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26. Nov 2021

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Lifestyle

Erholung für Zuhause

Journalist: Theo Hoffmann

Das zu Hause ist durch die Pandemie ein wahrer Allrounder geworden. Sportstudio, der Friseur- oder auch der Massagesalon.

Denken Sie nicht auch manchmal an die guten alten Massagesessel, die in Kauf- oder Möbelhäusern oder Flughäfen stehen und gegen einen Obolus von ein paar Euro zehn Minuten lang Hochgenuss gewähren? Ja, solch einen Sessel könnte man zu Hause gut gebrauchen und weit öfter nutzen, als an Orten, an denen Vorübergehende einen lächelnd beneiden. Der Bedarf an elektrischen Massagegeräten ist gestiegen, erst recht zu Zeiten der Pandemie, in der „körpernahe“ Dienstleistungen wie Massagen begrenzt waren. Natürlich ersetzt ein solches Gerät nicht die Leistung eines medizinisch geschulten Physiotherapeuten, aber manche Produkte haben eine erwiesen sinnvolle Wirkung auf Körper und Seele und gehen über den Anspruch einer schlichten Wellnessanwendung hinaus. Die Wirkung von Massagen ist, egal ob sie von Hand oder einem vibrierenden Sessel geleistet wird, stets zu steigern, wenn das Gesamtbefinden der Benutzer ausgeglichen ist. Guter Schlaf, eine mentale Balance, psychische Gesundheit und das Vermögen, Zeit zu investieren, sind dafür Voraussetzung. Für guten Schlaf kann in den eigenen vier Wänden auch gesorgt werden. Viele Präparate haben nachweislich positive Effekte und fördern das Einschlafen und auch das Durchschlafen.

Elektrische Massagegeräte können wie echte Massagen Muskelpartien stimulieren und zur Bekämpfung von schmerzenden Verhärtungen und Verspannungen

beitragen. Bei diesen größeren Geräten, aber auch bei kleineren, geht es schließlich darum, die Zirkulation des Blutes und die Zufuhr von Nährstoffen in den betreffenden Regionen zu fördern. Letztere Eigenschaften zählen auch zu den Aufgaben von Vibrationsgeräten, die am Markt in großer Zahl und Preisspanne erhältlich sind. Üblicherweise sind die elektrisch ausgelösten Bewegungen der Vibrationsgeräte eher klein, verfehlen ihre Tiefenwirkung, die von der äußeren Haut über die Unterhaut und die Muskeln bis zu inneren Organen reicht, aber nicht. Wer zu Krämpfen neigt, kann diese Geräte an entsprechenden Stellen ebenfalls anwenden.

Der Nacken ist einer unserer empfindlichsten Körperregionen. Das Angebot und die Preisunterschiede für Nackenmassagegeräte sind besonders groß. Klopfende und Druck ausübende Nackenkissen oder Gurte üben den je nach Güteklasse rechten Druck aus und haben einen unbestrittenen Wellness-Effekt. Ihr Nachteil ist allein, dass man stets wissen muss, an welcher Stelle man sie genau zum Einsatz bringt. Diese Frage ist leichter zu beantworten, wenn man elektrische Kopfmassagegeräte oder die berühmten Fußmassagegeräte benutzt, die man so wunderbar abends beim Ferngucken nutzen und dabei selig einschlummern kann. Aber Achtung: Bevor man gut schläft, sollte man das Gerät schon ausschalten.

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.