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26. Nov 2021

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Lifestyle

Ein Tisch im Zauber der Weihnacht

Journalist: Lotta Jachalke

Für viele gehört die Weihnachtszeit zu den schönsten Momenten in der kalten Jahreszeit. Natürlich darf dabei ein festlicher Esstisch nicht fehlen.

Die Tage werden immer kürzer und draußen ist es bitterkalt – nicht ohne Grund spielt sich das Leben jetzt in den eigenen vier Wänden ab. Dank der aufkeimenden Vorfreude im Hinblick auf die Feiertage ist das kein Problem: Die besinnliche Zeit ist für viele der Höhepunkt der dunklen Jahreszeit. Sie bringt Familien und Freunde gemütlich

zusammen und erfüllt das Haus mit weihnachtlichen Gerüchen, goldenemKerzenschein und wohliger Wärme. Im Zentrum dieser besinnlichen Wochen kommen wir immer wieder an einem besonderen Ort zusammen: unserem Esstisch. Er bietet uns nicht nur eine Bühne für vielerlei Koch- und Backkünste, sondern will auch mit unzähligen Möglichkeiten festlich herausgeputzt werden, damit wir am Ende der großen Tage bei schmackhaften Tropfen in alten Zeiten schwelgen. Gleichzeitig ist er auch ein vortrefflicher Ort, an dem wir zur Ruhe kommen können, wenn die Vorweihnachtszeit doch mal zu hektisch war. Kurz gesagt: Er ist unser Zuhause im eigenen Zuhause – hier spielt das Leben!

Kein Wunder also, dass wir ihm durch seine zentrale Rolle eine besondere Aufmerksamkeit beim Dekorieren zukommen lassen wollen. Die Möglichkeiten scheinen endlos: Ob traditionell oder modern, opulent oder schlicht. Eine Entscheidung fällt nicht leicht. Für ein harmonisches Gesamtbild ist es jedoch wertvoll, sich am bisherigen Wohnstil zu orientieren. Außerdem gilt: Weniger ist mehr. Schließlich muss auch noch Platz für das Festessen bleiben. Wie wäre eine Inspiration durch die Skandinavier? Der minimalistische Stil aus Leinentischdecken, vielen hellen Kerzen und kleinen Strohornamenten strahlt genau die Ruhe aus, nach der sich viele in der emsigen Weihnachtszeit sehnen. Ein Tipp: Für die natürliche Gemütlichkeit auf dem Esstisch lässt sich schöne Dekoration schon beim Waldspaziergang oder spätestens im Floristenhandel finden.

Viele Leckereien werden an den Feiertagen über den Esstisch gehen. Jetzt ist die Zeit, um neue Gerichte auszuprobieren oder die gewünschten Klassiker, auf die sich alle schon freuen, sorgfältig vorzubereiten. Auch geht nichts über frischgebackene Plätzchen oder gar Lebkuchen, die dann auf großen Tellern oder in verzierten Dosen vorerst gelagert werden. Hier ist immer wieder Platz für neue Rezepte, die es zu finden gilt. Hinzu kommen hochwertige Nüsse aller Art, Mandarinen oder Bratäpfel.

Nicht nur die Kinderaugen fangen gewöhnlich an zu strahlen, wenn die lecker duftenden, klassischen Gerichte – von Rotkohl, Gans oder hausgemachtem Kartoffelsalat – ihren Weg auf den Esstisch finden. Diese Leckereien sind es, die für viele von uns schon ein Leben lang Weihnachten bedeuten, und das Fest mitbestimmen. Schließlich hat das Warten ein Ende: Weihnachten steht vor der Tür. Während es draußen immer ruhiger wird, kommen wir an unserem Esstisch jetzt häufig zusammen. Gerade, wenn der Weihnachtsbaum unweit steht, verbringen wir gerne unzählige Stunden gemeinsam, genießen die Wärme und Geborgenheit und erfreuen uns an Geschenken und leuchtenden Kinderaugen. Auf eine frohe Weihnachtszeit!

29. Dez 2025

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Gesundheit

Gesund & Aktiv im Alter

### Pilates – tiefenwirksame Praxis Ideal für Best Ager: Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft, Stabilität und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an Fitnesslevel und Leistungsstand angepasst. Es werden dabei gezielt die tiefliegenden Muskeln in Bauch, Rücken und Beckenboden angesprochen – jene Muskulatur, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig ist. Regelmäßiges Training sorgt so für erhöhte Beweglichkeit, eine verbesserte Körperhaltung und Balance und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen. ![pexels-roodzn-34314432 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_roodzn_34314432_ONLINE_01d8168c42.jpg) ### Schwimmen – schwerelos sporteln Auch diese Sportart kann Senioren uneingeschränkt empfohlen werden – bei konkreten Gelenkschmerzen fallen lediglich einzelne Schwimmstile ins Wasser beziehungsweise sollten durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und die Muskeln sanft trainiert – und zwar alle großen Muskelgruppen. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Es kommt sogar noch besser: Das Immunsystem wird gestärkt, Stress abgebaut und die Koordination verbessert. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken beziehungsweise einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen. ![pexels-pavel-danilyuk-6874403 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pavel_danilyuk_6874403_Online_a2532ecc8e.jpg) ### Nordic Walking – echter Selbstläufer Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best Ager-Sportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und Körperhaltung und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Die koordinierte Bewegung festigt die Balance und fördert die koordinativen Fähigkeiten des Gehirns. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden. Wer nicht allein walkt, hat auch im sozialen Bereich einen echten Lauf. ![pexels-pack2ride-85580365-8934510 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pack2ride_85580365_8934510_ONLINE_ca5f7bad72.jpg) ### Radfahren – läuft wie geschmiert Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-Kreislauf-System auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen (insbesondere die Beinmuskulatur) gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Studien betonen zudem eine Stärkung sozialer Kontakte durch den erweiterten Aktivitätsradius, welche sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirkt.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Warum die Zukunft pflanzlich isst – mit Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends

![Katrin Kasper_credit_Dennis Williamson Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Katrin_Kasper_credit_Dennis_Williamson_Online_358773f745.jpg) ``` Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends ``` Immer mehr Menschen essen weniger Fleisch, Wurst und Milchprodukte. Sie ernähren sich pflanzlicher – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie können. Sogar Discounter eröffnen heute eine vielfältige, genussvolle Welt an pflanzlichen Lebensmitteln. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Es geht nicht um Verzicht, sondern um eine Bereicherung: Neue Aromen, neue Texturen, neue Möglichkeiten – die pflanzliche Küche ist längst dort angekommen, wo Genuss, Gewissen und Gesundheit zusammenfinden. Das Bewusstsein dafür wächst, wie sehr uns diese Ernährungsform guttut. Viele spüren bereits nach kurzer Zeit, wie sich mehr Leichtigkeit, Energie und Wohlbefinden einstellen. Pflanzlich zu essen wird zu einer Form von Selbstfürsorge und Wertschätzung – für den eigenen Körper ebenso wie für die Natur, unsere Mitgeschöpfe und die Gesellschaft. Nur ein Beispiel: Die internationale Forschungsgruppe Zero Carbon Analytics rechnet vor, wie weniger Fleischkonsum unser Gesundheitssystem entlasten würde: In Deutschland könnten 1,9 Milliarden Euro für Medikamente und Behandlung eingespart werden – genug, um 36.500 Pflegekräfte zu beschäftigen. Doch im Kern geht es um etwas anderes: um eine neue Idee von Luxus. Nicht stur am Gestern festhalten, sondern das Bessere entdecken. Eine pflanzenbetonte Ernährung öffnet Türen, statt sie zu schließen. Pflanzlicher zu essen bedeutet deshalb kein radikales Umdenken. Sondern die Einladung, Neues auszuprobieren – und direkt zu spüren, wie gut es tut. Mein Tipp: Essen Sie neugierig!