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6. Feb 2020

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Business

„Fuhrparkmanager brauchen gezielte Informationen“

Journalist: Armin Fuhrer

Im Gespräch mit Andreas Schneider, Geschäftsführer von Vimcar

Welche Herausforderungen ergeben sich für die Fuhrparkverwaltungen von Unternehmen durch die Umstellung des Verkehrs auf E-Mobilität?

Bei vielen Fuhrparkleitern herrscht eine gewisse Furcht vor den Herausforderungen durch die E-Mobilität. Sie fragen sich, ob der Firmenverkehr mit E-Autos eigentlich grundsätzlich machbar sei. Ich sage da ganz klar: Ja. Denn die meisten Fahrten im Auftrag der Unternehmen sind kurz und die Reichweite der Elektroautos reicht dafür normalerweise aus. Ebenso gibt es Unsicherheiten wegen der notwendigen Ladeinfrastruktur, aber auch ihr Aufbau ist machbar.

In Großstädten wird über die Zurückdrängung des motorisierten Individualverkehrs diskutiert. Was bedeutet das für Fuhrparkmanager?

Sie sollten die Diskussion verfolgen, aber konkrete Entscheidungen vor Ort erst abwarten, bevor sie etwas unternehmen. Alternative Fortbewegungsmittel wie E-Bikes können natürlich auch jetzt schon angeschafft werden und viele Unternehmen machen das ja auch schon.

Ist die Situation für kleinere Unternehmen schwieriger als für große?

In vielen kleineren Unternehmen macht ein Mitarbeiter die Verwaltung des Fuhrparks nebenbei mit. Es wäre gut, wenn es für diese Verantwortlichen gezielt Informationen gäbe. Das könnte beispielsweise durch ein Tool der öffentlichen Hand geschehen, oder auch mehr noch durch die Autohersteller oder Anbieter von Dienstleistungen zur Fuhrparkverwaltung.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.