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31. Aug 2021

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Gesellschaft

Das Ende des Excellulitis

Journalist: Kirsten Schwieger

Die digitale Personalakte besitzt gegenüber ihrer analogen Schwester diverse Vorteile. Gleichzeitig stellt sie HR-Abteilungen aber auch vor Herausforderungen.

Tjalf Nienaber, Digital Evangelist & Founder und Managing Director clipr GmbH; Foto: Presse

Grundsätzlich ermöglicht sie die schnelle und ortsunabhängige Verfügbarkeit von Informationen und so-mit eine eklatante Zeit- und (Prozess-) Kostenersparnis. Ablage und Suche in der Akte können effizient gehandhabt werden und auch die „Beauskunftung“ von Anfragen Betroffener wird leichter. Aufbewahrungsfristen können automatisiert überwacht und die Rechenschaftspflicht anstandslos erfüllt werden. Die digitale Personalakte spart zudem Platz und bietet eine höhere Datensicherheit gegen-über Ordnern mit Papier, die leicht abhanden oder in falsche Hände geraten können. Sofern Verantwortlichkeiten und Fristen festgelegt sind, entstehen auch keine Schattenakten mehr. Allerdings muss die HR sowohl den Prozess als auch die Qualität kontrollieren, damit die digitale Akte nicht zu einem Datenmüllberg verkommt. Die Sicherstellung des „Need-to-know-Prinzips“ durch die Vergabe von Zugriffsrechten ist ebenso unabdingbar wie Verschlüsselung und eine rechts- und revisionssichere Ablage der Daten.

22. Apr 2026

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Gesellschaft

Green Fishing – mit Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF

![Josef_Bild_2 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Josef_Bild_2_Online_bfe4ca7f26.jpg) ``` Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF ``` **Was kann die Angel-Community dazu beitragen, unsere Gewässer langfristig schützen?** „Jeder Angler sollte seinen Platz besser hinterlassen, als er ihn vorgefunden hat, also auch Müll anderer mitnehmen und Auffälligkeiten melden. Die Sensibilität dafür ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Viele Angler engagieren sich aktiv für saubere Gewässer. Mein Freund Jan Ebel organisiert z. B. mit seinem Verein „Spreepublik“ regelmäßig Clean-ups in Berlin, bei denen Elektroscooter und anderer Schrott aus der Spree gefischt werden. Solche Aktionen zeigen, wie wichtig das Engagement der Angler für den Gewässerschutz ist. Mit der wachsenden Zahl an Hobbyfischern steigt das Bewusstsein für Nachhaltigkeit noch mehr, und viele Marken reagieren darauf, z. B. mit umweltfreundlicheren Angelködern. Beim Raubfischangeln mit Kunstködern nimmt die Nachfrage nach phthalatfreien Gummimischungen zu. Catch & Release (C&R), also das Fangen und Freilassen hingegen ist in ein kontroverses Thema. Mir ist wichtig, den gefangenen Fisch zu verwerten und der Angelei damit einen Sinn zu geben – das ist auch das Konzept unseres YouTube-Kanals BROSEF: Wir fangen Fisch zum Verzehr und zeigen, wie einfach und lecker man ihn zubereiten kann. C&R hat jedoch seine Berechtigung, um Fische, die dem regionalen Schonmaß unterliegen, wieder in das Gewässer zu geben. Wie es beispielsweise die „Müritzfischer“ nicht nur bei kleinen, auch bei großen Fischen mit starken Genen praktizieren und somit die Produktivität des Gewässers aufrechterhalten. Wichtig beim Release ist natürlich der schonende Umgang: kurze Luftzeiten und befeuchtete Hände, um die Schleimhaut der Fische nicht zu beschädigen. Solche Grundlagen lernt jeder Angler bereits in der Prüfung.“