Ein eines modernen Pflegeheims von Carestone
Zurück zu Carestone

Diesen Artikel teilen:

10. Apr 2024

|

Anzeige

Demografischer Wandel als Wachstumsmarkt durch Pflegeimmobilien

|

Foto: Presse

Der Bedarf an Senioren- und Pflegeimmobilien steigt weiter an – das bietet Investoren hervorragende Möglichkeiten, erklärt Experte Sandro Pawils.

Online_klein.png Sandro Pawils, CSO bei der Carestone Gruppe

Herr Pawils, Deutschland ist eine alternde Gesellschaft. Bietet diese Entwicklung auch Chancen für private Immobilien-Investitionen?

Ja, absolut. Inflation, Steuern, Rente: all das beschäftigt die Menschen gerade in diesen unruhigen Zeiten ganz besonders. Und genau hier bilden Immobilien einen wertvollen Stabilitätsanker. Insbesondere in unserem Segment der Pflegeimmobilien wird die immer größer werdende Gruppe der über 65-Jährigen die Immobilien-Nachfrage weiter anheizen. Gleiches gilt für die Zahl der Pflegebedürftigen. Sie wird laut Statistischem Bundesamt von rund fünf Millionen Ende 2021 auf etwa 6,8 Millionen im Jahr 2055 ansteigen. Bis zum Jahr 2040 rechnen Experten mit einem zusätzlichen Bedarf von über 300.000 stationären Pflegeplätzen und erwarten im gleichen Zeitraum einen Investitionsbedarf von 80 bis 125 Milliarden Euro für den Neubau und die Revitalisierung von Pflegeimmobilien. Diese Zahlen verdeutlichen die gesellschaftlichen Herausforderungen und die Marktpotenziale gleichermaßen.

Welche Potenziale sind das?

Der Markt für Pflegeimmobilien war lange Zeit nur großen Kapitalanlegern vorbehalten oder über Fondsbeteiligungen zugänglich. Mit unserem Konzept haben wir die Assetklasse auch für private Investoren erschlossen. Senioreneinrichtungen werden dafür in ihre einzelnen Apartments aufgeteilt und private Investoren erhalten so die Möglichkeit – ähnlich wie beim Kauf einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus – ein Pflegeapartment zu erwerben und damit gezielt selbst für das Alter vorzusorgen.

Wie genau sorgen Investoren vor?

Die Häuser werden von spezialisierten Pflegebetreibern geführt, die im Vorfeld langfristige Pachtverträge abschließen, oft über 20 Jahre und mehr. Diese Verträge sorgen also für planbare und stabile Mieteinnahmen über einen langen Zeitraum. Indexierte Mieten wirken der Inflation entgegen und die Zusammenarbeit zwischen Betreibergesellschaft und einer spezialisierten Verwaltung sorgt dafür, dass sich die sonst üblichen immobilienwirtschaftliche Aufwände wie Mietersuche, Nebenkostenabrechnungen oder auch ein Großteil der Instandhaltungskosten deutlich reduzieren.

Worauf sollten potenzielle Anlegende bei dem Investment achten?

In unseren Beratungen nehmen wir immer Anlagestrategie und -horizont in den Fokus. So lässt sich schnell klären: Kommen eher Bestands- oder Neubauten in Frage? Soll mit Fremd- oder vor allem mit Eigenkapital investiert werden? Zudem sollte man gerade in Zeiten anspruchsvoller Märkte auf starke Partner setzen. Am besten auf solche, die die Wertschöpfung von der Projektierung über den Bau bis hin zum Vertrieb der Pflegeimmobilien aus einer Hand abbilden. Ausgewählte Standorte und bewährte Betreiber mit langfristigen Verträgen geben dann Sicherheit. Im Idealfall wird auch die Bauqualität immer wieder unabhängig zertifiziert. In unserem Fall zum Beispiel durch die DEKRA.

Sehen Sie den Markt der Pflegeimmobilien auch zukünftig stabil?

Ja, denn die Assetklasse zeigt sich aus mehreren Gründen robust: Der beschriebene Bedarf macht den Bau tausender neuer Pflegeimmobilien notwendig. Die momentane Zurückhaltung am Bau verschärft diese Entwicklung sogar noch. Zudem orientiert sich der so wichtige Faktor Immobilienlage in erster Linie eben an dem genannten Bedarf an seniorengerechtem Wohnraum. Er ist damit losgelöst vom klassischen Wohnimmobilienmarkt. Auch das kürzlich beschlossene Wachstumsschancengesetz mit der darin verankerten degressiven Abschreibung verleiht der Branche Rückenwind. Immobilienkäufer können dadurch mit dem richtigen Modell jährlich mehrere tausend Euro an gezahlten Steuern in ihr Privatvermögen zurückführen.

Jenseits aller ökonomischen Argumente möchten viele Anlegende heute in etwas Sinnvolles investieren. Macht der Wunsch Pflegeimmobilien noch interessanter?

Der Erhalt und die Schaffung von Pflegeplätzen sind aus gesellschaftlicher Sicht dringend notwendig und ein zentraler Gedanke unseres Konzeptes liegt darin, dass unsere Investoren genau dies tun. Sie schaffen damit Werte, die weit über die Immobilien hinaus ausstrahlen. Gleichzeitig sind wir davon überzeugt, dass nur nachhaltige Immobilien auch markt- und zukunftsfähig sind. Deshalb erfüllen wir bei allen Neubauten die hohen Anforderungen des Qualitätssiegels für nachhaltige Gebäude (QNG). So erschließen wir unseren Investoren attraktive KfW-Förderungen mit Darlehenszinsen von unter zwei Prozent – Konditionen wie vor der Zinswende. Die Immobilien punkten unter sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten also maximal.

2. Apr 2026

|

Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

|

Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.