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12. Jun 2024

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Lifestyle

Inspiration für ein schönes Zuhause – mit Julian und Marian

Journalist: Luisa Riek

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Foto: Presse

Handwerker beauftragen um zu renovieren? – Nee! Influencer-Zwillinge Julian und Marian verraten ihre Tipps zum Heimwerken in Eigeninitiative.

ATT00004_online.jpg Julian und Marian bieten ihren mehr als 200.000 Followern auf Instagram immer wieder spannende Einblicke in ihre Renovierungsarbeiten. Sie haben ihre komplette Wohnung in Eigenregie umgestaltet.

Was hat euch dazu bewogen eine Wohnung komplett selbst zu renovieren?

In unserer alten Wohnung wurde die Miete um 600 € erhöht, deswegen wollten wir dort ausziehen. Zwei Stockwerke höher wurde zeitgleich eine identische Wohnung frei. Die war wesentlich günstiger, weil sie unrenoviert übergeben wurde. Das war für uns total der Jackpot, weil wir schon immer begeistert selbst renoviert und Räume gestaltet haben. Hier konnten wir uns dann komplett austoben.

Habt ihr vorher schon handwerkliche Projekte umgesetzt?

Ja, wir haben schon seit wir zehn Jahre alt sind in unserem Elternhaus alles neu gestaltet, Wände gestrichen, Möbel umgestellt und umdekoriert. Unser Vater hat immer selbst Dinge repariert und gebaut und da durften wir früh mithelfen. So haben wir natürlich viel handwerkliches Geschick erlernt.

Wie geht ihr bei euren Projekten vor? Habt ihr Anleitungen zur Orientierung?

In der Regel machen wir erstmal ein Brainstorming und tauschen unsere Ideen aus. Dann gehen wir in die Planung und Recherche, wie wir das Projekt am besten umsetzen können und dann geht’s auch schon los. Wenn wir etwas zum ersten Mal machen oder einfach nicht wissen wie, dann schauen wir uns meistens ausführliche Videos auf YouTube dazu an und lesen in Foren nach.

Woher habt ihr eure Ideen?

Unsere Ideen kommen uns in ganz alltäglichen Situationen. Letztens habe ich z. B. ein Kinderspielzeug gesehen, das mich inspiriert hat, eine Lampe zu bauen.

Was würdet ihr anderen raten, die ihre eigenen vier Wände verschönern wollen?

Unserer Erfahrung nach haben viele noch kein konkretes Bild im Kopf, wie ihre Wohnung aussehen soll und sind daher etwas gelähmt, loszulegen und etwas zu verändern. Wir empfehlen immer: Auf Pinterest Ideen sammeln, die einem gefallen und sich daran orientieren.

Was ist das Must-have für den Sommer?

Wer ein passendes Plätzchen hat, sollte mal über eine Hängematte nachdenken. Das steht auch ganz oben auf unserer Liste für den Sommer. Genauso wie Fliegengitter an allen Fenstern. Außerdem: Outdoor-Beleuchtung! Eine stimmungsvolle Beleuchtung ist nicht nur drinnen super wichtig. Auch draußen oder auf dem Balkon lässt sich mit der richtigen Beleuchtung eine wunderschöne Atmosphäre schaffen.

Ihr habt bereits sehr viel umgestaltet, was ist euer Lieblingsprojekt?

Eines unserer Lieblingsprojekte ist definitiv das Sideboard in Marians Schlafzimmer, das wir aus einem alten Apothekerschrank gemacht haben, welchen wir von unserem Opa bekommen haben. Das Zusammenspiel zwischen alt und neu gefällt uns einfach richtig gut. Alte Möbel aufzuwerten (anstatt neu zu kaufen) hat nicht nur ökologischen, sondern in diesem Fall auch einen besonderen emotionalen Wert für uns.

Woran arbeitet ihr momentan?

Wir haben schon viel an der Küche gearbeitet und wollen uns hier noch weiter damit beschäftigen. Wir werden vor allem noch die Fronten verschönern. Wenn die Küche dann schön ist, haben wir vielleicht auch endlich mal Lust, kochen zu lernen.

Interessanter Fakt

Im Internet gibt es ganze Anleitungen, wie man am besten in Eigenregie renoviert oder neu gestaltet. Die Projekte sind nicht nur ein cooles Hobby für zuhause, sondern sind auch meist günstiger, nachhaltiger und individueller. Außerdem lassen sich Heimwerkerarbeiten steuerlich absetzen.

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.