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30. Jul 2020

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Gesellschaft

Häuser für unabhängige Selbstbestimmer

Journalist: Aileen Reese

Die schnelle technische Entwicklung verändert unser Leben nachhaltig. Jetzt heißt es, diese klug zu nutzen und alle Möglichkeiten der regenerativen Energieerzeugung auch im eigenen Zuhause auszuschöpfen.

Neben Energieeffizienz- oder Passivhäuser, gibt es auch schon die nächste Stufe beim Bauen und Wohnen: Zukunfts-weisende Plusenergie-Häuser. Sie verbrauchen weniger Energie als sie selbst erzeugen und schonen nicht nur den Geldbeutel der Bewohner sondern leisten auch einen wertvollen Beitrag zur CO2-Reduktion.

Plusenergie-Häuser versorgen sich selbst mit Solarenergie, welche mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach regenerativ erzeugt wird. Da diese Häuser über eine perfekt gedämmte Gebäudehülle verfügen, benötigen sie nur noch sehr wenig Energie. Die erzeugte Energiemenge reicht nicht nur für Heizung und Warmwasser sondern auch für Beleuchtung und Haushaltsgeräte. Es bleibt sogar noch genug Energie für das Elektroauto an der hauseigenen Tankstelle übrig, alternativ kann der Überschuss in das Stromnetz eingespeist werden.

Wer zudem noch auf nachhaltige Baustoffe setzt, leistet zusätzlich noch einen wertvollen Beitrag zur CO2 Reduktion. Holz zum Beispiel hat eine große ökologische Bedeutung: Dieser Baustoff wächst fast unbegrenzt nach und verwandelt dabei nicht nur CO2 in Sauerstoff, sondern bindet das für die Atmosphäre schädliche CO2 in hohem Maße.

Für Hausbauer, die unabhängig und nachhaltig sein wollen, ist die Verknüpfung von energieeffizienter und nachhaltiger Bauweise die perfekte Kombination.

22. Apr 2026

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Gesellschaft

Green Fishing – mit Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF

![Josef_Bild_2 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Josef_Bild_2_Online_bfe4ca7f26.jpg) ``` Josef Bernard, YouTuber des Kanals BROSEF ``` **Was kann die Angel-Community dazu beitragen, unsere Gewässer langfristig schützen?** „Jeder Angler sollte seinen Platz besser hinterlassen, als er ihn vorgefunden hat, also auch Müll anderer mitnehmen und Auffälligkeiten melden. Die Sensibilität dafür ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Viele Angler engagieren sich aktiv für saubere Gewässer. Mein Freund Jan Ebel organisiert z. B. mit seinem Verein „Spreepublik“ regelmäßig Clean-ups in Berlin, bei denen Elektroscooter und anderer Schrott aus der Spree gefischt werden. Solche Aktionen zeigen, wie wichtig das Engagement der Angler für den Gewässerschutz ist. Mit der wachsenden Zahl an Hobbyfischern steigt das Bewusstsein für Nachhaltigkeit noch mehr, und viele Marken reagieren darauf, z. B. mit umweltfreundlicheren Angelködern. Beim Raubfischangeln mit Kunstködern nimmt die Nachfrage nach phthalatfreien Gummimischungen zu. Catch & Release (C&R), also das Fangen und Freilassen hingegen ist in ein kontroverses Thema. Mir ist wichtig, den gefangenen Fisch zu verwerten und der Angelei damit einen Sinn zu geben – das ist auch das Konzept unseres YouTube-Kanals BROSEF: Wir fangen Fisch zum Verzehr und zeigen, wie einfach und lecker man ihn zubereiten kann. C&R hat jedoch seine Berechtigung, um Fische, die dem regionalen Schonmaß unterliegen, wieder in das Gewässer zu geben. Wie es beispielsweise die „Müritzfischer“ nicht nur bei kleinen, auch bei großen Fischen mit starken Genen praktizieren und somit die Produktivität des Gewässers aufrechterhalten. Wichtig beim Release ist natürlich der schonende Umgang: kurze Luftzeiten und befeuchtete Hände, um die Schleimhaut der Fische nicht zu beschädigen. Solche Grundlagen lernt jeder Angler bereits in der Prüfung.“