Diesen Artikel teilen:

22. Jun 2021

|

Lifestyle

Die Lust auf’s Reisen steigt

Journalist: Reinhard Meyer

Bald stehen die Sommerferien an. Die Vorfreude auf die schönste Zeit des Jahres war wohl selten so groß wie in diesem Jahr. Die Menschen sehnen sich danach, wieder unbeschwert reisen zu können, Erholung, Ausgleich und Erlebnis zu finden, kurz: abschalten zu können und den Alltag hinter sich zu lassen. Und auch die deutschen Ferienregionen, ihre Gastgeber und touristischen Leistungsträger freuen sich darauf, nach der langen Zeit des Lockdowns endlich wieder Gäste willkommen heißen zu können. Wichtig dabei ist es in Corona-Zeiten, sicheres Reisen zum Markenzeichen des Deutschlandtourismus zu machen.


Reinhard Meyer, Präsident des Deutschen Tourismusverbandes, Foto: Benjamin Maltry/DTV 

Das eigene Heimatland ist seit vielen Jahren Lieblingsreiseziel der Deutschen. Traditionell sind die Destinationen an Nord- und Ostsee und der bayerische Alpenraum bevorzugte Ziele für den wohlverdienten Urlaub. Aber auch im Binnenland, in den Seengebieten, den waldreichen Mittelgebirgen oder entlang der wunderschönen Flusslandschaften bei uns gibt es überall bestens aufgestellte und hochqualitative Ferienregionen mit viel Erholungs- und Erlebnispotenzial. Es gibt Angebote für alle Zielgruppen und für jedes Urlaubsinteresse, vom Aktiv- bis zum Erholungsurlaub, von der Individualreise bis zum Familienurlaub. Ob man nun in seiner Lieblingsreiseregion unterwegs sein will oder etwas Neues entdecken möchte, ob man für zwei Wochen wegfährt oder für einen Kurztrip oder Tagesausflug plant: Man wird in allen Reiseregionen und für jeden Urlaubsgeschmack fündig. Unsere Gastgeber sind bestens vorbereitet, haben vielfach ihre Urlaubskonzepte weiterentwickelt, in noch höhere Qualität und Sicherheit investiert und neue Angebote aufgelegt.

Genießen und erleben Sie den Sommer in diesem Jahr in den deutschen Reiseregionen ganz individuell. Sie können bei uns zu Fuß, per Auto, im Reisebus oder im Zug, per Rad oder auf dem Wasser unterwegs sein. Sie können einen Wanderurlaub oder einen erlebnisreichen Bauernhofurlaub planen, einem komfortablen Hotel den Vorzug geben, ganz unabhängig in einer Ferienwohnung oder auf einem Campingplatz Ihre Ferien genießen oder die Attraktionen und Abenteuer in einem der deutschen Freizeitparks erleben – von Norden bis Süden, von Ost bis West präsentiert sich Deutschland als Urlaubsland mit hochqualitativen und abwechslungsreichen Angeboten.

Unsere schönsten Reiseziele in Deutschland liegen vielfach vor der Tür. Man ist schnell dort und raus aus dem Alltag. Daher werden Sie im Sommer immer auch noch fündig, wenn Sie kurzentschlossen dem Alltagstrott entfliehen wollen. Mein persönlicher Geheimtipp in diesem Jahr: Unternehmen Sie eine Städtereise, tauchen Sie ein in ein neues Umfeld und nehmen Sie die vielfältigen Kunst- und Kulturangebote wahr. 

Spannend ist auch das breite Spektrum neuer Urlaubsangebote für einen individuellen und naturnahen Aktivurlaub. Alle deutschen Urlaubsregionen haben Micro-Abenteuer unterschiedlichster Art im Angebot, Aufenthalte in Baumhäusern, auf Hausbooten oder in Heuhotels, Erlebnisangebote wie Waldbaden oder Kletterabenteuer, spirituelle Angebote und vieles mehr.

Nutzen Sie zur individuellen Beratung auch die Angebote unserer zertifizierten Touristinformationen vor Ort in den Destinationen. Das geschulte Personal hat sicherlich noch den einen oder anderen Tipp für Sie, der den Sommerurlaub in Deutschland in diesem Jahr zu einem unvergesslichen, erholungsreichen Auszeiterlebnis werden lässt!

29. Dez 2025

|

Gesundheit

Gesund & Aktiv im Alter

### Pilates – tiefenwirksame Praxis Ideal für Best Ager: Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft, Stabilität und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an Fitnesslevel und Leistungsstand angepasst. Es werden dabei gezielt die tiefliegenden Muskeln in Bauch, Rücken und Beckenboden angesprochen – jene Muskulatur, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig ist. Regelmäßiges Training sorgt so für erhöhte Beweglichkeit, eine verbesserte Körperhaltung und Balance und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen. ![pexels-roodzn-34314432 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_roodzn_34314432_ONLINE_01d8168c42.jpg) ### Schwimmen – schwerelos sporteln Auch diese Sportart kann Senioren uneingeschränkt empfohlen werden – bei konkreten Gelenkschmerzen fallen lediglich einzelne Schwimmstile ins Wasser beziehungsweise sollten durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und die Muskeln sanft trainiert – und zwar alle großen Muskelgruppen. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Es kommt sogar noch besser: Das Immunsystem wird gestärkt, Stress abgebaut und die Koordination verbessert. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken beziehungsweise einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen. ![pexels-pavel-danilyuk-6874403 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pavel_danilyuk_6874403_Online_a2532ecc8e.jpg) ### Nordic Walking – echter Selbstläufer Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best Ager-Sportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und Körperhaltung und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Die koordinierte Bewegung festigt die Balance und fördert die koordinativen Fähigkeiten des Gehirns. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden. Wer nicht allein walkt, hat auch im sozialen Bereich einen echten Lauf. ![pexels-pack2ride-85580365-8934510 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pack2ride_85580365_8934510_ONLINE_ca5f7bad72.jpg) ### Radfahren – läuft wie geschmiert Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-Kreislauf-System auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen (insbesondere die Beinmuskulatur) gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Studien betonen zudem eine Stärkung sozialer Kontakte durch den erweiterten Aktivitätsradius, welche sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirkt.

29. Dez 2025

|

Gesundheit

Warum die Zukunft pflanzlich isst – mit Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends

![Katrin Kasper_credit_Dennis Williamson Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Katrin_Kasper_credit_Dennis_Williamson_Online_358773f745.jpg) ``` Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends ``` Immer mehr Menschen essen weniger Fleisch, Wurst und Milchprodukte. Sie ernähren sich pflanzlicher – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie können. Sogar Discounter eröffnen heute eine vielfältige, genussvolle Welt an pflanzlichen Lebensmitteln. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Es geht nicht um Verzicht, sondern um eine Bereicherung: Neue Aromen, neue Texturen, neue Möglichkeiten – die pflanzliche Küche ist längst dort angekommen, wo Genuss, Gewissen und Gesundheit zusammenfinden. Das Bewusstsein dafür wächst, wie sehr uns diese Ernährungsform guttut. Viele spüren bereits nach kurzer Zeit, wie sich mehr Leichtigkeit, Energie und Wohlbefinden einstellen. Pflanzlich zu essen wird zu einer Form von Selbstfürsorge und Wertschätzung – für den eigenen Körper ebenso wie für die Natur, unsere Mitgeschöpfe und die Gesellschaft. Nur ein Beispiel: Die internationale Forschungsgruppe Zero Carbon Analytics rechnet vor, wie weniger Fleischkonsum unser Gesundheitssystem entlasten würde: In Deutschland könnten 1,9 Milliarden Euro für Medikamente und Behandlung eingespart werden – genug, um 36.500 Pflegekräfte zu beschäftigen. Doch im Kern geht es um etwas anderes: um eine neue Idee von Luxus. Nicht stur am Gestern festhalten, sondern das Bessere entdecken. Eine pflanzenbetonte Ernährung öffnet Türen, statt sie zu schließen. Pflanzlicher zu essen bedeutet deshalb kein radikales Umdenken. Sondern die Einladung, Neues auszuprobieren – und direkt zu spüren, wie gut es tut. Mein Tipp: Essen Sie neugierig!