8. Jul 2026
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Lifestyle
Journalist: Luisa Riek
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Foto: A. C./unsplash
Wie wir mit unseren liebsten Vierbeinern auch die heißen Tage genießen können und worauf Hundebesitzer achten sollten.
Im Gegensatz zu Menschen können Hunde ihre Körpertemperatur nur sehr eingeschränkt regulieren. Sie besitzen wenige Schweißdrüsen und kühlen sich hauptsächlich durch Hecheln ab. Daher können die richtig heißen Sommertage für Hundehalter manchmal zu einer Herausforderung werden. Um die heiße Jahreszeit für Hund und Halter möglichst angenehm zu gestalten, gibt es einige leichte Tipps, die Hundehalter beachten können.
Die wichtigsten Aspekte liegen auf der Hand: Frisches Trinkwasser sollte an warmen Tagen jederzeit verfügbar sein, sowohl zuhause als auch unterwegs. Faltbare Näpfe oder spezielle Hundetrinkflaschen lassen sich unkompliziert bei Spaziergängen und Ausflügen mitnehmen. Zusätzliche Abkühlung können schattige Ruheplätze, Kühlmatten oder Planschbecken im Garten bieten. Für aktive Hunde eignen sich Kühlwesten: Vorher mit Wasser befeuchtet, bieten sie eine perfekte Abkühlung für den Lieblingsbegleiter, selbst während des Spaziergangs oder einem Ausflug.
An sehr heißen Tagen sollten längere Spaziergänge möglichst in die frühen Morgenstunden oder auf den Abend verlegt werden, wenn Luft- und Bodentemperaturen angenehmer sind. Vorsichtig sollte man außerdem bei heißem Asphalt sein: Straßen und Gehwege können sich stark aufheizen und empfindliche Pfoten verletzen.
Zu praktischen Hilfsmitteln zählen natürlich auch die passenden Snacks. Selbstgemachtes Hunde-Eis kommt bei den meisten Vierbeinern an heißen Tagen sehr gut an. Daneben zählt frisches Obst in kleinen Stückchen als guter Snack, der zusätzlich viel Wasser und Vitamine enthält.
Das Wichtigste ist, dass man auf die individuellen Bedürfnisse des Hundes und auf Warnsignale achtet.
Auch sollte man darauf achten, seinen Hund an warmen Tagen nicht im geparkten Auto zu lassen. Selbst bei einem kurzen Gang zur Apotheke oder nur „fünf Minuten“ für den schnellen Einkauf kann sich das Auto stark aufheizen. Steigt die Umgebungstemperatur an, reicht der Kühlmechanismus von Hunden nicht mehr aus, um ihre Körpertemperatur zu regulieren. Diese erhöht sich infolge rasch, der Kreislauf gerät unter Stress und lebenswichtige Organe können geschädigt werden. Viele Menschen unterschätzen die Gefahr, denn bereits bei einer Außentemperatur von 20 bis 25 Grad Celsius kann sich das Wageninnere in kurzer Zeit auf über 40 Grad erhitzen. An heißen Sommertagen sind Temperaturen von 50 bis 70 Grad im Innenraum keine Seltenheit. Die einfachste Regel lautet daher: Wer Besorgungen erledigen muss, sollte seinen Vierbeiner entweder zuhause lassen oder eine Begleitperson, die sich um den Hund kümmern kann, mitnehmen.
Das Wichtigste ist, dass man auf die individuellen Bedürfnisse des Hundes und auf Warnsignale achtet. Jeder Hund ist unterschiedlich und so können sich auch heiße Temperaturen unterschiedlich auf Hunde auswirken. Zeigt ein Tier ungewöhnlich starkes Hecheln, wirkt erschöpft, unruhig oder sucht ständig nach kühlen Plätzen, kann dies auf eine Überhitzung hindeuten. In solchen Fällen sollte das Tier umgehend in den Schatten gebracht, mit Wasser versorgt und bei anhaltenden Beschwerden tierärztlich untersucht werden.
Mit etwas Planung lassen sich heiße Sommertage für Hunde und ihre Halter entspannt gestalten. Ausreichend Wasser, angepasste Spazierzeiten, schattige Ruheplätze und ein verantwortungsvoller Umgang mit Hitze helfen dabei, dass Mensch und Hund den Sommer sicher genießen können.