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26. Nov 2021

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Lifestyle

Neuigkeiten aus der Tierwelt

Journalist: Chan Sidki-Lundius

Feiertage mit den Vierbeinern

Für uns ist Silvester ein Grund zum Feiern, für Hunde und Katzen hingegen eine Qual.

Alle Jahre wieder begrüßen die Menschen das neue Jahr mit Raketen und Böllern, der Überlieferung nach zur Vertreibung böser Geister. Die wenigsten denken dabei an die Tiere, für die das Feuerwerk und der damit einhergehende Geräuschpegel ein Grund zum Fürchten ist. Tiere können nicht einordnen, was da gerade passiert. Zudem sind sie meistens sehr geräuschempfindlich und hören viel intensiver als wir Menschen.

Wer einen Hund hat, ist gut damit beraten, den lan-gen Spaziergang bereits am Vormittag zu machen – am besten auf dem Land oder in einem Wald. Denn da ist es viel ruhiger als in den Straßen der Stadt, wo viele Kinder und Jugendliche erfahrungsgemäß bereits nachmittags mit dem Böllern beginnen. Da-bei sollten Hunde am besten an der Leine geführt werden. Am Nachmittag dann sollten sie nur noch kurz zum Erledigen ihres Geschäfts rausgebracht werden. Katzenbesitzer sollten ihre Schmusetiger frühzeitig ins Haus holen. Wenn das Feuerwerk gegen Mitternacht intensiver wird, haben Haustiere draußen nichts mehr zu suchen, meistens wollen sie auch gar nicht raus. Fast alle Hunde und Katzen verschwinden lieber in eine ruhige Ecke des Hauses und stellen das Fressen ein. Andere werden anhäng-lich und suchen die Nähe zu vertrauten Menschen. Es kann aber auch sein, dass den Tieren die Böllerei nicht ausmacht, das ist jedoch die Ausnahme. Wenn Hunde und Katzen jedoch panisch aufs Feuerwerk reagieren, helfen im Notfall Medikamente. Zur Auswahl stehen chemische, pflanzliche und homöo-pathische Präparate. Dank dieser Mittel werden unsere geliebten Vierbeiner den nächsten Jahres-wechsel wahrscheinlich gut überstehen.


Auf Tierfutter, das Insekten enthält, schwören bereits immer mehr Tierhalter. Foto: Javier Ortiz/unsplash

Nachhaltig: Tierfutter auf Insektenbasis 

Wenn es nach der Welternährungsorganisation geht, kann die Menschheit zukünftig ohne den Verzehr von Insekten nicht mehr satt werden. Auf Tierfut-ter, das Insekten enthält, schwören bereits immer mehr Tierhalter. Denn die Soldatenfliege und der Mehlwurm beispielsweise sind eine naturnahe und gesunde Nährstoffquelle für Hunde und Katzen. Sie enthalten viele essentielle Aminosäuren, B-Vitamine, wertvolle Fettsäuren und jede Menge Eisen. Auch ihr Eiweißgehalt ist extrem hoch. Überzeugend ist vor allem die ressourcenschonende Aufzucht. Insekten produzieren während ihres kurzen Entwicklungszyk-lus kaum Treibhausgase, auch in Bezug auf den Was-ser-, Land- und Futterverbrauch haben sie Vorteile. Mehlwürmer etwa benötigen im Vergleich zu Rin-dern ein Drittel weniger Wasser, nur etwa ein Zehntel des Lands und ein Viertel des Futters. Und bei der Aufzucht entstehen weniger umweltschädliche Ab-fälle. Daher ist Tierfutter auf Basis von Insekten jene für Tierhalter eine Alternative, denen die Umwelt und Nachhaltigkeit wichtig sind.


Haarige Zeiten

Wenn bei Hunden und Katzen ein Fellwechsel an-steht, kann dieser bis zu sieben Wochen dauern. Bei jungen Tieren geht es oft schneller. Um den Vierbei-nern diese Phase zu erleichtern, sollte das Fell täglich gekämmt und gebürstet werden. Dabei werden ab-gestorbene und lose Haare entfernt, gleichzeitig wird die Haut massiert und dadurch besser durchblutet. Der Fellwechsel lässt sich mit Nährstoffen wie Zink, Vitamin A und B sowie mit ungesättigten Fettsäuren unterstützen. Alle diese Nährstoffe sind in speziellen Tabletten oder als Futterzusatz erhältlich. Viele Pfer-debesitzer schwören während des Fellwechsels auf Bierhefe. Fütterungsempfehlung: 10 bis 20 Gramm pro 100 Kilo Pferd täglich.


Messe-Highlight: Pferd & Jagd

Pferdefreunde können sich freuen. Vom 9. bis 12. Dezember, täglich von 10 bis 18 Uhr, findet auf dem Messegelände Hannover wieder die Pferd & Jagd statt – mit einem einzigartigen Mix aus Produktneuheiten, Trends, Live-De-monstrationen, geballtem Fachwissen, Show und Unterhaltung.

Fünf von sieben Messehallen sind für Sport- und Freizeitreiter, Stallanlagenbesitzer, Züchter und Ausbilder reserviert. Und in allen Hallen gibt es neben einem tollen Produkt-Angebot viele spannen-de Programmpunkte. Zum Beispiel im Show-Ring in Halle 22. Egal, ob man sich fürs Westernreiten, Fahren oder für Natural Horsemanship interessiert: Hier kommen die Besucher voll auf ihre Kosten. Zu den Höhepunkten zählen auch die Darbietungen der barocken Reiterei, unter anderem von „Groß-meister“ Richard Hinrichs. Infos und geballtes Fachwissen gibt es im Cavallo-Ring in Halle 23. Hier stehen Lehrstunden mit Top-Ausbildern auf dem Programm. In Halle 21 dreht sich alles um die Barhufpflege. Und im Forum vom Fachmagazin Pferdebetrieb geht es um Themen wie Haltung, Fütterung und Rechtsfragen. Die Halle 24 ist Heimat der Themenwelt „Country“. Hier finden Besucher nicht nur traumhaft schöne Accessoires, edle Sättel und Reitmode. Sie können auch die Moderatoren des Internetportals ClipMyHors.TV treffen und interes-santen Talks lauschen.

Die Veranstalter versprechen außerdem ein fantas-tisches Show-Programm im neuen Teatro. Eventma-nagerin Sandra Busse: „Wir haben in Deutschland großartige Reiter und ausgefallene Pferde. Ich garantiere, dass wir eine tolle Show auf die Beine stellen.“ Ein Muss sind ferner die „Expert Circles“ mit Live-Clinics von Top-Ausbildern. 

Weitere Infos und Tickets gibt es unter: www.pferdundjagd.com 

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.