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16. Mär 2021

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Lifestyle

Deutschland – Urlaubsland

Journalist: Chan Sidki-Lundius

Warum in die Ferne schweifen? Zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen gibt es viele spannende Urlaubsziele mit tollen Naturlandschaften zu entdecken.

Usedom statt USA, Müritz statt Malta, Titisee statt Türkei: Reisebeschränkungen und der Wunsch nach Nachhaltigkeit sorgen dafür, dass immer mehr Deutsche Urlaub im eigenen Land machen. Dabei gibt es einen starken Trend zur Natur: Besonders beliebt sind die Küsten von Nord- und Ostsee, aber auch die vielen Wälder, Berge und Seen-platten sind heiß begehrt.

Unbeschwerte Stunden am Strand und im Wasser kann man an den Küsten in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern verbringen. Dazu locken wunder-schöne Seebäder und Naturlandschaften wie die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Auch die deutschen Nordseeinseln wie Sylt, Amrum, Föhr oder Norderney bieten eine willkommene Abwechslung vom Alltag. Hier lässt sich als UNESCO-Weltnaturerbe ausgezeichnete Nationalpark Wattenmeer bestens erkunden. 

Die Mecklenburgische Seenplatte be-geistert ebenfalls als Reiseziel am Wasser. Sie ist ein Paradies für Wassersportfans. Wunderschöne Seen und Kanäle sind Garanten für einen unvergesslichen Urlaub in einem der größten, vernetzten Wassersportreviere Europas. Ob es das Kanu oder lieber ein Hausboot sein soll, bleibt jedem selbst überlassen. Neben dem Müritz-Nationalpark lohnt es sich unbedingt, Waren oder Krakow am See zu besuchen.

Sehr viel Wasser hat auch der Bodensee, der größte See Deutschlands. Ob Chillen oder Action: Ferien im Dreiländereck versprechen Abwechslung pur. Neben ab-wechslungsreichen Wanderungen locken etliche historische Sehenswürdigkeiten: Das Pfahlbautenmuseum Unteruhldingen, die Klosterinsel Reichenau und die Altstadt von Lindau gehören unbedingt dazu. Oder wie wäre es mit einem Besuch des Rheinfalls, der zu den größten Wasserfällen Europas gehört?

Dichte Wälder, unberührte Natur, naturbelassene Seen, weite Täler, wilde Schluchten, malerische (Wein-)Berge und eine hervorragende Küche zeichnen den Schwarzwald aus. Und natürlich gibt es hier auch jede Menge Kuckucksuhren. Gourmets und Outdoor-Fans kommen hier garantiert auf ihre Kosten. Dazu beheimatet der Schwarzwald niedliche Dörfer und historisch interessante Städte wie Freiburg oder Baden-Baden, danach geht’s zum Baden in den Titisee oder den Schluchsee.

Perfekt für einen Urlaub in den Bergen ist das Allgäu. Gipfel, malerische Täler, sanfte Hügel und schroffe Felsen machen den Reiz des Allgäus aus. Hier findet jeder seine passende Erlebniswelt, ob beim Wandern, Radfahren oder Skilaufen. Auch kulturell hat das Allgäu einiges zu bieten, allen voran das weltberühmte Schloss Neuschwanstein.

Ein Eldorado für Wanderer und Spaziergänger ist auch die Sächsische Schweiz. Markante Tafelberge in einmaliger Felslandschaft, idyllische Wälder, im Tal fließt die Elbe: Die imposante Landschaft entstand vor etwa 100 Millionen Jahren. Ein ausgefeiltes Wegenetz führt zu Aussichtspunkten und durch Schluchten. Un-bedingt empfehlenswert ist auch ein Stopp in Dresden. Klingt verlockend, oder?

Immer eine gute Idee ist auch eine Reise in die Urlaubsregion Mosel (Rheinland-Pfalz). Die Flusslandschaft ist geprägt durch den Weinanbau. Die Urlaubsregion punktet mit alten Burgen, tollen Aussichten und bezaubernden Orten wie Trier, Cochem oder Bernkastel-Kues. Mindestens genauso bliebt sind Wanderungen über den Moselsteig und Touren auf dem Mosel-Radweg. Und wo geht Ihre nächste Reise hin?

29. Dez 2025

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Gesundheit

Gesund & Aktiv im Alter

### Pilates – tiefenwirksame Praxis Ideal für Best Ager: Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft, Stabilität und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an Fitnesslevel und Leistungsstand angepasst. Es werden dabei gezielt die tiefliegenden Muskeln in Bauch, Rücken und Beckenboden angesprochen – jene Muskulatur, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig ist. Regelmäßiges Training sorgt so für erhöhte Beweglichkeit, eine verbesserte Körperhaltung und Balance und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen. ![pexels-roodzn-34314432 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_roodzn_34314432_ONLINE_01d8168c42.jpg) ### Schwimmen – schwerelos sporteln Auch diese Sportart kann Senioren uneingeschränkt empfohlen werden – bei konkreten Gelenkschmerzen fallen lediglich einzelne Schwimmstile ins Wasser beziehungsweise sollten durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und die Muskeln sanft trainiert – und zwar alle großen Muskelgruppen. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Es kommt sogar noch besser: Das Immunsystem wird gestärkt, Stress abgebaut und die Koordination verbessert. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken beziehungsweise einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen. ![pexels-pavel-danilyuk-6874403 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pavel_danilyuk_6874403_Online_a2532ecc8e.jpg) ### Nordic Walking – echter Selbstläufer Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best Ager-Sportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und Körperhaltung und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Die koordinierte Bewegung festigt die Balance und fördert die koordinativen Fähigkeiten des Gehirns. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden. Wer nicht allein walkt, hat auch im sozialen Bereich einen echten Lauf. ![pexels-pack2ride-85580365-8934510 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pack2ride_85580365_8934510_ONLINE_ca5f7bad72.jpg) ### Radfahren – läuft wie geschmiert Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-Kreislauf-System auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen (insbesondere die Beinmuskulatur) gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Studien betonen zudem eine Stärkung sozialer Kontakte durch den erweiterten Aktivitätsradius, welche sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirkt.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Warum die Zukunft pflanzlich isst – mit Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends

![Katrin Kasper_credit_Dennis Williamson Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Katrin_Kasper_credit_Dennis_Williamson_Online_358773f745.jpg) ``` Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends ``` Immer mehr Menschen essen weniger Fleisch, Wurst und Milchprodukte. Sie ernähren sich pflanzlicher – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie können. Sogar Discounter eröffnen heute eine vielfältige, genussvolle Welt an pflanzlichen Lebensmitteln. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Es geht nicht um Verzicht, sondern um eine Bereicherung: Neue Aromen, neue Texturen, neue Möglichkeiten – die pflanzliche Küche ist längst dort angekommen, wo Genuss, Gewissen und Gesundheit zusammenfinden. Das Bewusstsein dafür wächst, wie sehr uns diese Ernährungsform guttut. Viele spüren bereits nach kurzer Zeit, wie sich mehr Leichtigkeit, Energie und Wohlbefinden einstellen. Pflanzlich zu essen wird zu einer Form von Selbstfürsorge und Wertschätzung – für den eigenen Körper ebenso wie für die Natur, unsere Mitgeschöpfe und die Gesellschaft. Nur ein Beispiel: Die internationale Forschungsgruppe Zero Carbon Analytics rechnet vor, wie weniger Fleischkonsum unser Gesundheitssystem entlasten würde: In Deutschland könnten 1,9 Milliarden Euro für Medikamente und Behandlung eingespart werden – genug, um 36.500 Pflegekräfte zu beschäftigen. Doch im Kern geht es um etwas anderes: um eine neue Idee von Luxus. Nicht stur am Gestern festhalten, sondern das Bessere entdecken. Eine pflanzenbetonte Ernährung öffnet Türen, statt sie zu schließen. Pflanzlicher zu essen bedeutet deshalb kein radikales Umdenken. Sondern die Einladung, Neues auszuprobieren – und direkt zu spüren, wie gut es tut. Mein Tipp: Essen Sie neugierig!