mit Obst zubereitet wird, schmeckt er besser und ist gleichzeitig gesund. Nach dem Winter bietet sich dafür gleich ein ganzer Früchtekorb an. Allen voran unsere geliebte Erdbeere, die in Drinks schon eine gewisse Tradition hat. Ein Cocktail „in Rot“, den man auf der Terrasse, vielleicht sogar nach einer schönen Grillparty servieren kann. Zum Glück können wir hierzulande bereits vor dem Hochsommer leckere, regionale Erdbeeren kaufen, von denen man für ein Cocktailglas Vier auswählt und in Scheiben schneidet. Außerdem braucht man noch drei - nach Geschmack auch ein paar mehr Minzblätter - die man mit einem Cocktailstößel, der bei Liebhabern solcher Getränke einfach nie fehlen sollte, leicht für die Entfaltung der Aromen presst. Dann eine frische Zitrone mit der Hand auf einer Tischplatte rollen und aufschneiden. Schließlich die Erdbeerscheiben, die Minze und ein paar Eiswürfel ins Glas dazugeben, bevor man die Mischung mit 5cl Rum aufgießt und die Zitrone darüber auspresst. Jetzt fehlen nur noch zwei Teelöffel Rohrzucker und 5 cl Sprudelwasser.

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Toe Heftiba/unsplash

Batida de maracuja
Ein toller Drink aus Brasilien mit Saft aus der Passionsfrucht oder gleich einer echten Passionsfrucht, wenn man sie denn frisch bekommt. Unter ihrem brasilianischen Namen Maracuja ist die sogenannte Passionsfrucht hierzulande viel bekannter. Und wer sich nun fragt, wie er an solch ein kostbares Stück oder gar den daraus gewonnenen Saft am besten herankommt, dem seien die portugiesischen Feinkostläden empfohlen, die es in vielen Städten gibt. Mit Hilfe des berühmten Zuckerrohrschnapses „Cachaça“, den man beim dort übrigens ebenfalls kaufen kann, besagter Maracuja, Kondensmilch und Sahne lässt sich ein hinreißender Batida de Maracuja zaubern. Wieviel Alkohol man diesem Getränk zuführen möchte ist dabei völlig freigestellt. Die Zutaten kann man zusätzlich noch mit Orangensaft, Zimt, Nelken, Wein oder Traubensaft erweitern. Dann kommt alles in einen Mixer und wird entweder in den Kühlschrank gestellt oder auf dem Herd vorsichtig erhitzt. Beides schmeckt fantastisch.

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.