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16. Dez 2022

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Wirtschaft

Ernährungswende: Klimatarier im Trend

Journalist: Jakob Bratsch

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Foto: Presse

Aus Sorge um den Klimawandel ändern immer mehr Menschen ihre Ernährungsgewohnheiten. Mehr als die Hälfte aller Deutschen, die ihre Ernährung in den vergangenen zwei Jahren umgestellt haben, taten dies aus Umwelt- und Klimaschutzgründen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie! Tatsächlich hat die Art, wie wir uns ernähren, Einfluss aufs Klima. Wir können z.B. den Treibhausgasausstoß reduzieren, indem wir deutlich weniger rotes Fleisch essen. Die sogenannten „Klimatarier“ passen ihre Ernährung der Klimakrise an: Gemüse, Getreide und Obst stehen im Vordergrund, ebenso unverarbeitete Lebensmittel, Regionalität und Saisonalität. Und als Proteinquelle spielen Muscheln und Fisch eine wichtige Rolle, deren CO2-Fußabdruck bis zu 50-mal niedriger ist, als der von Fleisch. Dass Fisch zu den klimafreundlicheren Proteinquellen zählt, ist allerdings nur die eine Seite der Medaille – ob er ohne Überfischung und ohne Schaden am Ökosystem gefangen wurde, ist die andere... Damit Klimatarier und Pescetarier auch in dieser Hinsicht eine umweltfreundliche Wahl treffen können, helfen Zertifizierungsprogramme von NGOs wie dem MSC. Dessen blaues Siegel steht für Fisch aus nachhaltigem Fang.