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17. Mär 2021

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Lifestyle

Erfolgreiches Quarantraining

Journalist: Kirsten Schwieger

Fitness-Youtuber Sascha Huber verrät, wie selbst Einsteiger zuhause effektiv Kraft und Ausdauer trainieren und sogar überflüssige Pfunde loswerden.

Der Lockdown hat nicht nur verheerende Auswirkungen auf unsere Wirtschaft, Schulbildung und Frisuren, sondern auch auf unsere Fitness. Geschlossene Fitnessstudios und Bewegungsmangel führen vielerorts zu schlaffen Muskeln und Coronabauch. Zumindest bei denjenigen, die sich nicht zum „Quarantraining“ motivieren können. Dabei ist das Internet voller Trainer, die das ändern wollen.

Einer der reichweitenstärksten, deutschsprachigen Fitness-Youtuber ist der Österreicher Sascha Huber. Auf seinem Kanal inspiriert der 27-Jährige regelmäßig mit kostenlosen Workouts, Ernährungstipps, Trainingsplänen und Challenges. Und mit Transformationsvideos seiner Community, welche beeindruckende Metamorphosen enthüllen – ähnlich die seiner eigenen. Solche Videos motivieren natürlich zum Einstieg. Aber wie schafft man es, dranzubleiben? „Immer, wenn man ans Aufgeben denkt, sollte man sich fragen: ‚Warum habe ich angefangen?‘ Dieses ‚Warum‘ muss unglaublich stark sein“, verrät der Fitness-Star seine Motivationsstrategie.

Und was wollen seine Fans in Coronazeiten? „Ohne Ende Workouts, für Muskelaufbau, körperliche Fitness und Gewichtsreduktion. Außerdem Fitness-Rezepte und Tutorials, wie man technisch sauber arbeitet“, erzählt Huber, der schon im ersten Lockdown die Millionen-Fanmarke auf Youtube geknackt hat. Seine Empfehlungen für Einsteiger: „Mit zwei bis drei Bodyweight Ganzkörperworkouts ist man schon ziemlich gut aufgestellt, was den Muskelaufbau betrifft. Wenn dann noch ein bis zwei HIIT oder Cardio-Einheiten fürs Herz-Kreislaufsystem integriert werden, hat man einen perfekten Trainingsplan.“ 

Denn Bodyweight-Workouts sind eine ideale Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining. Bei den Eigengewichtsübungen wird nur mit dem Widerstand des eigenen Körpergewichts trainiert – also das perfekte Lockdown-Training in beengten Verhältnissen und ohne Ausstattung. „Aus Bodyweight-Übungen lässt sich auch ganz einfach ein klassisches HIIT Workout zusammenstellen. Also ‚High Intensity Interval Training‘ mit intensiven Intervallen aus Kraft- und Cardio-Einheiten bei kurzen Bewegungspausen. Voller Fokus auf Fettverbrennung!“, resümiert Huber.Da Bodyweight Training hervorragend durch die Variation von Wiederholungszahl, Tempo, Intensität und Bewegungsradius gesteigert werden kann, dauert es ziemlich lange, bis eine Trainingsstagnation einsetzt. „Diese kann dann durch Erhöhung des Schwierigkeitsgrades der Übungen ausgetrickst werden, also beispielsweise durch einarmige Liegestütze“, weiß der Youtuber und ergänzt: „Für die weitere Progression und auch zur Vermeidung muskulärer Dysbalancen empfiehlt sich dann die Integration von Equipment. Meine Tipps, in dieser Reihenfolge: Kurzhanteln, Klimmzugstange, Gewichtsweste.“

Egal welches Trainingsziel anvisiert wird: Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist dafür unabdingbar. „Außerdem sollte jeder seinen Kalorienbedarf kennen und diesen an das jeweilige Trainingsziel anpassen. Für erfolgreichen Muskelaufbau sind Proteine essentiell. Der Bedarf sollte erst über die Ernährung, also beispielsweise durch Hafenflocken, Nüsse oder rote Linsen, abgedeckt werden und erst danach durch Nahrungsergänzung“, rät Huber. Mit ausreichend Regeneration, Wasser und Schlaf steht dem Trainingserfolg dann nichts mehr im Wege.

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.