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27. Feb 2019

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Business

Das “Mindset” der Mitarbeiter ist Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg

Journalist: Frank Thelen

Die technische Entwicklung schreitet so schnell voran wie noch nie in der Geschichte der Menschheit, fast alle Branchen werden durch disruptive Technologien grundlegend verändert. Besonders für uns hier in Deutschland steht viel auf dem Spiel, steht doch gerade die für unsere Wirtschaft so wichtige Automobilindustrie vor einem grundlegenden Wandel. Und neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, Blockchain, Cloud, 3D-Druck und 5G haben fundamentale Auswirkungen auf nahezu alle Branchen und Bereiche der Wirtschaft.

Es ist daher für alle Unternehmen überlebenswichtig, frühzeitig zu evaluieren, welche Auswirkungen diese Innovations-Welle auf sie hat. Welche Möglichkeiten und Vorteile ergeben sich? Wie weit ist der – auch globale – Wettbewerb? Wie verändern sich die Produkte und Märkte?

Die Wahrheiten, die vor 20 Jahren noch galten, haben sich inzwischen in vielen Bereichen überlebt. Was damals in Ausbildung und Studium vermittelt wurde, ist oftmals veraltet oder sogar ganz überholt. Die Zeiten, in denen man sich auf dem einst gelernten ausruhen konnte, sind endgültig vorbei.

Um so wichtiger ist es, dass die Unternehmen in die stetige Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und Management investieren, denn deren Wissen und noch wichtiger “Mindset” ist in unserer Informationsgesellschaft mehr denn je Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg. Auch Personalabteilungen müssen umdenken – wer sich mit künstlicher Intelligenz auskennt und Algorithmen für Expertensysteme entwickeln kann, wird sich nicht mehr mit einem Informatikstudium aufhalten wollen, dessen Inhalte schon längst nicht mehr dem Stand der Entwicklung entsprechen. Die Unternehmen müssen sich daher auch Mitarbeitern öffnen, die nicht mit dem klassischen Standardlebenslauf aufwarten können – diese innovativen Querdenker sind es, die eine Startup-DNA in gewachsene und verkrustete Strukturen bringen und andere motivieren können, sich der Herausforderung der stetigen Weiterbildung und Offenheit für neue Entwicklungen zu stellen. 

Die Firmen, die diesen Wandel als Chance sehen, mutig denken und handeln, werden die Gewinner von morgen sein. Ein verkrampftes festhalten - so haben wir das schon immer gemacht – führt leider in den Untergang.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.