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27. Mär 2020

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Business

Lost Tape – zwei junge Enthusiasten machen sich selbstständig

Journalist: Jörg Wernien

Im Jahr 2016 gründete Jan Scharfenberg und Felix Maxim Eller ihre Firma Lost Tape – eine Produktion für Video und Audio.Wir haben mit Felix Maxim Eller gesprochen.

Wann hatten Sie die Idee zur Gründung?

Die Idee zu "Lost Tape" hatten Jan Scharfenberg und ich im Frühjahr 2015. Damals haben wir nebenbei schon einige Auftragsarbeiten im Medienbereich erledigt. Im Laufe des Jahres haben wir dann das Konzept entwickelt und haben im März 2016 die Film- und Tonproduktionsfirma für die Umsetzung unseres Spielfilms „All Eyes on You“ gegründet.

Können Sie und Ihr Partner schon vom Umsatz leben?

Seit 2017 können wir von unserem Umsatz leben, wir waren ja schon länger vor unserer Firmierung in unseren Bereichen unterwegs und konnten daher Stammkunden mitbringen. Bis 2019 haben wir nicht einmal Werbung gemacht und waren trotzdem ausgelastet. Unsere Auftragslage kam hauptsächlich über unser schnell gewachsenes Netzwerk und Empfehlungen zustande.

Haben Sie Ihre Idee unter Freunden und der Familie getestet?

Da wir schon länger vor unserer Gründung im Film- und Tonbereich unterwegs waren, wussten wir schon vor dem Start, dass unsere Produkte gut sind und ein Markt für uns besteht.

Wo steht Ihr Unternehmen in 10 Jahren?

Ich denke wir sind auf einem guten Weg. Wir hoffen unsere beiden Geschäftsfelder Film- und Tonproduktion weiter auszubauen: Mehr Angestellte, vielleicht noch ein zusätzliches Studio, ein Label für den Musikbereich... Wir haben weiter große Pläne.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.