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6. Okt 2023

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Lifestyle

Die beste Lasagne deines Lebens (4 Personen)

Journalist: Jakob Bratsch

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Foto: Maryam Jahanmehr/unsplash

  • 500g Rinderhackfleisch bester Qualität
  • 2 Auberginen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Fl. (330ml) Datterino-Tomatensoße
  • 1 Becher Sahne
  • 1 Becher Crème fraîche
  • 1 gr. Burrata
  • 200ml kräftiger Rotwein
  • 4 Zweige Oregano
  • Weißer Balsamico-Essig
  • Cayennepfeffer
  • 6 – 10 Lasagneplatten
  • Parmesankäse nach Belieben

 

Die Auberginen vom Stielansatz befreien und vierteln. Die Viertel für ca. 5 min. in 160 °C heißem Fett frittieren, bis sie weich sind. Auf Küchenpapier entfetten und grob würfeln.

Eine große Pfanne stark aufheizen und das Hackfleisch darin ohne Fettzugabe für ca. 5 min. anrösten, sodass es erkennbar bräunt und nicht kocht! Die Zwiebel pellen, in feine Würfel schneiden und zum Fleisch geben. Gut salzen. Die Hitze drosseln und die Zwiebel-Hack-Mischung unter Rühren 3 min. garen. Mit Rotwein ablöschen und diesen fast vollständig verkochen lassen. Als nächstes die Tomatensoße hinzugeben und die leere Flasche noch einmal bis zur Hälfte mit Wasser füllen, schütteln und in die Pfanne geben sowie die Hälfte der Sahne ebenfalls. Alles zusammen 5 min. köcheln lassen. Nun die Auberginenwürfel dazugeben und noch einmal 3 min. köcheln lassen. Abschmecken mit ein paar Tropfen Essig, einer Prise Zucker sowie Salz und Cayennepfeffer.

Den Oregano zupfen, die Blätter grob zerkleinern und zur Soße geben, die nun nicht mehr kochen sollte. Burrata mit Creme fraiche in einen Mixer geben und gut durchmixen, mit gem. schwarzem Pfeffer und Salz abschmecken.

Eine kleine, quadratische Auflaufform mit 2 EL Sahne auspinseln. Nun abwechselnd Soße und Nudelplatten in die Form schichten. Mit Soße beginnen und mit Nudelplatten abschließen, jede Soßenschicht mit etwas Sahne beträufeln. Die Anzahl der Schichten hängt von der Größe der Auflaufform ab, ist aber nicht entscheidend.

Die Burrata-Creme auf der Lasagne verteilen und mit geriebenem Parmesankäse toppen. Für 30 min. bei 180 °C (Umluft) backen. Danach mind. 20 min. abkühlen lassen, bevor sie in vier Stücke geteilt wird.

 

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.