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23. Nov 2022

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Lifestyle

Petfluencerin aus Leidenschaft: Sina Pollok

Journalist: Chan Sidki-Lundius

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Foto: Sina Pollok

Die 24-Jährige aus Körle (Nordhessen) ist mit süßen Fotos und Videos ihrer Britisch-Kurzhaar-Katzen bekannt geworden. Inzwischen hat sie rund eine Million Abonnenten auf Instagram und TikTok.

Ein Leben ohne ihre geliebten Katzen, das wäre für Sina nicht mehr vorstellbar. Dieses Leben mit so vielen Menschen zu teilen, kam ihr zunächst nicht in den Sinn, als sie 2019 auf Instagram „einfach mal so“ die ersten Bilder ihrer reinrassigen Fellnasen hochlud. „Ich hätte nie daran geglaubt, dass dies alles mal so groß wird“, erzählt Sina, die seit über einem Jahr ihr Leben hauptberuflich als Petfluencerin bestreitet.

An Katzen liebt die sympathische junge Frau, die ursprünglich mal Tierärztin werden wollte, „eigentlich alles“– auch wenn sie zugibt, dass ein bisschen weniger haaren ganz schön wäre. „Katzen sind unglaublich treu, sie sind immer für einen da und sie merken vor allem auch, wenn es einem schlecht geht. Und wenn man wirklich mal einen schlechten Tag hat, muss man die Katzen nur anschauen und alles Unglück ist im Handumdrehen vergessen“, erzählt die passionierte Katzenmama.

Besonders wichtig ist ihr das Thema Ernährung. Absolute No-Go‘s sind für sie Getreide und Zucker. Ansonsten sollte Katzenfutter idealerweise einen Fleischanteil von mindestens 60 oder 70 Prozent haben (Faustregel: je höher, desto besser) und keine unnötigen Zusatzstoffe wie beispielsweise Geschmacksverstärker enthalten, so die Empfehlung der Petfluencerin. „Am besten ist es, vor dem Kauf auf der Packung ganz genau nachzulesen, was für Fleisch in dem Futter verarbeitet wurde und entsprechend nur klar deklariertes Futter zu shoppen.“ Dabei sei hochwertiges Futter nicht immer unbedingt teurer als das Katzenfutter vom Discounter um die Ecke!

Fit hält Sina ihre fünf Britisch-Kurzhaar-Katzen namens Simba, Amy, Milo, Zoey und Toffee nicht nur mit hochwertigem Futter. Sie achtet auch sehr darauf, dass diese ausreichend Bewegung bekommen. Tatschlich geht sie mit ihren Katzen auch mal spazieren, zum Beispiel im Wald, weil sie vor allem den Wald so sehr lieben. Und natürlich kümmert sich Sina auch um die Gesundheit ihrer Katzen. Mindestens einmal im Jahr lässt sie ihre Lieblinge beim Tierarzt durchchecken. Denn Vorsorge sei superwichtig, findet Sina.

Wer noch ein ausgefallenes (Weihnachts-)Geschenk für Katzenliebhaber sucht, wird womöglich in Sinas Shop unter www.thecolorcats.com fündig. Hier gibt es unter anderem besonders langlebige Kratzstämme, die auf Bestellung in Handarbeit gefertigt werden. Außerdem im Angebot: Personalisierbare Kleidung für Katzenliebhaberinnen und -liebhaber, die aus recycelten Materialien hergestellt wird. Dass Katzen zu Weihnachten als Überraschungsgeschenk unterm Weihnachtsbaum landen, davon hält Sina ganz und gar nichts: „Katzen sind eine Entscheidung fürs Leben“, mahnt sie. „Sie zu halten, bringt eine Menge Verantwortung mit sich. Darüber sollte sich jeder im Klaren sein.“

29. Dez 2025

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Gesundheit

Gesund & Aktiv im Alter

### Pilates – tiefenwirksame Praxis Ideal für Best Ager: Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft, Stabilität und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an Fitnesslevel und Leistungsstand angepasst. Es werden dabei gezielt die tiefliegenden Muskeln in Bauch, Rücken und Beckenboden angesprochen – jene Muskulatur, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig ist. Regelmäßiges Training sorgt so für erhöhte Beweglichkeit, eine verbesserte Körperhaltung und Balance und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen. ![pexels-roodzn-34314432 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_roodzn_34314432_ONLINE_01d8168c42.jpg) ### Schwimmen – schwerelos sporteln Auch diese Sportart kann Senioren uneingeschränkt empfohlen werden – bei konkreten Gelenkschmerzen fallen lediglich einzelne Schwimmstile ins Wasser beziehungsweise sollten durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und die Muskeln sanft trainiert – und zwar alle großen Muskelgruppen. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Es kommt sogar noch besser: Das Immunsystem wird gestärkt, Stress abgebaut und die Koordination verbessert. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken beziehungsweise einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen. ![pexels-pavel-danilyuk-6874403 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pavel_danilyuk_6874403_Online_a2532ecc8e.jpg) ### Nordic Walking – echter Selbstläufer Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best Ager-Sportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und Körperhaltung und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Die koordinierte Bewegung festigt die Balance und fördert die koordinativen Fähigkeiten des Gehirns. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden. Wer nicht allein walkt, hat auch im sozialen Bereich einen echten Lauf. ![pexels-pack2ride-85580365-8934510 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pack2ride_85580365_8934510_ONLINE_ca5f7bad72.jpg) ### Radfahren – läuft wie geschmiert Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-Kreislauf-System auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen (insbesondere die Beinmuskulatur) gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Studien betonen zudem eine Stärkung sozialer Kontakte durch den erweiterten Aktivitätsradius, welche sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirkt.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Warum die Zukunft pflanzlich isst – mit Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends

![Katrin Kasper_credit_Dennis Williamson Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Katrin_Kasper_credit_Dennis_Williamson_Online_358773f745.jpg) ``` Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends ``` Immer mehr Menschen essen weniger Fleisch, Wurst und Milchprodukte. Sie ernähren sich pflanzlicher – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie können. Sogar Discounter eröffnen heute eine vielfältige, genussvolle Welt an pflanzlichen Lebensmitteln. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Es geht nicht um Verzicht, sondern um eine Bereicherung: Neue Aromen, neue Texturen, neue Möglichkeiten – die pflanzliche Küche ist längst dort angekommen, wo Genuss, Gewissen und Gesundheit zusammenfinden. Das Bewusstsein dafür wächst, wie sehr uns diese Ernährungsform guttut. Viele spüren bereits nach kurzer Zeit, wie sich mehr Leichtigkeit, Energie und Wohlbefinden einstellen. Pflanzlich zu essen wird zu einer Form von Selbstfürsorge und Wertschätzung – für den eigenen Körper ebenso wie für die Natur, unsere Mitgeschöpfe und die Gesellschaft. Nur ein Beispiel: Die internationale Forschungsgruppe Zero Carbon Analytics rechnet vor, wie weniger Fleischkonsum unser Gesundheitssystem entlasten würde: In Deutschland könnten 1,9 Milliarden Euro für Medikamente und Behandlung eingespart werden – genug, um 36.500 Pflegekräfte zu beschäftigen. Doch im Kern geht es um etwas anderes: um eine neue Idee von Luxus. Nicht stur am Gestern festhalten, sondern das Bessere entdecken. Eine pflanzenbetonte Ernährung öffnet Türen, statt sie zu schließen. Pflanzlicher zu essen bedeutet deshalb kein radikales Umdenken. Sondern die Einladung, Neues auszuprobieren – und direkt zu spüren, wie gut es tut. Mein Tipp: Essen Sie neugierig!