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6. Jun 2024

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Business

„Elektromobilität braucht klare politische Impulse" – Markus Emmert

Journalist: Thomas Soltau

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Foto: Kindel Media/pexels, Presse

Markus Emmert, Vorstand Bundesverband eMobilität (BEM), über Ladeinfrastruktur und Zukunft der Elektromobilität.

ME-Vorstand-BEM_online.jpg Markus Emmert, Vorstand Bundesverband eMobilität (BEM)

Welche Impulse wünschen Sie sich von der Politik, um den Absatz von Elektroautos in Deutschland zu steigern?

Mein Wunsch wäre ein klarer Fokus auf Elektromobilität und ein klassisches Bonus-Malus-System, das die Elektromobilität fördert – und den Einsatz von Verbrennungsmotoren auf fossilen Kraftstoffen bestraft. Dafür benötigt es eindeutige politische Impulse.

Was für Innovationen werden bei der „Power to Drive Europe“ vorgestellt, die die Zukunft der Elektromobilität vorantreiben könnten?

Die „Power to Drive“ ist eine integrierte Messe, die verschiedene Aspekte der Energiewende abdeckt, einschließlich Erneuerbarer Energien, Speicherlösungen und Ladeinfrastruktur, um eine ganzheitliche Lösung für Elektromobilität und die Energiewende zu bieten. Innovationen konzentrieren sich auf Bereiche wie High Power Charging, Vehicle-to-Grid-Anwendungen und die Kombination von Ladeinfrastruktur mit Batteriespeichern, insbesondere auf der Infrastrukturseite.

Welche Herausforderungen bestehen bei der Integration Erneuerbarer Energien in die Elektromobilität, besonders im Hinblick auf die Netzinfrastruktur?

Eine der größten Herausforderungen besteht darin, die Netze für den Ausbau Erneuerbarer Energien und die Elektromobilität anzupassen. Die nahe Zukunft könnte eine verbesserte Infrastruktur und innovative Lösungen wie Schnellladehubs im urbanen Raum bringen, um diese fundamentalen Anforderungen zu bewältigen.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.