Diesen Artikel teilen:

8. Mär 2022

|

Business

„Papier, wann immer möglich“

Journalist: Thomas Soltau

|

Foto: Mondi

Der Experte spricht im Interview über die Möglichkeiten nachhaltiger Verpackungen und neuer Lösungen für die Zukunft.

thomas-ott-print-1.jpg

Thomas Ott, CEO Flexible Packaging and Engineered Materials bei Mondi

Welche Anforderungen müssen kluge Verpackungen erfüllen?

Eine kluge Verpackung hat ein zweites Leben. Neben dem Produktschutz und der Kommunikation müssen Verpackungen einfach und fachgerecht entsorgt und bestmöglich wiederverwertet werden können. Dabei spielt auch der Einfluss der Konsumenten eine zentrale Rolle.

Warum setzen Sie, wo es geht, auf papierbasierte Lösungen?

Mondi arbeitet nach dem Prinzip „Papier, wann immer möglich, Kunststoff, wo sinnvoll“. Die Vorteile von Papier sind, dass es aus erneuerbaren Ressourcen stammt sowie seine Recyclingfähigkeit.

In einigen Bereichen bietet Kunststoff aufgrund seiner Barriereeigenschaft Vorteile. Wir arbeiten daran, die Menge des verwendeten Rohmaterials zu reduzieren und wiederverwertbare Lösungen zu entwickeln.

Ein Leitthema von Mondi lautet: Von linear zu zirkulär. Was heißt das genau?

Zirkularität bedeutet hier, Materialien lange im Kreislauf zu halten, indem sie wiederverwendet, recycelt oder kompostiert werden. Das bedeutet auch, die gesamte Lieferkette neu zu verstehen.

2. Apr 2026

|

Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

|

Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.