Diesen Artikel teilen:

18. Dez 2019

|

Business

Dokumentenaustausch auf digitalen Wegen

Unternehmen, Behörden und Organisationen müssen sich im Zeitalter der Digitalisierung darauf verlassen können, dass der Austausch von Dokumenten zuverlässig ist. Der nachweislich rechtssichere Transfer ist einer der wichtigsten Bausteine für den Erfolg.

Im Zeitalter der Digitalisierung müssen elektronische Dokumente von Menschen und Maschinen gelesen werden können. Die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen hängt deshalb auch vom effizienten Umgang mit diesen Dokumenten ab. Lange Zeit war das Fax das einzige interdisziplinäre und universelle Dokumentenaustauschverfahren, das im Gegensatz zur E-Mail, rechtssicher ist. Die Entwicklung eines neuen und zeitgemäßen Standards ist die logische Weiterentwicklung in der IP-Welt.

NGDX – ein neuer Standard entsteht

Zahlreiche Prozesse in Unternehmen bieten Potential zur digitalen Optimierung – der Dokumentenaustausch ist einer davon.

Die nachweisbare Übertragung übernimmt in der IP-Welt Next Generation Document Exchange, kurz NGDX. Das neue Dokumenten­austauschverfahren eröffnet Unternehmen ganz ungeahnte Möglichkeiten beim rechtssicheren Transfer von Daten: End-to-End, verschlüsselt, schnell, in Farbe und  die Über­tragung umfangreicher Dokumente oder Formate wie PDF/A oder ZUGFeRD 2.0 wird unterstützt. Diese Formate sind von Menschen und Maschinen lesbar und lassen sich problemlos in Business Process Management Systemen weiterverarbeiten.

Direkt, nachweisbar, sicher & Branchenübergreifend einsetzbar

Beim Dokumentenaustausch über NGDX wird vom Absender zum Empfänger eine direkte Verbindung aufgebaut. Kann das Empfangsgerät noch kein Dokument über NGDX empfangen, ist die Technologie abwärtskompatibel zum herkömmlichen Faxserver. Der Nachweis des erfolgten Dokumentenaustausches liegt in der Quittierung durch den Empfänger. Dann können beide Seiten diese Informationen sicher ablegen. Dieses Verfahren ist natürlich Branchenübergreifend einsetzbar und macht Insellösungen, wie das beA oder e-Arztbrief, obsolet.

Digitale Inhalte können heute relativ einfach erstellt, übertragen und verändert werden. Hier kommt die Blockchain-Technologie ins Spiel, die im Zusammenspiel mit NGDX für ein Höchstmaß an Revisionssicherheit sorgt.

Für ein versendetes Dokument wird ein Hashwert errechnet und in der Blockchain hinterlegt – ganz wichtig, mit dem Hashwert erhält man keine Informationen zum Inhalt des Dokuments. Ist der Hashwert beim Empfänger des Dokuments identisch, ist nachgewiesen, dass auf dem Versandweg keine Veränderungen vorgenommen worden sind.

Das schafft zusätzliches Vertrauen in digitale Prozesse und eröffnet Unternehmen ganz neue Möglichkeiten beim Transfer von Dokumenten in der IP-Welt.

2. Apr 2026

|

Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

|

Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.