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6. Apr 2021

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Wirtschaft

Gesunde Böden, gesunde Pflanzen

Der Humusgehalt von Böden in Deutschland liegt an vielen Standorten bereits deutlich unter drei Prozent; durch gängige Praktiken der Bodenbearbeitung und Düngung wird der natürlich vorhandene Vorrat an Dauerhumus weiter aufgezehrt. 

„Ja, wir haben zu wenig für unsere Böden getan, und der Humusgehalt ist zu gering. Es wird Zeit umzudenken“, sagt Landwirt D. aus Brandenburg, der 4500 ha unter dem Pflug hat. Er befürwortet ein aktives Humusmanagement mit Humusaufbau, das zudem die Speicherung von CO2, Bildung von sauberem Trinkwasser und staubfreier Luft fördert und wichtige Faktoren zum Klimaschutz beisteuert.

Für die Regeneration von Böden stehen traditionell mit angepassten Fruchtfolgen, Grünbrachen, neuen Techniken der Bodenbearbeitung und gezielter Förderung eines aktiven Bodenlebens effektive Instrumente zur Verfügung. Wirtschaftliche und praktische Zwänge erschweren die Umsetzung aber erheblich - ein Jahr Grünbrache wirkt sich sofort negativ auf die Jahresbilanz aus; der Verzicht auf den Einsatz des Pflugs erhöht kurzfristig das Produktionsrisiko; oft müssen eine Zwischenfrucht mit Senf und der Wirtschaftsdünger ausreichen, um den Humusgehalt zu erhalten. 

Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Landwirtschaft in den letzten drei (Dürre-) Jahren nicht mehr auf die gewohnten Niederschläge verlassen konnte und zunehmend mit Extremwetterlagen zu kämpfen hatte.

Ein Unternehmen in Nordrhein-Westfalen bietet mit seinen Entwicklungen im Bereich der Huminstoffe bereits seit einem halben Jahrhundert Lösungen für Landwirte im konventionellen und organischen Landbau, immer öfter aber auch für Hobbygärtner auf der Suche nach ökologischen Alternativen.

Als wichtigster Bestandteil von Humus tragen Huminstoffe direkt zum Aufbau von Dauerhumus in Böden
bei und verbessern durch ihre Eigenschaften die Nährstoffversorgung der Pflanzen. Die Wurzelentwicklung wird beschleunigt, und Trockenperioden werden besser überstanden.

Die HUMINTECH GmbH aus Grevenbroich verfügt über langjährige Expertise in der Nutzung aktiver Huminstoffe aus Leonardit, denn bereits seit 1979 wurden die vielfältigen Einsatzpotentiale und die herausragende Wirkung von Huminstoffen als Biostimulanzien erkannt und seither immer weiter erforscht.

Der Erfolg des mittelständischen Unternehmens basiert auf langjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit und individueller Betreuung der professionellen Vertriebspartner in über siebzig Ländern weltweit. In Deutschland hat sich die Anzahl an Partnern und Anwendern in den vergangenen Jahren vervielfacht.

Mit PERLHUMUS® Granules und weiteren, hochinnovativen Produkten bietet die HUMINTECH GmbH Lösungen für eine nachhaltig gesicherte Landwirtschaft und Nahrungsmittelerzeugung an. Huminstoffe helfen dabei, den Anteil an Dauerhumus im Boden zu erhöhen und so die Ertragssicherung in der Landwirtschaft auf ein nachhaltiges Fundament zu stellen. Machen Sie Ihren Boden mit Huminstoffen fit für die Zukunft!

2. Apr 2026

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Business

Kein Roboter zum Gelddrucken, aber ein starker Wächter: KI bei Banken

Künstliche Intelligenz kann im Bankwesen schon ziemlich viel – aber eigenständig Geld drucken oder wundersam vermehren, das kann sie (noch) nicht. Banken setzen KI heute flächendeckend in mehreren Bereichen ein, allen voran in der Betrugsprävention, wo Fraud Detection mittlerweile Branchenstandard ist. KI-gestützte Systeme analysieren Transaktionen von Kundinnen und Kunden in Echtzeit, erkennen und stoppen auffällige Transaktionen und Zahlungsanweisungen in der Regel sofort, und reagieren innerhalb von Sekunden auf neue Angriffsszenarien. Gerade, weil sich Betrugsmaschen ständig weiterentwickeln, ist die Adaptionsgeschwindigkeit in diesem Bereich besonders hoch. Solche Systeme werden in Zukunft weiter optimiert werden, wodurch Banken Routineaufgaben mehr und mehr automatisieren können. Das eröffnet neue Möglichkeiten für personalisierte Kundenberatung, schnellere Analysen – etwa bei Kreditentscheidungen – und insgesamt bessere Kundenerlebnisse. Banken nutzen KI auch immer öfter, um internes Wissen für ihre Mitarbeitenden zu strukturieren, aufzubereiten und schneller zugänglich zu machen. Ziel ist es, Informationen effizienter zu nutzen und Entscheidungsprozesse zu beschleunigen. Im Vergleich zur Betrugsprävention befindet sich dieser Bereich jedoch noch in einer stärkeren Wachstumsphase, auch wenn die Entwicklung hier aktuell sehr dynamisch verläuft. >Der Mensch muss weiterhin die Kontrolle über kritische Prozesse behalten und klare Grenzen setzen. Es gibt unzählige Anbieter von bankenspezifischer KI. Viele davon decken nur bestimmte Anwendungsfelder ab, weshalb Banken häufig mehrere KI-Systeme parallel einsetzen. Auch, wenn Banken langjährige Erfahrung im Umgang mit sensiblen Daten haben, kann die Auswahl passender KI-Tools herausfordernd sein, denn die Lösungen müssen regelkonform sein, Change Compliance- und Datenschutzrichtlinien beachten, außerdem sollten die Daten innerhalb Europas bleiben und nicht unkontrolliert in andere Rechtsräume fließen. Erhöht KI im Bankwesen nun die Sicherheit – oder eher das Risiko für Betrug und Verlust? Grundsätzlich beides. Denn einerseits verbessert KI die Fähigkeit, Betrug frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, andererseits entstehen neue Gefahren, insbesondere durch autonome KI-Agenten. Je mehr Entscheidungsfreiheit diese Systeme erhalten, desto größer ist das Risiko, dass sie Sicherheitsvorgaben umgehen oder manipuliert werden. Deshalb gewinnt das Prinzip „Human in the Loop“ beziehungsweise „Human in the Lead“ an Bedeutung: Der Mensch muss weiterhin die Kontrolle über kritische Prozesse behalten und klare Grenzen setzen. Auch im Finanzmarkt insgesamt sind automatisierte Prozesse kein neues Phänomen. Mechanismen wie algorithmischer Handel oder Stop-Loss-Orders können bereits heute Kettenreaktionen auslösen. KI könnte solche Effekte künftig verstärken, stellt aber nicht die ursprüngliche Ursache dar. Wohin wird sich KI im Bankwesen entwickeln? Eigenständig Geld drucken wird sie hoffentlich niemals – doch sie wird als umfassendes System im Hintergrund immer besser in den Bankenalltag integriert werden. Der Mensch wird im Bankwesen jedoch in zentralen Bereichen immer die Oberhand behalten, besonders bei der letzten Kontrolle und beim direkten Kundenkontakt – denn hier können aufmerksame Bankangestellte besser als jede KI als Sicherheitsschranke wirken, die ihre betagten Kundinnen davor schützen, auffällige Transaktionen hoher Summen vorzunehmen. >Banken nutzen KI auch immer öfter, um internes Wissen für ihre Mitarbeitenden zu strukturieren, aufzubereiten und schneller zugänglich zu machen.