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29. Jun 2021

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Lifestyle

Der Trend im Sommer 2021: Familienurlaub in Österreich

Journalist: Silvia Schneider

Urlaub in Österreich ist viel zu lang von den Österreichern selbst als Urlaub der zweiten Wahl angesehen worden. Jahrelang schaute es so aus, als hätte man nur einen schönen Sommerurlaub gehabt, wenn man mit dem Flieger unterwegs war. Dabei gehört Österreich im Sommer wie Winter zu den schönsten  Urlaubszielen der Welt! 

Viele Österreicher wissen gar nicht, welche einmaligen Naturschönheiten gleich ums Eck auf sie warten. Man könnte meinen, die ausländischen Touristen kennen sich schon besser bei uns aus als die Einheimischen selbst. Wenn es darum geht, die tollsten Orte, Ausflugsziele und Events im Land ausfindig zu machen, sollten wir uns wieder mehr auf unseren eigenen Riecher verlassen und selbst die Fühler nach Neuheiten ausstrecken. Nicht immer kann das Internet im Voraus einen echten Eindruck von der Realität vermitteln. Selbst entdecken und das Land erkunden wird diesen Sommer für viele Menschen in Österreich ein Hit. Versprochen!

Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass ich im Mai mit meinem Kollegen Armin Assinger mit dem ORF-Programm „Ein Sommer in Österreich – Urlaub in Rot-Weiß-Rot“ den Österreichern ihr Heimatland zeigen durfte. Insbesondere, wer mit der Familie reist, hat ganz bestimmte Ansprüche an Ausflugsziele, Unterkünfte und Verköstigung. Den Abenteuerurlaub, die Entspannung und die kulturellen Ansprüche mit dem Glück der ganzen Familie unter einen Hut zu bringen, ist in Österreich einfacher als anderswo. Österreich ist nicht nur reich an atemberaubender Natur, sondern steht auch in anderen Bereichen den großen Konkurrenten im Ausland um nichts nach. Die Gastfreundschaft in Gastronomiegewerbe und Beherbergungsbetrieben haben die Österreicher durch jahrzehntelange Erfahrung zur Perfektion gebracht.

Speziell am Herzen liegt mir ein Ausflugsziel, das nicht weit von meiner eigenen Heimatstadt liegt. Die Schlögener Schlinge, ein Naturwunder zwischen Linz und Passau, bietet viele Aktivitäten für Familien. Traumhafte Ausblicke, ein beschilderter Naturlehrpfad, der österreichische Abschnitt des Donauradwegs und der Donau-steig zur Burgruine Haichenbach sind nur einige der aufregenden Dinge, die es hier zu entdecken gibt. 

Ausgesprochen familienfreundlich ist auch das Salz-kammergut mit der Dachstein-Region. Hier hat man in Sachen Tourismus schon seit Jahren die Nase vorn. Im Sommer 2021 besteht jetzt die einmalige Gelegenheit, von den vielen Freizeitaktivitäten zu profitieren, ohne diese überlaufen vorzufinden. Besonders für Familien mit Kindern ist das Angebot hier so groß, dass garantiert keine Langeweile aufkommt und alle Familienmitglieder auf ihre Kosten kommen.

Schmackhaft machen will ich nicht nur das wunder-schöne Österreich, sondern auch die österreichische Küche. Die gehört dazu. Bei meiner Kochsendung „Silvia kocht“ macht es mir immer großen Spaß, auch einmal Regeln zu brechen und Altbewährtes mit neuen Zutaten und Zubereitungsmethoden zu kombinieren. Tradition und Verbundenheit mit der eigenen Kultur haben auch sehr viel mit Kochkultur zu tun. Für mich, als leidenschaftliche Köchin, muss eine Reise auch immer kulinarische Highlights haben. Die österreichische Küche hält Schmankerl bereit, um die uns die Welt beneidet. Doch gerade, weil Österreicher gerne viel traditionell und regional kochen und am Tisch auf Brauchtum geachtet wird, kennen wir oft Leckereien aus unserem eigenen Land noch nicht. Deshalb bedeutet reisen in Österreich auch, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.

Ich wünsche den Leserinnen und Lesern einen wunder-schönen Urlaub in Österreich, beim Wandern, Staunen und Verkosten und viel Spaß beim Schmökern!

29. Dez 2025

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Gesundheit

Gesund & Aktiv im Alter

### Pilates – tiefenwirksame Praxis Ideal für Best Ager: Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft, Stabilität und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an Fitnesslevel und Leistungsstand angepasst. Es werden dabei gezielt die tiefliegenden Muskeln in Bauch, Rücken und Beckenboden angesprochen – jene Muskulatur, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig ist. Regelmäßiges Training sorgt so für erhöhte Beweglichkeit, eine verbesserte Körperhaltung und Balance und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen. ![pexels-roodzn-34314432 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_roodzn_34314432_ONLINE_01d8168c42.jpg) ### Schwimmen – schwerelos sporteln Auch diese Sportart kann Senioren uneingeschränkt empfohlen werden – bei konkreten Gelenkschmerzen fallen lediglich einzelne Schwimmstile ins Wasser beziehungsweise sollten durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und die Muskeln sanft trainiert – und zwar alle großen Muskelgruppen. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Es kommt sogar noch besser: Das Immunsystem wird gestärkt, Stress abgebaut und die Koordination verbessert. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken beziehungsweise einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen. ![pexels-pavel-danilyuk-6874403 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pavel_danilyuk_6874403_Online_a2532ecc8e.jpg) ### Nordic Walking – echter Selbstläufer Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best Ager-Sportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und Körperhaltung und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Die koordinierte Bewegung festigt die Balance und fördert die koordinativen Fähigkeiten des Gehirns. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden. Wer nicht allein walkt, hat auch im sozialen Bereich einen echten Lauf. ![pexels-pack2ride-85580365-8934510 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pack2ride_85580365_8934510_ONLINE_ca5f7bad72.jpg) ### Radfahren – läuft wie geschmiert Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-Kreislauf-System auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen (insbesondere die Beinmuskulatur) gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Studien betonen zudem eine Stärkung sozialer Kontakte durch den erweiterten Aktivitätsradius, welche sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirkt.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Warum die Zukunft pflanzlich isst – mit Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends

![Katrin Kasper_credit_Dennis Williamson Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Katrin_Kasper_credit_Dennis_Williamson_Online_358773f745.jpg) ``` Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends ``` Immer mehr Menschen essen weniger Fleisch, Wurst und Milchprodukte. Sie ernähren sich pflanzlicher – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie können. Sogar Discounter eröffnen heute eine vielfältige, genussvolle Welt an pflanzlichen Lebensmitteln. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Es geht nicht um Verzicht, sondern um eine Bereicherung: Neue Aromen, neue Texturen, neue Möglichkeiten – die pflanzliche Küche ist längst dort angekommen, wo Genuss, Gewissen und Gesundheit zusammenfinden. Das Bewusstsein dafür wächst, wie sehr uns diese Ernährungsform guttut. Viele spüren bereits nach kurzer Zeit, wie sich mehr Leichtigkeit, Energie und Wohlbefinden einstellen. Pflanzlich zu essen wird zu einer Form von Selbstfürsorge und Wertschätzung – für den eigenen Körper ebenso wie für die Natur, unsere Mitgeschöpfe und die Gesellschaft. Nur ein Beispiel: Die internationale Forschungsgruppe Zero Carbon Analytics rechnet vor, wie weniger Fleischkonsum unser Gesundheitssystem entlasten würde: In Deutschland könnten 1,9 Milliarden Euro für Medikamente und Behandlung eingespart werden – genug, um 36.500 Pflegekräfte zu beschäftigen. Doch im Kern geht es um etwas anderes: um eine neue Idee von Luxus. Nicht stur am Gestern festhalten, sondern das Bessere entdecken. Eine pflanzenbetonte Ernährung öffnet Türen, statt sie zu schließen. Pflanzlicher zu essen bedeutet deshalb kein radikales Umdenken. Sondern die Einladung, Neues auszuprobieren – und direkt zu spüren, wie gut es tut. Mein Tipp: Essen Sie neugierig!