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29. Mai 2025

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Lifestyle

Gemeinsam bleibende Erinnerungen schaffen

Journalist: Nadine Wagner

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Foto: Getty Images/unsplash

Urlaub mit Kindern verspricht nicht nur eine Auszeit als Familie fernab der alltäglichen Aufgaben und Sorgen, sondern gilt als wichtiger Faktor für die persönliche Weiterentwicklung.

Für Kinder bedeutet ein Urlaub weit mehr als nur eine Pause vom Kita- und Schulalltag. Es ist eine Zeit, in der sie ihre Umgebung erkunden, neue Erfahrungen sammeln, miteinander spielen und vor allem eins: Spaß haben können. Dies wirkt sich positiv auf die geistige Entwicklung der Kinder aus, betont die renommierte Kinderpsychologin Dr. Margot Sunderland in einem Interview mit dem englischen „Telegraph“. Außerdem stellten die gesammelten – zumeist positiven – Urlaubserinnerungen einen wichtigen emotionaler Anker im späteren Leben dar, die gezielt Trost spenden, wenn das Leben einmal anders verläuft als geplant.

Doch wie gestaltet man einen möglichst stressfreien und erholsamen Urlaub, der zugleich den unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen aller Familienmitglieder gerecht wird? Diese Frage stellt sich wohl so manche Familie bei dessen Planung. Eine Möglichkeit besteht unter anderem darin, die Kinder aktiv in die Urlaubsplanung einzubeziehen. Auf diese Weise können gemeinsam Erwartungen definiert und Aktivitäten ausgewählt werden, die Groß und Klein Freude bringen. Besonders wichtig ist es auch, dass sich Kinder mit Gleichaltrigen vernetzen. Ferienorte, die spezielle Programme für Kinder und Jugendliche anbieten, können hierfür ideale Gelegenheiten bieten.

Bevor das Abenteuer Familienurlaub beginnt, steht jedoch oft eine längere Reise an – sei es mit dem Auto, Zug oder Flugzeug. Vor allem bei Autofahrten sollten Eltern darauf achten, möglichst alle zwei Stunden kurze Pausen einzulegen, um den Bewegungsdrang der kleinen Reisenden zu stillen. Ein „Überraschungsrucksack“ mit diversen Puzzles, Spielen und Hörbüchern kann außerdem dabei helfen, die Zeit unterwegs angenehmer zu gestalten. Für Entspannung sorgt insbesondere das Hören von Hörbüchern, denn hier werden die Kinder für eine Zeit lang in eine Welt voller Fantasie entführt. Gleichzeitig fördern sie durch das aktive Zuhören ihre Sprachentwicklung und vergrößern ihren Wortschatz. Grundsätzlich können bereits Kleinkinder ab zwei Jahren einfachen Hörgeschichten lauschen; in diesem Alter sind aber auch Lieder sehr beliebt, zu denen während der Fahrt gemeinsam gesungen werden kann.

Am Urlaubsort angekommen gilt sodann, die verbleibende Zeit nicht mit Aktivitäten und Ausflügen zu überladen. Ruhetage ohne festes Programm sind unverzichtbar – einerseits um die Kleinen nicht zu überfordern, andererseits um den Stresspegel niedrig zu halten. Für entspannte Stunden im Feriendomizil bieten sich Gesellschaftsspiele, kreatives Basteln oder gemeinsames Backen an, denn letztendlich ist es ausschließlich die kostbare Zeit als Familie, die Kinder an den Ferien am meisten schätzen.

Interessanter Fakt:

Je nach Reiseland gelten unterschiedliche Regelungen bzgl. Kindersitzen im Auto, den Reisedokumenten oder Impfungen. Alle notwendigen Unterlagen wie Impfpass, Krankenkassenkarte oder U-Untersuchungsheft sollten daher vor einer jeden Reise bereitliegen.

23. Sep 2026

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Gesundheit

Erholung, die bleibt – Christian Holzapfel, Inhaber des Hotel Holzapfel in Bad Füssing

![Portrait Herr Holzapfel ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Portrait_Herr_Holzapfel_ONLINE_4e2e92cdb9.jpg) ``` Christian Holzapfel, Inhaber des Hotel Holzapfel in Bad Füssing ``` Wer möglichst lange gesund und leistungsfähig bleiben möchte, sollte nicht erst reagieren, wenn Beschwerden auftreten. Entscheidend ist, frühzeitig auf den eigenen Körper zu hören und Regeneration fest in den Alltag einzubauen. Dafür gibt es für mich nicht die eine Methode. Bewegung, Ernährung, guter Schlaf und mentale Entlastung gehören zusammen. Auch Thermalwasser kann dabei viel leisten, weil Wärme, Bewegung und Entspannung unmittelbar zusammenkommen. Wichtig ist aber auch, dass Erholung nicht an der Hoteltür endet. Im besten Fall nehmen Gäste etwas von dem mit nach Hause, was ihnen hier guttut: bewusste Pausen, mehr Bewegung, Atemübungen, Sauna, Schwimmen oder einfach das Wissen, wie gut es tut, zwischendurch nichts leisten zu müssen. Genau darin liegt für mich der nachhaltige Wert eines solchen Aufenthalts. Beim Thema Longevity wird heute vieles neu verpackt. Einige Bausteine kennen wir seit Jahrzehnten. Neu ist vor allem, sie stärker miteinander zu verbinden und Gesundheit körperlich wie mental zu betrachten. Ich selbst laufe viel in der Natur, schwimme und nutze täglich Atemübungen nach der Wim-Hof-Methode. Mein wichtigster Rat ist trotzdem ganz einfach: auf sich selbst achten. Stress gehört zum Leben. Aber Anspannung und bewusste Entspannung müssen sich die Waage halten.