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28. Jan 2026

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Business

Führung neu denken

Journalist: Christian Kolb

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Foto: Getty Images/unsplash

Gemäß einer aktuellen Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung des Instituts der deutschen Wirtschaft ließen sich im vergangenen Jahr 28.180 Stellen für Führungskräfte nicht passend besetzen. Nur jede siebte befragte Fachkraft ohne Führungsverantwortung kann sich vorstellen, künftig Führungsaufgaben zu übernehmen. Umso wichtiger ist es, Führungskräfte auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Doch während früher in vielen Unternehmen entweder die kompetentesten Fachkräfte befördert wurden oder versucht wurde, mit mehr oder weniger ausgefeilten Kombinationen aus Belohnungen und Sanktionen für Motivation zu sorgen, stellt die moderne Arbeitswelt ganz andere Anforderungen an Führungskräfte.

Es gilt auch in der sich immer schneller ändernden Welt flexibel zu sein, agil zu reagieren und den Wandel aktiv mit den eigenen Mitarbeitenden zu gestalten.

Dabei geht es nicht nur um einen Überblick über die Möglichkeiten, Chancen und Risiken von KI-Anwendungen im Unternehmen und die damit verbundene digitale Kompetenz. Es gilt auch in der sich immer schneller ändernden Welt flexibel zu sein, agil zu reagieren und den Wandel aktiv mit den eigenen Mitarbeitenden zu gestalten. Emotionale Intelligenz ist ein weiterer Erfolgsfaktor für Führungskräfte. Wer kommunikationsstark und empathisch zugleich ist, kann aufkommende Konflikte im Team klären und erkennen, wie man die Mitarbeitenden ganz individuell motiviert. Dazu gehört auch, die jeweiligen Potenziale und Werte zu erkennen und die Entwicklung der Mitarbeitenden zum Beispiel durch Coaching und Weiterbildung zu fördern. Moderne Arbeitsformen wie Remote Work stellen Führungskräfte vor die Herausforderung, mit Vertrauen zu führen, und nicht durch Kontrolle. Wer es schafft, Teams virtuell zu vernetzen und zu motivieren, kann auch im internationalen Kontext erfolgreich sein. Die Führungstools und -philosophie für die Arbeitswelt von morgen müssen schon heute neu entwickelt werden.

Wer kommunikationsstark und empathisch zugleich ist, kann aufkommende Konflikte im Team klären und erkennen, wie man die Mitarbeitenden ganz individuell motiviert.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.