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28. Jan 2019

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Business

Mehr Kontrolle für Autobesitzer

Interview mit Dr. Fabian Lanze, Head of Processes & Security (Business Unit Mobility Solutions), der Huf Secure Mobile GmbH.

Wodurch zeichnet sich ein digitaler Autoschlüssel aus?

Ein digitaler Autoschlüssel kommt auf Mobilgeräten wie z.B. Smartphones oder -watches zum Einsatz. Er ersetzt oder erweitert die Funktion klassischer Autoschlüssel mit dem Ziel, dem Besitzer mehr Kontrolle zu geben und neue Anwendungsszenarien zu ermöglichen. Somit eröffnet Huf letztlich neue Mobilitätskonzepte.

Welche Anforderungen muss er erfüllen?

Die Digitalisierung des Schlüssels stellt besondere Anforderungen an die Sicherheit. Digitale Systeme sind Ziel stetiger professioneller und automatisierter Angriffe. Dies muss in der Entwicklung entsprechender Sicherheitskonzepte berücksichtigt werden. Schließlich ist ein Auto ein lohnenswertes Objekt für Angreifer. Außerdem sollte der digitale Schlüssel die tatsächliche tägliche Nutzung abbilden. Dies beinhaltet die sichere Weitergabe einer zeitlich begrenzten Berechtigung – etwa im privaten Umfeld oder im Falle einer Autovermietung.

Wo geht die Reise hin?

Im Automobilbereich weichen klassische Besitzkonzepte immer mehr neuen Formen der Mobilität. Sharing-Dienste spiele eine zunehmend eine größere Rolle. Dabei wird die Digitalisierung der Berechtigungen zur Fahrzeugnutzung unvermeidbar.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.