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8. Mai 2024

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Lifestyle

Das Abenteuer vor der Haustür – Ein Beitrag von Peter Mender

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Foto: Presse

Schwimmen, Radfahren, Grillen und Urlaub: Für 2,5 Millionen Familien in Österreich beginnt mit den Ferien eine hoffentlich entspannte Zeit ohne Hausübungen, Schularbeitsdruck und Elternabende.

Peter Mender, Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreich

Was in der Theorie so toll klingt, ist für viele Familien mit erwerbstätigen Eltern dennoch eine große Herausforderung, denn nicht immer ist die Betreuung der Kinder in den Ferien gesichert. Das ist ein Punkt, für den wir uns als Katholischer Familienverband auf höchster politischer Ebene einsetzen: Eine gute Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Beruf, damit Familien entspannt ihren Sommer planen können. Und Angebote für Familien gibt es im Sommer genügend, wie Sie auf den Seiten dieser Beilage entdecken können.

Das Wichtigste für Familien ist allerdings die gemeinsam verbrachte Zeit.

Denn Beziehung und Bindung brauchen Zeit, um sich zu entwickeln. Zeit, um über Gott und die Welt zu reden, Zeit, sich auf den anderen einzulassen und unverplante Zeit, in der einmal spontan das gemacht werden kann, worauf man Lust hat, ohne in einem engen Zeitkorsett zu stecken. Aus unzähligen Elternbildungsveranstaltungen und Expertenvorträge wissen wir, dass diese gemeinsame Zeit und Zuwendung einer der wichtigsten Faktoren für ein gelingendes Familienleben ist und Eltern gut daran tun, diese Zeit einzuplanen. Der Sommer mit seinen langen Tagen und den Ferien bietet sich perfekt dafür an.

Dabei muss es sich nicht um große aufwendige Unternehmungen oder teure Fernreisen handeln: Mikroadventures sind im Trend. Damit sind kleine Ausflüge in der eigenen Umgebung gemeint – Sie werden erstaunt sein, was sich gerade mit Kindern vor der eigenen Haustür alles erleben lässt! Ob Geocaching (eine Art digitaler Schnitzeljagd), im Freien unter dem Sternenzelt übernachten oder eine Radtour zu einem Ausflugsziel in der Nähe: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Erkunden Sie das Angebot in Ihrer Umgebung und Sie werden erstaunt sein, wie viel man – gerade mit Kindern – im Sommer erleben kann!

Eine besonders schöne Art, Zeit miteinander zu verbringen, ist aber auch das gemeinsame Kochen und Essen: Wir hören immer wieder nach unseren Online-Kochshows, wie viel Kinder beim Kochen in der Küche schon übernehmen können, wie stolz sie darauf sind und wie sehr diese Erfahrung die ganze Familie zusammenschweißt. Probieren Sie es aus und schwingen Sie gemeinsam den Kochlöffel.

Für Kinder ist es besonders wichtig, dass sie bei allen Turbulenzen im Leben einen sicheren Hafen finden. Rituale und Gewohnheiten, wie eine tägliche gemeinsame Mahlzeit, sind dabei eine wertvolle Unterstützung. Denn Rituale geben Geborgenheit und Sicherheit. Dennoch ist es schön, gerade im Sommer einmal gewohnte Abläufe über den Haufen zu werfen: Warum nicht bis Badeschluss im Freibad bleiben und das Abendessen in eine späte Jause umfunktionieren? Oder statt dem abendlichen Leseritual eine Nachtwanderung machen? Erlauben Sie sich spontan das zu machen, worauf Sie Lust haben und vor allem: Lassen Sie sich von Ihren Kindern inspirieren – sie haben meist die besten Ideen für die kleinen Abenteuer vor der Haustür.

Nehmen Sie sich Zeit für sich, für Ihre Kinder, schenken Sie sich Zeit, tanken Sie Kraft und genießen Sie gemeinsam ihren Familiensommer!

29. Dez 2025

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Gesundheit

Gesund & Aktiv im Alter

### Pilates – tiefenwirksame Praxis Ideal für Best Ager: Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft, Stabilität und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an Fitnesslevel und Leistungsstand angepasst. Es werden dabei gezielt die tiefliegenden Muskeln in Bauch, Rücken und Beckenboden angesprochen – jene Muskulatur, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig ist. Regelmäßiges Training sorgt so für erhöhte Beweglichkeit, eine verbesserte Körperhaltung und Balance und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen. ![pexels-roodzn-34314432 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_roodzn_34314432_ONLINE_01d8168c42.jpg) ### Schwimmen – schwerelos sporteln Auch diese Sportart kann Senioren uneingeschränkt empfohlen werden – bei konkreten Gelenkschmerzen fallen lediglich einzelne Schwimmstile ins Wasser beziehungsweise sollten durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und die Muskeln sanft trainiert – und zwar alle großen Muskelgruppen. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Es kommt sogar noch besser: Das Immunsystem wird gestärkt, Stress abgebaut und die Koordination verbessert. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken beziehungsweise einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen. ![pexels-pavel-danilyuk-6874403 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pavel_danilyuk_6874403_Online_a2532ecc8e.jpg) ### Nordic Walking – echter Selbstläufer Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best Ager-Sportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und Körperhaltung und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Die koordinierte Bewegung festigt die Balance und fördert die koordinativen Fähigkeiten des Gehirns. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden. Wer nicht allein walkt, hat auch im sozialen Bereich einen echten Lauf. ![pexels-pack2ride-85580365-8934510 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pack2ride_85580365_8934510_ONLINE_ca5f7bad72.jpg) ### Radfahren – läuft wie geschmiert Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-Kreislauf-System auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen (insbesondere die Beinmuskulatur) gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Studien betonen zudem eine Stärkung sozialer Kontakte durch den erweiterten Aktivitätsradius, welche sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirkt.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Warum die Zukunft pflanzlich isst – mit Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends

![Katrin Kasper_credit_Dennis Williamson Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Katrin_Kasper_credit_Dennis_Williamson_Online_358773f745.jpg) ``` Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends ``` Immer mehr Menschen essen weniger Fleisch, Wurst und Milchprodukte. Sie ernähren sich pflanzlicher – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie können. Sogar Discounter eröffnen heute eine vielfältige, genussvolle Welt an pflanzlichen Lebensmitteln. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Es geht nicht um Verzicht, sondern um eine Bereicherung: Neue Aromen, neue Texturen, neue Möglichkeiten – die pflanzliche Küche ist längst dort angekommen, wo Genuss, Gewissen und Gesundheit zusammenfinden. Das Bewusstsein dafür wächst, wie sehr uns diese Ernährungsform guttut. Viele spüren bereits nach kurzer Zeit, wie sich mehr Leichtigkeit, Energie und Wohlbefinden einstellen. Pflanzlich zu essen wird zu einer Form von Selbstfürsorge und Wertschätzung – für den eigenen Körper ebenso wie für die Natur, unsere Mitgeschöpfe und die Gesellschaft. Nur ein Beispiel: Die internationale Forschungsgruppe Zero Carbon Analytics rechnet vor, wie weniger Fleischkonsum unser Gesundheitssystem entlasten würde: In Deutschland könnten 1,9 Milliarden Euro für Medikamente und Behandlung eingespart werden – genug, um 36.500 Pflegekräfte zu beschäftigen. Doch im Kern geht es um etwas anderes: um eine neue Idee von Luxus. Nicht stur am Gestern festhalten, sondern das Bessere entdecken. Eine pflanzenbetonte Ernährung öffnet Türen, statt sie zu schließen. Pflanzlicher zu essen bedeutet deshalb kein radikales Umdenken. Sondern die Einladung, Neues auszuprobieren – und direkt zu spüren, wie gut es tut. Mein Tipp: Essen Sie neugierig!