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22. Jun 2021

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Lifestyle

Das große Grillen

Journalist: Chan Sidki-Lundius

Ob im Garten, auf der Terrasse, auf dem Balkon oder spontan unterwegs: „Grillen macht einfach Laune“, sagt Tim Mälzer.

Grillen oder ein Barbecue sind immer tolle Anlässe, um mit Freunden oder der Familie in geselliger Runde zusammenzukommen und gemeinsam zu schlemmen. Das findet auch Tim Mälzer. „Neben dem schönen kommunikativen Miteinander am offenen Feuer spricht für das Grillen, dass es so gesund ist. Und es ist supereinfach, für jeden Geschmack etwas wirklich Leckeres zuzubereiten. So kommen auch Veganer oder Vegetarier beim Grillen auf ihre Kosten.“ 

Tim Mälzer selbst steht total auf gegrillte Kartoffeln mit Salsa Verde. Aber natürlich mag er auch gutes Fleisch und Würstchen von vertrauenswürdigen regionalen Produzenten. Dazu ein paar köstliche Saucen, Salate, Gemüse oder auch Pfannenbrot, herrlich! „Und mit exotischen Marinaden lassen sich auf einfache Weise viele Gerichte verfeinern. Die sind schnell gemacht, ebenso wie Saucen“, so der sympathische Koch weiter. Allerdings sollten die Saucen nicht zu schwer sein, sondern mit Leichtigkeit und einem ausgewogenen Verhältnis von Süße, Säure und eventuell auch Schärfe punkten. 

Grundsätzlich ist Tim Mälzer ein Freund vom Grillen mit Holzkohle. Besonders gern grillt er mit dem neuen kompakten Icon von Monolith, den er selbst mitentwickelt hat. Der Keramik-Grill funktioniert wie eine komplette Außenküche, damit kann man nicht nur grillen, sondern auch smoken, backen, garen und räuchern – und das bei minimaler Größe sogar „to go“ und als Tischgrill. Zudem heizt sich das Gerät schnell auf, bei Niedrigtemperatur (100 Grad) kann der Grill die Temperatur bis zu 20 Stunden halten. Ausgedehnten BBQs steht somit nichts mehr im Wege. Tim Mälzer jedenfalls freut sich auf eine lange Grill-Saison – und auf viele Grilleinladungen. Denn der Koch lässt sich in kulinarischer Hinsicht gern auch mal verwöhnen.

Tim Mälzers Rezept für Rib-Eye-Steak

Zutaten

  • 2 Steaks à 400 g
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 EL Zwiebelmarmelade
  • 1 TL Pfeffer (fermentiert)
  • 200 g Kirschtomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Puderzucker
  • 1 Knolle frischer Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Grill auf indirekte Temperatur von 140 Grad einstellen. 
  2. Kirschtomaten auf ein Pizzablech legen, Zwiebeln halbieren und mit der Schnittfläche nach oben dazu legen, mit Puderzucker bestreuen. Auf den Rost stellen und ca. 80 Minuten garen. 
  3. Blech herausnehmen, mit einem Teelöffel die inneren Ringe der Zwiebel herausnehmen und klein-hacken. Mit der Zwiebelmarmelade vermengen und wieder in die Zwiebel füllen. Alles beiseite stellen und abdecken. 
  4. Die parierten Steaks auf den Rost über den Deflektorstein legen und langsam bis zu einer Kerntemperatur von 45 Grad garen. Dann die Steaks auf einen Teller legen und abdecken. 
  5. Den Grill auf direktes Grillen bei 280 Grad justieren und die Steaks auf einem Gussrost von beiden Seiten kräftig rösten. Immer nur kurz auf einer Seite liegen lassen, damit die Steaks nicht übergaren. 
  6. Nach dem Grillen mit Salz und Pfeffer würzen und mit Grillgemüse servieren.

Guten Appetit!

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.