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30. Apr 2026

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Business

Highspeed-Internet zuhause – ganz ohne Schnickschnack – mit Philipp Riederer, CEO von Bahnhof Nätverk

Journalist: Katja Deutsch

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Foto: Presse

Langsam hält Open Access auch in Deutschland Einzug. Philipp Riederer erklärt, warum das für Kundinnen und -kunden einen riesigen Vorteil bedeutet.

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Philipp Riederer, CEO von Bahnhof Nätverk

Herr Riederer, was ist Open Access? Open Access zielt darauf ab, Nutzerinnen und Nutzern mehr Auswahl und bessere Angebote zu ermöglichen. In vielen Ländern ist dieses Modell bereits etabliert und stark nachgefragt. Die Idee: Netzbetreiber stellen ihre Netze allen Anbietern zu gleichen Konditionen zur Verfügung und diese konkurrieren dann über Preis, Leistung und Service, was zu höherer Kundenzufriedenheit führt.

Warum ist das gut für private Nutzerinnen und Nutzer? Interessierte haben mehr Auswahl und können sich genau das aussuchen, was sie haben möchten.

Wie sieht es mit Open Access in Deutschland aus? Es kommt langsam. Viele Provider tun sich noch schwer damit, ihre Infrastruktur anderen Anbietern diskriminierungsfrei zur Verfügung zu stellen, besonders, wenn sie eigene Produkte vermarkten. Beim Strom ist das längst üblich: eine Leitung, viele Anbieter. Noch immer wird Internet meistens mit unnötigen Zusatzdiensten angeboten. Dabei wünschen sich viele Kundinnen und Kunden vor allem einen stabilen, leistungsstarken Zugang, während sie weitere Angebote wie Streaming-Dienste oder VoWiFi selbst auswählen möchten. Mit neuen Anbietern dürfte sich das jedoch zunehmend ändern.

Open Access zielt darauf ab, Nutzerinnen und Nutzern mehr Auswahl und bessere Angebote zu ermöglichen.