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3. Sep 2021

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Lifestyle

Hörminderung kann zu sozialer Isolation führen

Journalist: Chan Sidki-Lundius

Im Interview über die Prävention für ein funktionierendes Gehör. 

Dr. Kai-Uwe Laag, Geschäftsführer von Amplifon in Deutschland; Foto: Fabian Vogl

Wieso ist ein funktionierendes Gehör wichtig?

Lebensqualität und Lebensfreude hängen mit einem guten Gehör eng zusammen. Hören wir schlecht, ermüden uns z. B. Gespräche mit Freund:innen zunehmend. Wir beginnen, diese Treffen zu vermeiden. Langfristig kann das zu sozialer Isolation führen. Auch Depression und Demenz können  Folgen einer Hörminderung sein. 

Wieso bleibt Hörverlust oftmals unbehandelt?

Alltagslärm reicht aus, um das Gehör schleichend zu schädigen. Betroffene merken oft viel zu spät, dass sie schlecht hören. Etwa wenn Familie und Freunde nicht mehr alles wiederholen möchten und das schlechte Hören ansprechen. Viele scheuen sich leider auch, ein Hörgerät zu tragen – aus Unkenntnis darüber, dass Hörgeräte inzwischen winzige Hightech-Wunder sind, die sich nahezu unsichtbar im oder hinter dem Ohr verstecken.

Sie haben die Amplifon Hörinitiative gestartet? Was verbirgt sich dahinter?

Weil Prävention so wichtig ist, wollen wir im Rahmen der Hörinitiative für Aufmerksamkeit verbunden mit einem unkomplizierten Testangebot sorgen: Jede:r kann sein Gehör in einem unserer 550 Fachgeschäfte in nur 15 Minuten testen lassen.

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.