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22. Jun 2021

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Lifestyle

Mit dem Hund unterwegs auf Reisen

Journalist: Armin Fuhrer

Roadtrip mit der Fellnase

Auf einen längeren Roadtrip zu gehen, ist eine spannende Sache und ein bleibendes Erlebnis. Hundebesitzer stellen sich aber oft eine Frage: Wohin mit der Fellnase, während man selbst durch Deutschland oder Europa fährt? Die Antwort liegt auf der Hand, denn am besten nimmt man ihn einfach mit. Warum sollte man schließlich seinen treuen Begleiter ausgerechnet in der schönsten Zeit des Jahres zuhause lassen oder gar in eine Hundepension geben?

Sehr wichtig: Damit der vier-beinige Beifahrer sicher reist, müssen einige Vorsichtsmaß-nahmen ergriffen werden. Große Hunde sollten unbedingt in einer eigenen Box oder Kofferraum hinter einem Gitter transportiert werden. Denn bei einem Aufprall kann sich ein Hund zu einem gefährlichen Geschoss entwickeln, das nach vorne zum Fahrer geschleudert wird. Das gilt auch für einen Campingvan. Gerade für große Hunde eignen sich Hochdachkombis wie zum Beispiel der Citroën Berlingo oder der Opel Combo. Wer auch noch Zweibeiner als Mitfahrer an Bord hat, kann auch auf größere und luxuriösere Modelle zurück-greifen. Viele dieser Autos gibt es auch als Gebrauchtwagen. 


Foto: Andrew Sterling/unsplash

City-Erlebnis mit Mops & Co.

Auch auf einem Citytrip steht das Thema Sicherheit ganz oben. Die Gefahr von Auffahrunfällen ist im dichten Stadtverkehr oft noch größer als auf der Autobahn oder der Landstraße. Deshalb gilt auch hier, dass der Hund stets gesichert sein sollte. Kleinere Hunde können auch in einer offenen Hundetasche oder Box mitfahren. Sie sollten dabei aber ebenfalls angeschnallt oder so gesichert sein, dass sie nicht nach vorne schießen oder zum Beispiel zwischen Rück- und Vordersitz fallen können. Achtung, Verletzungsgefahr! 

Wer nicht gerade eine Dogge oder einen Schäferhund an Bord hat, hat in der Stadt den Vorteil, einen Kleinwagen nutzen zu können – das erleichtert die lästige Parkplatzsuche und macht das Fahren in unbekannten Großstädten wie Berlin, Paris oder Madrid einfacher. Bei der Auswahl eines Mietwagens sind also Klein- und kleine Mittelklassewagen von Mini bis Skoda Fabia für Mops & Co. völlig ausreichend. Aber nicht vergessen, das eigene Sicherheitsequipment mitzunehmen! Ebenfalls ist es sinnvoll, eine Hundedecke auszulegen, damit es später keinen Ärger wegen möglicher Verschmutzungen gibt.


Foto: Spencer Gurley/Pexels

Treuer Begleiter auf Wandertour

Auf Wanderschaft gehen mit dem Hund – für Zwei- und Vierbeiner gibt es fast nichts Schöneres. Auch für den Wanderausflug ist das höchste Gebot die Sicherheit. Zumal viele Fellnasen intuitiv spüren, dass bald etwas Tolles passiert, denn Herrchen oder Frauchen strahlen eine gute Lau-ne aus und diese Vorfreude kann sich auf den Hund übertragen. Jeder Hundebesitzer weiß, dass der treue Begleiter dann auch mal ein wenig über die Stränge schlagen kann und nicht immer leicht zu beruhigen ist. Die gute Nachricht: Auf der Rückfahrt hat sich das meistens erledigt. Denn nach einer langen Wanderung, auf der es viel zu entdecken und zu erschnüffeln gab, sind Bello oder Leyla meistens glücklich und ausgepowert und wollen nur noch eins: In Ruhe chillen.

Für die meisten Ausflüge genügen Kombis für die großen und kleine oder mittelgroße Autos für die kleinen Vierbeinern. Wer sich für einen intensiven Trip einen Geländewagen mieten möchte oder gleich über die Anschaffung nachdenkt, sollte im Kopf haben, dass für den Hund und sein sicheres Reisen genug Platz im Innenraum zur Verfügung steht.


Foto: Janfillem/unsplash

Zur Jagd mit dem Vierbeiner

Wer regelmäßig mit seinem tierischen Begleiter auf die Jagd geht, hat gewöhnlich das pas-sende Equipment zur Verfügung und dazu zählt auch ein entspre-chendes Auto. In diesem Fall benötigt man eher ein größeres Fahrzeug, da neben dem Vier-beiner und einer oder mehrerer Begleitpersonen auch noch verschiedene Jagdutensilien an Bord transportiert werden sollen. Ein Auto wie der Land Rover Discovery mit seinem riesigen Stauvolumen bietet sich da an. Zumal ihm im Gelände kaum ein anderes Fahrzeug das Wasser reichen kann. 

Wer nicht so viel Geld für die Anschaffung auf den Tisch legen möchte, kann natürlich auf preiswertere Modelle zurückgrei-fen wie zum Beispiel dem Seat Tarraco, den Skoda Kodiaq und dem VW Tiguan Allpace, drei SUV-Modelle aus der VW-Fami-lie. Auf dem Markt werden auch Crossover angeboten, die wie der Renault Espace zwischen SUV und Großraumlimousinen ang-esiedelt sind und sich ebenfalls als Transportmittel anbieten, das auch gute Möglichkeiten bietet, um die Fellnasen sicher zu befördern. Zum Teil können diese Fahrzeuge mit einer dritten Sitzreihe ausgestattet werden.

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.