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27. Mär 2020

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Business

Gründerinnen fit machen für die Wirtschaft

Journalist: Armin Fuhrer

Lena Rübelmann, Community Managerin im gig7, über Unternehmerinnen und weiblichen Gründergeist.

Die Stärkung und spezifische Unterstützung von Gründerinnen ist ein wichtiges Ziel, dem sich das gig7 aus Mannheim verschrieben hat. Das gig7 ist, in dieser Form, das einzige Gründerinnenzentrum in Deutschland. Wir haben nicht nur ein wunderschönes Haus in der Innenstadt, in dem Frauen mit ihren jungen Firmen sitzen, sondern sind ein einzigartiges Netzwerk an Gründerinnen, verbunden mit der STARTUP MANNHEIM Community. 

Nach unserer Erfahrung – wir beraten rund 300 Gründerinnen pro Jahr – gründen Frauen in allen Branchen, es dominieren die Bereiche Dienstleistung, Gesundheitswesen und freie Berufe. Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, warum sie sich selbständig machen. Vielen ist die freie Zeiteinteilung wichtig, sie wollen ihre eigene Chefin sein, haben eine starke Geschäftsidee und/ oder erhoffen sich einen besseren Verdienst im Vergleich zu ihrer Tätigkeit als Angestellte.

Es trifft häufig zu, dass Frauen bedächtiger und bescheidener an das Thema Gründung herangehen als Männer. Auch die Ausgangssituation, wenn man zeitliche und finanzielle Ressourcen betrachtet, ist häufig eine andere. Daher ist gezielte Beratung und ein großes, für dieses Thema sensibilisiertes Netzwerk entscheidend. Es ist nämlich genauso wichtig, die Frauen für die Gründung fit zu machen, wie die Wirtschaft für die Frauen. Dieser Herausforderung sind wir uns bewusst.  

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.