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14. Sep 2023

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Lifestyle

Motivieren mit Incentivereisen

Journalist: Armin Fuhrer

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Foto: Anete Lusina/unsplash

Ganz gleich, ob ein Unternehmen Mitarbeiter belohnen oder Kunden an sich binden möchte: Reisen sind ein gutes Mittel. Aber sie müssen gut geplant sein.

Unternehmen stehen in Zeiten des Fachkräftemangels und steigender Konkurrenz unter einem doppelten Druck: Sie müssen fähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten und rekrutieren sowie Kunden und Geschäftspartner an sich binden oder neu hinzugewinnen. Ein immer beliebteres Mittel, um diese Ziele zu erreichen, sind Incentivereisen.

Die Motivation der eigenen Mitarbeiter gehört in einer Zeit – in der diese größere Anforderungen an ihren Arbeitgeber stellen können als je zuvor – zu den wichtigsten Herausforderungen von Unternehmen. Sie ist von großer Bedeutung für den Erfolg des Unternehmens, denn zufriedene Angestellte erbringen bessere Leistungen als Unzufriedene. Incentivereisen sind eine gute Möglichkeit, die Motivation zu steigern, denn sie sind eine Belohnung für die Besten – das wirkt als Anreiz, seine persönliche Leistung zu optimieren, wovon das gesamte Unternehmen profitiert. Mitarbeitende, die mit einer solchen Incentivereise belohnt werden, fühlen sich beachtet und wertgeschätzt. Zugleich kann eine gemeinsame Reise den Teamgeist verbessern und für mehr persönliche Nähe sorgen. Daher sollten Aktivitäten eingeplant werden, die den Teamgeist und Zusammenhalt fördern. Die Teilnehmenden sollten während der Reise für ihre Leistungen gelobt werden. Und sie kann zugleich auch zur Steigerung der Kompetenzen genutzt werden. Das alles kann zum Beispiel helfen, eine schwierige Situation zu meistern, in die jedes Unternehmen irgendwann einmal geraten kann.

Ebenso können Incentivereisen auch Ausdruck der Unternehmenskultur sein und positiv nach außen wirken, denn sie sind auch ein Mittel, Kunden und Geschäftspartner für gute Beziehungen zu belohnen und dadurch an das Unternehmen zu binden. Das fördert den Aufbau und die Pflege der Geschäftsbeziehungen und kann attraktiv auf potenzielle neue Kunden wirken.

Sehr wichtig ist die gute Vorbereitung einer Incentivereise, denn ist dies nicht der Fall, kann sie das Unternehmen am Ende viel Geld gekostet haben, ohne dass der erhoffte Nutzen eintritt. Das bedeutet zunächst, dass die Verantwortlichen die Ziele definieren, die sie mit der Reise verbinden. Geklärt werden muss also u. a. die Frage, ob Leistungen belohnt, der Teamgeist gestärkt oder bestimmte Kompetenzen gefördert werden sollen. Ebenso ausschlaggebend ist die Auswahl eines geeigneten Reiseziels sowie spannender Aktivitäten. Es bieten sich zum Beispiel außergewöhnliche Aktivitäten wie Charterflüge an, die die Mitarbeitenden oder Kunden als bleibendes Erlebnis in Erinnerung behalten.

Dazu gehört auch, auf die individuellen Interessen und Wünsche der Reiseteilnehmer einzugehen. Denn wenn diese nicht berücksichtigt werden, kann es passieren, dass die Teilnehmenden sich langweilen und die Reise eher negativ in Erinnerung behalten. Nicht zuletzt sollte der reibungslose Ablauf der Reise gewährleistet sein. Daher sollte unbedingt auf eine professionelle Veranstaltungsagentur oder ein Reiseunternehmen zurückgegriffen werden, denn eine Incentivereise bringt stets besondere organisatorische und logistische Herausforderungen mit sich. Sind alle diese Voraussetzungen jedoch erfüllt, steht einer erfolgreichen Incentivereise nichts mehr im Weg.

Unter bestimmten Voraussetzungen können Incentivereisen steuerlich abgesetzt werden. Das gilt dann, wenn sie nachweislich dem Unternehmen wirtschaftliche Vorteile bringen. Denn das mit der Reise verbundene Ziel ist es, für das Unternehmen zu werben und dadurch sein Ansehen zu steigern.

27. Mär 2026

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Lifestyle

Zwischen Feinschliff und Neuanfang

![Helen Briem_(c)_Frank Föhlinger (2) Online.JPG](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Helen_Briem_c_Frank_Foehlinger_2_Online_23388c2dce.JPG) Helen Briem (20) ist eine der größten Hoffnungsträgerinnen im deutschen Golfsport. Nach ihrer Zeit als Weltranglistenerste bei den Amateuren und beeindruckenden Auftritten auf der Ladies European Tour schlägt sie nun bereits in ihrer zweiten Profi-Saison auf der prestigeträchtigen LPGA-Tour ab. **Welche Schwerpunkte setzen Sie in Ihrer Vorbereitung?** Ich möchte wieder mehr Konstanz in mein langes Spiel bringen, vor allem aus der Tee Box. Daher arbeite ich intensiv an meinem Schwung. Aber auch das Putten steht im Fokus. Zudem werde ich ein paar Tage früher zum ersten Turnier anreisen, um dort auf Rasen und unter Turnierbedingungen den letzten Feinschliff zu bekommen. **Worauf sind Sie mit Blick auf die kommenden Monate gespannt?** Ich freue mich auf meine erste Saison auf der LPGA, werde aber auch das ein oder andere LET-Turnier spielen. Das ist jedoch recht schwer zu planen. Daher bin ich gespannt, welche Turniere ich schlussendlich spielen werde und, ob es vielleicht sogar für das ein oder andere Major reicht. **Was gibt Ihnen auf dem Platz Vertrauen?** Ich versuche, mich auf meinen Rhythmus zu fokussieren. Ich weiß auch, dass es meist einen nächsten Tag gibt, an dem es wieder besser laufen kann. Außerdem stehen auf der Scorekarte keine Bilder – der Ball muss ins Loch, nicht jeder Schlag muss perfekt aussehen. Genau das rate ich auch Amateurgolfern: den Fokus auf den Rhythmus legen und sich nicht auf perfekte, sondern auf effektive Schläge konzentrieren. ![Nicolai von Dellingshausen_(c)_Frank Föhlinger Online .jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Nicolai_von_Dellingshausen_c_Frank_Foehlinger_Online_c8e56cb3d7.jpg) Nicolai von Dellingshausen (33) absolviert dieses Jahr seine vierte volle Saison auf der DP World Tour. Im vergangenen Jahr feierte er in Österreich seinen Premierensieg in der europäischen Eliteklasse und krönte die Spielzeit als bester Deutscher im Gesamtranking. **An welchen Details arbeiten Sie jetzt besonders, um sich optimal auf die Turniere einzustellen?** Ich arbeite vor allem daran, eine bessere Balance zwischen Belastung und Regeneration zu finden. Ich versuche, dieses Jahr bewusster zu planen und gleichzeitig die spielerischen und mentalen Fortschritte aus 2025 weiterauszubauen. **Welche Erwartungen haben Sie für diese Saison?** In der Vergangenheit haben meine Erwartungen selten zu etwas Positivem geführt. Daher versuche ich mich davon zu lösen. Wichtiger sind für mich die Standards, die ich mir über die Zeit erarbeitet habe – sowohl im spielerischen als auch im mentalen Bereich. Diese möchte ich nicht nur halten, sondern weiterentwickeln. **Wie gelingt es Ihnen, in entscheidenden Momenten fokussiert zu bleiben?** Es hilft mir, meine Gefühle in dem Moment bewusst wahrzunehmen und ehrlich zu mir zu sein. Dieses Annehmen von Druck oder Nervosität sorgt für Klarheit und gibt mir das Vertrauen, auch in schwierigen Momenten die richtigen Entscheidungen zu treffen. ![Max Kieffer_(c)_Frank Föhlinger_U (1) Kopie Online.JPG](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Max_Kieffer_c_Frank_Foehlinger_U_1_Kopie_Online_8aacbd4d7b.JPG) Max Kieffer (35) zählt seit über einem Jahrzehnt zu den prägenden Persönlichkeiten des deutschen Golfsports. Nachdem der Düsseldorfer beeindruckende 13 Jahre ununterbrochen auf der DP World Tour aktiv war, nutzt er die Erfahrungen einer herausfordernden vergangenen Saison nun als Ansporn für einen fokussierten Neustart im kommenden Jahr. **Welche Themen stehen im Vordergrund?** Aktuell liegt mein Fokus vor allem darauf, mein Eisenspiel und mein Putten wieder auf ein höheres Level zu bringen. Im Eisenspiel ist es eine Mischung aus gezieltem Techniktraining und dem Übertragen der technischen Anpassungen auf den Platz. **Was nehmen Sie sich für diese Saison vor?** Ergebnistechnisch ist mein klares Ziel, mir die Tour-Karte der DP World Tour zurückzuholen. Gleichzeitig möchte ich mein Spiel weiterentwickeln und wieder auf ein hohes Level bringen. **Was hilft Ihnen, nach Rückschlägen den Kopf wieder freizubekommen?** Golf darf man nicht zu ernst nehmen. Rückschläge gehören dazu. Und mir hilft es, bewusst aus der Turnier-Bubble herauszukommen und Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Das rate ich auch Hobbygolfern: sich von schlechten Runden nicht zu sehr mitnehmen zu lassen und den Spaß am Spiel zu bewahren. ![Alexandra Försterling_(c)_Frank Föhlinger_2 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Alexandra_Foersterling_c_Frank_Foehlinger_2_Online_d89ae6c7c0.jpg) Alexandra Försterling (26) zählt zu den erfolgreichsten deutschen Golferinnen der vergangenen Jahre. Die Berlinerin startete 2023 als Profi durch, konnte seitdem bereits viermal auf der Ladies European Tour gewinnen und durfte bei den olympischen Spielen für das Team Deutschland antreten. **Woran arbeiten Sie in Ihrer Vorbereitung auf die neue Saison besonders?** Aktuell arbeite ich intensiv an meinem Schwung, da sich dafür die Saisonpause am besten eignet. Gleichzeitig lege ich großen Wert auf körperliche Regeneration, um nach meiner Verletzung 2025 wieder mein volles Potenzial zu erreichen. **Mit welchen Zielen gehen Sie in diese Saison?** Mein Ziel ist es, wieder im Siegerkreis zu stehen. Gleichzeitig möchte ich in jedem Turnier mein Bestes geben, geduldig bleiben, meinem Spiel vertrauen und die Freude am Golf bewahren. **Was hilft Ihnen, in Drucksituationen ruhig zu bleiben?** In Drucksituationen hilft mir die Konzentration auf meine Bauchatmung. Das beruhigt mich und senkt den Puls. Zudem lenke ich mich kurz ab, etwa durch ein lockeres Gespräch mit meinem Caddie. Das können auch Freizeitgolfer übernehmen: Ruhig atmen, im Moment bleiben und sich nicht von der Situation überwältigen lassen.