Diesen Artikel teilen:

2. Apr 2026

|

Business

Den Büroalltag entknoten

Journalist: Julia Butz

|

Foto: Curated Lifestyle/unsplash

In vielen Unternehmen läuft der Alltag erstaunlich zuverlässig – nur eben nicht immer effizient.

Informationen machen mitunter erstaunliche Umwege, Aufgaben wechseln zwischendurch die Priorität und gelegentlich hat man den leisen Verdacht, dass eine kurze E‑Mail denselben Zweck erfüllt hätte wie das lange Meeting – nur eben ohne Kekse. Während Deadlines im Kalender freundlich mitlesen, entsteht die Frage, warum manche Prozesse mehr Geduld verlangen als ein Paket ohne Sendungsverfolgung.

Digitale Tools machen Unternehmen resilienter.

Digitale Helfer wirken da wie ein frischer Windstoß, der die Zettelwirtschaft aufräumt und den Überblick zurückbringt. Apps, die Informationen automatisiert und gebündelt sichtbar machen, verhindern, dass etwas im Bermuda‑Dreieck des Büroalltags verschwindet. Tools, die Abläufe strukturieren, sorgen dafür, dass Schritte nicht doppelt gemacht werden. Zeiterfassungs‑Apps zeigen mit einem Blick, wo die Zeit wirklich hingeht und Ineffizienzen lauern. Und smarte Projektlösungen erinnern freundlich daran, was ansteht, bevor es dekorativ im Kalender verstaubt. Alles läuft ein bisschen runder, ein bisschen klarer, ein bisschen entspannter – und effizienter. Was heute im kleinen Team funktioniert, funktioniert morgen auch im Großen. Prozesse lassen sich leichter anpassen, wachsen mit und bleiben stabil, selbst wenn es mal turbulent wird.

Digitale Tools machen Unternehmen resilienter. Ein ziemlich wertvoller Vorteil in einer Welt, in der sich Rahmenbedingungen schneller ändern, als die Stimmung nach dem dritten Meeting des Tages. Am Ende geht es nicht darum, den Büroalltag zu kontrollieren, sondern ihn leichter zu machen. Mit hilfreichen Begleitern, die dafür sorgen, dass man weniger fragt „Warum machen wir das eigentlich so?“ und öfter denkt: „Ach, so geht’s ja viel einfacher.“

Was heute im kleinen Team funktioniert, funktioniert morgen auch im Großen.

2. Apr 2026

|

Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

|

Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.