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23. Jun 2026

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Lifestyle

Fit auf vier Pfoten

Journalist: Silja Ahlemeyer

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Foto: Getty Images/unsplash

Immer mehr Tierhalter setzen auf Prävention, Bewegung und ergänzende Anwendungen, damit Hunde möglichst lange gesund und mobil bleiben.

Haustiere sind für die meisten Menschen vollwertige Familienmitglieder. Wichtig ist daher auch bei ihnen die Frage, wie sich ihre Lebensqualität möglichst lange erhalten lässt, damit sie sich dauerhaft wohlfühlen. Auch der gesundheitliche Präventionsgedanke wird dabei – wie in der Welt der Menschen – immer stärker, denn Tierhaltung an sich erfordert bereits regelmäßige Ausgaben; und wenn der vierbeinige Freund krank wird, kann es richtig teuer werden. Beispiel Hund: Allein für Impfungen und Tierarztbesuche sollten die Halter jährlich etwa 100 bis 150 Euro einplanen. Hinzu kommen eventuell hohe Behandlungskosten im Krankheitsfall. Komplexe Operationen können schnell vierstellige Beträge erreichen.

Gleichzeitig wächst das Wissen darüber, wie Tiere lange gesund und aktiv bleiben können. Forschende beschreiben Alterung heute nicht mehr als plötzliches Ereignis in den letzten Lebensjahren, sondern als lebenslangen biologischen Prozess. Mit zunehmendem Alter verändern sich Stoffwechsel, Immunsystem und Regenerationsfähigkeit der Vierbeiner. Daher sollte regelmäßig überprüft werden, ob ein Tier Krankheitsanzeichen zeigt. Auch chronische Entzündungen, Stress oder Bewegungsmangel können Alterungsprozesse negativ beeinflussen.

Regelmäßige Bewegung gilt auch bei Tieren als besonders wichtig und gesundheitsfördernd.

Regelmäßige Bewegung gilt auch bei Tieren als besonders wichtig und gesundheitsfördernd. Spaziergänge, Schwimmen oder aktive Spiele können helfen, Übergewicht zu vermeiden und die Beweglichkeit sowie das Herz-Kreislauf-System zu unterstützen. Ebenso bedeutsam sind soziale Kontakte und geistige Auslastung. Studien zeigen, dass Hunde mit vielen sozialen Interaktionen oft weniger gesundheitliche Probleme entwickeln. Auch die Ernährung bleibt ein zentraler Baustein. Fachleute warnen davor, kurzfristigen Ernährungstrends unkritisch zu folgen. Entscheidend sei vielmehr eine ausgewogene Fütterung, die den individuellen Bedarf der jeweiligen Tierrasse berücksichtigt.

Darüber hinaus interessieren sich viele Tierhalter zunehmend für ergänzende Ansätze neben der klassischen Tiermedizin. Dazu zählen etwa Osteopathie, Homöopathie oder physikalische Anwendungen zur Unterstützung der Durchblutung und Mikrozirkulation, um die Versorgung des gesamten Gewebes mit Nährstoffen zu unterstützen. Solche Methoden sollen die traditionelle tiermedizinische Behandlung nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen. Besonders bei älteren Hunden oder Tieren mit Bewegungseinschränkungen wünschen sich viele Besitzer ganzheitliche Konzepte, die Wohlbefinden, Mobilität und Regeneration unterstützen können. Denn im Kern der Sache steht nicht allein die Frage, wie alt der vierbeinige Freund wird – sondern vor allem, wie lange er gut und schmerzfrei leben kann.

11. Jun 2026

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Lifestyle

Neues Leben für Schuhe

Die wichtigste Verbindung zwischen Sportler und Untergrund ist der Schuh. Doch was, wenn das geliebte Paar an Grip verliert oder undicht wird, das Obermaterial aber noch top in Schuss ist? Statt neue und oft erst einmal unbequeme Schuhe zu kaufen, setzen Athleten mit der Neubesohlung auf eine nachhaltige Alternative. Für sie ist die reparierte Ausrüstung keine Notlösung, sondern die bewusste Entscheidung, die Lebensdauer ihrer hochwertigen Sport- und Outdoorschuhe zu verlängern. Wer sich für eine fachmännische Neubesohlung entscheidet, tut nicht nur etwas für die Umwelt, sondern investiert auch in den eigenen Komfort. Oft müssen neue Schuhe erst eingelaufen werden. Blasen und Druckstellen sind der Preis in der Eingewöhnungszeit. Beim Neubesohlen von Schuhen behält man das perfekt an den Fuß angepasste Obermaterial. Der Schuh sitzt sofort und hat dank der neuen Sohle wieder den Grip eines brandneuen. Die Entscheidung, die Lebensdauer der eigenen Schuhe zu verlängern, hat auch eine wirtschaftliche Komponente. Oft kostet eine professionelle Neubesohlung durch den Hersteller oder einen Schuster nur einen Bruchteil des Neupreises. Gerade bei Premium-Schuhen rechnet sich die Investition. Wo es auf die Performance ankommt, kann die Neubesohlung ein Upgrade sein. Je nachdem, für welche Gummimischung man sich bei der Neubesohlung entscheidet, bekommt ein in die Jahre gekommener Schuh mit einer modernen Sohle mehr Grip als er im Originalzustand hatte. Und auch modisch kann man Akzente setzen und sich für eine neue Sohle in Trendfarbe entscheiden. >Oft müssen neue Schuhe erst eingelaufen werden. Blasen und Druckstellen sind der Preis in der Eingewöhnungszeit. Die Herstellung von Schuhen gilt als äußerst energie- und ressourcenintensiv. Kunststoffe, Klebstoffe und viele andere Materialien haben einen großen ökologischen Fußabdruck. Dieser wird kleiner, wenn man bei Verschleiß nur die Sohle austauscht und den Rest des Schuhs weiterverwendet. Das spart wertvolle Ressourcen und vermeidet unnötigen Abfall. Ob ein Schuh sich zur Neubesohlung eignet, sollte man schon vor dem Kauf in Erfahrung bringen. Wenn die Sohle mit dem Rest des Schuhs untrennbar verbunden ist, stößt das Reparatur-Handwerk an seine Grenzen. Andere Schuhe, darunter auch viele Wanderstiefel und Kletterschuhe, ermöglichen den problemlosen Austausch der Sohle. Ein Indikator für Laien ist, ob der Hersteller selbst einen Reparaturservice anbietet. Dort können originale Leisten verwendet werden, sodass die Passform exakt erhalten bleibt. In vielen Fällen ist auch der örtliche Schuster eine gute Wahl, um Schuhen mit abgetragenen Sohlen ein zweites Leben zu bescheren. So bleibt verlässliches Schuhwerk im Einsatz. Nichts ist verlässlicher als ein Schuh, der sich über Jahre hinweg bewährt hat und durch eine frische Sohle die Performance zurückbekommt, die im Alltag oder für das nächste Abenteuer gebraucht wird. >Andere Schuhe, darunter auch viele Wanderstiefel und Kletterschuhe, ermöglichen den problemlosen Austausch der Sohle.

11. Jun 2026

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Gesundheit

Mehr als Sport: Warum Vereine unverzichtbar sind – Ein Beitrag von Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes

Es gibt Orte, an denen Gesellschaft im Kleinen sichtbar wird. Orte, an denen Menschen zusammenkommen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären – weil sie unterschiedliche Lebenswege haben, verschiedenen Altersgruppen angehören, unterschiedlichen Jobs nachgehen oder aus diversen sozialen Kontexten kommen. Diese Orte gibt es in Deutschland zum Glück fast überall, rund 86.000-mal: Es sind unsere Sportvereine. Denn in Deutschland engagieren sich Millionen von Menschen genau hier. Sie trainieren gemeinsam, halten sich fit, knüpfen Freundschaften, organisieren Wettkämpfe, begleiten Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung und schaffen Strukturen, die weit über das eigentliche Sporttreiben hinausreichen. Sportvereine sind mehr als Orte der Bewegung, sie sind soziale Räume. Sie fördern Zusammenhalt, vermitteln Werte wie Fairness, Respekt und Verlässlichkeit und stärken damit unsere Gesellschaft. Der Vereinssport ist die größte Bürgerbewegung unseres Landes. Mit mehr als 29 Millionen Mitgliedschaften vereint er mehr Mitglieder als der ADAC, als sämtliche politische Parteien, als die Kirchen und – man mag es kaum glauben – mehr, als es Netflix-Abos in Deutschland gibt. Zum zweiten Mal hintereinander haben die Sportvereine unter dem Dach des Deutschen Olympischen Sportbundes 2025 Rekordwerte gefeiert. >Sport verbindet, er hält gesund und bringt uns zusammen. Aber um das tun zu können, braucht er passende Orte, an denen er sein Potenzial entfalten kann. Diese Orte gibt es 86.000-mal in Deutschland, und wir alle sollten sie stärken, indem wir uns einbringen, wo wir können. Gleichzeitig stehen viele dieser Strukturen unter Druck. Ehrenamtliches Engagement wird immer knapper, Sportvereine werden heute mehr als Dienstleister denn als Gemeinschaftsprojekt gesehen. Hallenzeiten fehlen, Bürokratie führt zu Belastungen und finanzielle Ressourcen sind begrenzt. Sportvereine haben es trotz – oder gerade wegen – ihrer vielen Mitglieder nicht leicht. Wir sehen, dass der Wunsch bei sehr vielen Menschen so groß ist wie nie zuvor, etwas Gutes für ihre Gesundheit zu tun; und dass sie das nicht allein tun wollen im Fitnessstudio, beim Joggen im Park oder auf der Yogamatte bei sich zu Hause, sondern dass sie Gemeinschaft suchen im Sportverein um die Ecke. Für wenig Geld im Monat gibt es hier Sport, der Spaß macht, von Trainer:innen geleitet wird, der die Gesundheit fördert und der Menschen zusammenbringt. Auch in diesem Jahr steuern wir wieder auf einen Mitgliederrekord zu. Das sind gute Nachrichten, aber sie führen dazu, dass die bestehenden Probleme – eine stagnierende Zahl an Ehrenamtlichen muss mehr Menschen betreuen, und das in zunehmend maroden Sportstätten – sich noch stärker zeigen. Der gesellschaftliche Wert von Sport entfaltet sich nicht automatisch. Er entsteht dort, wo Menschen sich einbringen. Ein Sportverein ohne Menschen aus seiner Stadt, seinem Dorf, seiner Nachbarschaft, die sich heute engagieren, macht morgen seine Türen zu. Wer im Verein aktiv ist, trägt dazu bei, dass gemeinschaftliches Sporttreiben überhaupt möglich bleibt. Die Frage ist nicht, ob wir Sport brauchen – diese Frage lässt sich leicht mit „Ja“ beantworten. Die Frage ist, wie viele von uns bereit sind, ihn mitzugestalten und mit Leben zu füllen. Ob als Mitglied, als Ehrenamtlicher oder als jemand, der andere mitzieht: Jeder Beitrag zählt. Sportvereine funktionieren nicht von selbst. Sie funktionieren besonders dort gut, wo sie von vielen unterschiedlichen Menschen getragen werden. Sport verbindet, er hält gesund und bringt uns zusammen. Aber um das tun zu können, braucht er passende Orte, an denen er sein Potenzial entfalten kann. Diese Orte gibt es 86.000-mal in Deutschland, und wir alle sollten sie stärken, indem wir uns einbringen, wo wir können.