Diesen Artikel teilen:

7. Okt 2021

|

Lifestyle

Kurzurlaub in Hannover: Kultur, Natur Stadtleben genießen!

Hannover ist spannend, erholsam, faszinierend und natürlich urban. Hannover ist aufregend unaufgeregt. Die niedersächsische Landeshauptstadt lädt ein zum Shoppen, zur Erholung in der Natur, zu Kultur und Sport. Entdecken auch Sie die Möglichkeiten entlang des Roten Fadens.

UNVERWECHSELBAR: Hannovers Stadtteile

Hannovers Stadtteile sind grün und gleichzeitig bunt, vielfältig und unverfälscht. So unterschiedlich wie die Stadtteile in unserer grünen Großstadt sind auch die Menschen, Cafés und Highlights der Stadtviertel.

KULTUR FOR FREE: Kostenlose Rundgänge auf eigene Faust  

Sechs kostenlose Stadtspaziergänge vermitteln einen tollen Überblick über die Stadt. Das Beste daran: jeder entscheidet selbst, wann und wo gestartet wird, wie lange an einem Ort verblieben wird und wann Zeit für eine Pause ist! Und es besteht die freie Wahl: Man kann sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder den eigenen Füßen auf den Weg durch Hannover machen.

NATURERLEBNISSE: Naherholung mitten in der Stadt  

Hannover bietet die optimale Kombination aus Großstadtflair und attraktiven Naturerlebnissen. Die niedersächsische Landeshauptstadt ist eine der grünsten Städte Deutschlands mit einer Vielzahl beschaulicher Oasen. Der Stadtwald Eilenriede ist fast doppelt so groß wie der Central Park in New York, der Maschsee oder die Flüsse Ihme und Leine bieten grüne Auen und Strandatmosphäre. Das beeindruckende Gartenensemble Herrenhäuser Gärten wurde Ende des 17. Jahrhunderts nach französischem Vorbild angelegt. Zu den Gärten gehören unter anderem die von Niki de Saint Phalle gestaltete Grotte, das Museum Schloss Herrenhausen sowie der Berggarten mit seinen rund 12.000 verschiedenen Pflanzenarten und zahlreichen Schauhäusern.


Foto: HMTG/Lars Gerhardts

AUF DEN SPUREN DER WELFEN: Schloss Marienburg  

Die ehemalige Sommerresidenz der Welfen, die König Georg V. von Hannover von 1858 bis 1869 erbauen ließ und seiner Gemahlin zum Geburtstag schenkte, gleicht einem Märchenschloss. Bei einer Besichtigungstour durch die Säle gewährt die historische Schlossanlage herrliche Blicke auf den Fluss Leine. Erwacht wie aus einem Dornröschenschlaf, verzaubert Schloss Marienburg seine Besucher mit vielen Zinnen, Türmen und Türmchen sowie durch die nahezu komplett erhaltene Inneneinrichtung.


Foto: HMTG/Lars Gerhardts

NACHHALTIG WANDERN: Der Deister   

Bärlauchduft im Frühjahr, die Buschwindröschen blühen – da wird das Wandern im 20 Kilometer langen und etwa vier Kilometer breiten Deister zum Genuss. Im Sommer spenden Rotbuchen Schatten, Bäche sprudeln und das Waldbaden ist so einfach. Die bunte Laubfärbung und das Pilzesammeln gehören zum Herbst, während der Winter traumhafte Waldwege eröffnet. Das Schöne: Es gibt für jeden Geschmack und jede Länge die passende Tour.

MARITIME ERLEBNISSE: Das Steinhuder Meer  

Sie lieben das Wasser, mögen Wassersport, Radfahren, Wandern oder Golfen? Rund um das Steinhuder Meer ist für jeden Geschmack etwas dabei. In gemütlichen Ferienwohnungen, Ferienhäusern, Pensionen und Hotels, aber auch auf wunderschönen Ferienhöfen auf dem Lande wird jeder das richtige Quartier finden. Das Steinhuder Meer bietet am großen Badestrand des Nordufers und an der Badeinsel in Steinhude ideales Strandvergnügen insbesondere für Familien mit kleineren Kindern, denn es ist flach und erwärmt sich schnell.

29. Dez 2025

|

Gesundheit

Gesund & Aktiv im Alter

### Pilates – tiefenwirksame Praxis Ideal für Best Ager: Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft, Stabilität und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an Fitnesslevel und Leistungsstand angepasst. Es werden dabei gezielt die tiefliegenden Muskeln in Bauch, Rücken und Beckenboden angesprochen – jene Muskulatur, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig ist. Regelmäßiges Training sorgt so für erhöhte Beweglichkeit, eine verbesserte Körperhaltung und Balance und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen. ![pexels-roodzn-34314432 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_roodzn_34314432_ONLINE_01d8168c42.jpg) ### Schwimmen – schwerelos sporteln Auch diese Sportart kann Senioren uneingeschränkt empfohlen werden – bei konkreten Gelenkschmerzen fallen lediglich einzelne Schwimmstile ins Wasser beziehungsweise sollten durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und die Muskeln sanft trainiert – und zwar alle großen Muskelgruppen. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Es kommt sogar noch besser: Das Immunsystem wird gestärkt, Stress abgebaut und die Koordination verbessert. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken beziehungsweise einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen. ![pexels-pavel-danilyuk-6874403 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pavel_danilyuk_6874403_Online_a2532ecc8e.jpg) ### Nordic Walking – echter Selbstläufer Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best Ager-Sportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und Körperhaltung und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Die koordinierte Bewegung festigt die Balance und fördert die koordinativen Fähigkeiten des Gehirns. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden. Wer nicht allein walkt, hat auch im sozialen Bereich einen echten Lauf. ![pexels-pack2ride-85580365-8934510 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pack2ride_85580365_8934510_ONLINE_ca5f7bad72.jpg) ### Radfahren – läuft wie geschmiert Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-Kreislauf-System auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen (insbesondere die Beinmuskulatur) gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Studien betonen zudem eine Stärkung sozialer Kontakte durch den erweiterten Aktivitätsradius, welche sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirkt.

29. Dez 2025

|

Gesundheit

Warum die Zukunft pflanzlich isst – mit Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends

![Katrin Kasper_credit_Dennis Williamson Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Katrin_Kasper_credit_Dennis_Williamson_Online_358773f745.jpg) ``` Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends ``` Immer mehr Menschen essen weniger Fleisch, Wurst und Milchprodukte. Sie ernähren sich pflanzlicher – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie können. Sogar Discounter eröffnen heute eine vielfältige, genussvolle Welt an pflanzlichen Lebensmitteln. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Es geht nicht um Verzicht, sondern um eine Bereicherung: Neue Aromen, neue Texturen, neue Möglichkeiten – die pflanzliche Küche ist längst dort angekommen, wo Genuss, Gewissen und Gesundheit zusammenfinden. Das Bewusstsein dafür wächst, wie sehr uns diese Ernährungsform guttut. Viele spüren bereits nach kurzer Zeit, wie sich mehr Leichtigkeit, Energie und Wohlbefinden einstellen. Pflanzlich zu essen wird zu einer Form von Selbstfürsorge und Wertschätzung – für den eigenen Körper ebenso wie für die Natur, unsere Mitgeschöpfe und die Gesellschaft. Nur ein Beispiel: Die internationale Forschungsgruppe Zero Carbon Analytics rechnet vor, wie weniger Fleischkonsum unser Gesundheitssystem entlasten würde: In Deutschland könnten 1,9 Milliarden Euro für Medikamente und Behandlung eingespart werden – genug, um 36.500 Pflegekräfte zu beschäftigen. Doch im Kern geht es um etwas anderes: um eine neue Idee von Luxus. Nicht stur am Gestern festhalten, sondern das Bessere entdecken. Eine pflanzenbetonte Ernährung öffnet Türen, statt sie zu schließen. Pflanzlicher zu essen bedeutet deshalb kein radikales Umdenken. Sondern die Einladung, Neues auszuprobieren – und direkt zu spüren, wie gut es tut. Mein Tipp: Essen Sie neugierig!