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15. Nov 2023

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Lifestyle

Purer Genuss auf Pisten und Hütten

Journalist: Theo Hoffmann

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Foto: Joan Oger/unsplash

In puncto Touristik hat Österreich schon immer eine Vorreiterrolle in Europa eingenommen. Von der Qualität der Skigebiete bis hin zur österreichischen Küche.

Es gibt viele Gründe, um im Winter nach Österreich zu reisen. Drei der wichtigsten sind: man kann dort wunderbar Ski- und Snowboard fahren, man isst einfach hervorragend und für die ganze Familie gibt es Unterhaltung vom Feinsten. Wer freut sich denn nicht über einen Kochkäse auf einer der malerisch gelegenen Berghütten nach einem Skilanglauf in verschneiter Alpenlandschaft und einen Kaiserschmarrn? Oder einen vor den eigenen Augen in einem Edelrestaurant nach Wiener Art zubereiteten Tafelspitz, der sauber geschnitten mit Knochen und Pfefferkörnern, Karotten, Rüben und Peterwurz erstmal schwach wallend kochen muss, während einem selbst das Wasser im Munde zusammenläuft.

Die Skigebiete Österreichs sind einzigartig ausgebaut und bieten für jeden Anspruch vom Anfänger bis zum Profi und Skiakrobaten die richtigen Voraussetzungen.

Für Kinder sind sogenannte Funslopes und Beginnerparks eingerichtet, bei denen wie in einem Vergnügungspark mit viel Spaß und Spielfreude die Begeisterung für den Wintersport geweckt werden kann. Und wenn die Eltern dann am Abend mal ein bisschen Après-Ski genießen wollen, ist für Kinderbetreuung auch gesorgt. Leicht geschwungene Abfahrten, FIS-Pisten, Snowparks, Übungslifte und üppige Tiefschneehänge laden in bestimmten Regionen zum Entdecken ein. Und wer überhaupt erst mal einen Schnupperkurs bevorzugt, der entscheidet sich gleich für eine Schneeschuhwanderung, um die schöne Natur langsam und nicht mit dreißig Stundenkilometern Abfahrtgeschwindigkeit auf sich wirken zu lassen. Kinder juchzen vor Vergnügen, wenn sie in extra für sie eingerichteten Parks über Wellenbahnen gleiten und durch Schneetunnel sausen können.

Ein unvergessliches Erlebnis sind ferner die Gletscherskigebiete mit ihrem hochalpinen Umfeld. In vielen Gebieten gibt es bis zu siebzig Liftanlagen, davon ein Drittel Gondelbahnen, ein zweites Drittel Sessellifte und schließlich Schlepp- Übungslifte. Besonders raffiniert haben die Österreicher ihre technischen Systeme zur künstlichen Beschneiung für die Zukunft fit gemacht. Von Speicherteichen wird das Wasser zu den Schneeerzeugern geleitet, wobei der Energieverbrauch für die Beschneiung deutlich gesenkt werden konnte. Schneekanonen werden mit Ökostrom, Seilbahnen vermehrt mit Solarstrom betrieben und für die Anreise zu österreichischen Skigebieten muss man nicht unbedingt mit dem eigenen Auto kommen, sondern kann hervorragende Transfer-Angebote nutzen.

Für Freeskier und Snowboarder gibt es viele Möglichkeiten, in allen Variationen zu sliden. Aber Sport ist nunmal nicht das Einzige, was Österreich zu einem so beliebten Winterziel macht. Hier lebt und speist man so gut, dass die Idee von Genuss-Ski-Urlaub geradezu auf der Hand und auf der Zunge liegt. Kulinarische Highlights wie Ski- & Weingenusswochen, spezielle Gondeldinners oder das Wintergrillen sind ebenso beliebte Ziele wie Bauernmärkte in den Alpen, zu denen man warm eingemummelt laufen kann, um sich dort mit einem heißen Marillen-Likör wieder aufzuwärmen. Und Österreich wäre nicht Österreich, wenn man die ganze Vielfalt des touristischen Angebots nicht auch mit Genuss-Gutscheinen, Alpin Cards, Dinner-Events und vielem mehr zu Weihnachten an Familienmitglieder und Freunde verschenken könnte.

Im letzten Winter konnte Österreich seinen Wintertourismus fast wieder auf das Niveau der Zeit vor Corona steigern und die Buchungen zeigen, dass der Trend auch 2023/24 nicht abreißen wird. Das Angebot an Sport und Kultur, aber auch die Familienfreundlichkeit sind große Anziehungspunkte.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Gesund & Aktiv im Alter

### Pilates – tiefenwirksame Praxis Ideal für Best Ager: Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft, Stabilität und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an Fitnesslevel und Leistungsstand angepasst. Es werden dabei gezielt die tiefliegenden Muskeln in Bauch, Rücken und Beckenboden angesprochen – jene Muskulatur, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig ist. Regelmäßiges Training sorgt so für erhöhte Beweglichkeit, eine verbesserte Körperhaltung und Balance und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen. ![pexels-roodzn-34314432 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_roodzn_34314432_ONLINE_01d8168c42.jpg) ### Schwimmen – schwerelos sporteln Auch diese Sportart kann Senioren uneingeschränkt empfohlen werden – bei konkreten Gelenkschmerzen fallen lediglich einzelne Schwimmstile ins Wasser beziehungsweise sollten durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und die Muskeln sanft trainiert – und zwar alle großen Muskelgruppen. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Es kommt sogar noch besser: Das Immunsystem wird gestärkt, Stress abgebaut und die Koordination verbessert. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken beziehungsweise einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen. ![pexels-pavel-danilyuk-6874403 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pavel_danilyuk_6874403_Online_a2532ecc8e.jpg) ### Nordic Walking – echter Selbstläufer Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best Ager-Sportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und Körperhaltung und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Die koordinierte Bewegung festigt die Balance und fördert die koordinativen Fähigkeiten des Gehirns. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden. Wer nicht allein walkt, hat auch im sozialen Bereich einen echten Lauf. ![pexels-pack2ride-85580365-8934510 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pack2ride_85580365_8934510_ONLINE_ca5f7bad72.jpg) ### Radfahren – läuft wie geschmiert Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-Kreislauf-System auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen (insbesondere die Beinmuskulatur) gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Studien betonen zudem eine Stärkung sozialer Kontakte durch den erweiterten Aktivitätsradius, welche sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirkt.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Warum die Zukunft pflanzlich isst – mit Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends

![Katrin Kasper_credit_Dennis Williamson Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Katrin_Kasper_credit_Dennis_Williamson_Online_358773f745.jpg) ``` Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends ``` Immer mehr Menschen essen weniger Fleisch, Wurst und Milchprodukte. Sie ernähren sich pflanzlicher – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie können. Sogar Discounter eröffnen heute eine vielfältige, genussvolle Welt an pflanzlichen Lebensmitteln. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Es geht nicht um Verzicht, sondern um eine Bereicherung: Neue Aromen, neue Texturen, neue Möglichkeiten – die pflanzliche Küche ist längst dort angekommen, wo Genuss, Gewissen und Gesundheit zusammenfinden. Das Bewusstsein dafür wächst, wie sehr uns diese Ernährungsform guttut. Viele spüren bereits nach kurzer Zeit, wie sich mehr Leichtigkeit, Energie und Wohlbefinden einstellen. Pflanzlich zu essen wird zu einer Form von Selbstfürsorge und Wertschätzung – für den eigenen Körper ebenso wie für die Natur, unsere Mitgeschöpfe und die Gesellschaft. Nur ein Beispiel: Die internationale Forschungsgruppe Zero Carbon Analytics rechnet vor, wie weniger Fleischkonsum unser Gesundheitssystem entlasten würde: In Deutschland könnten 1,9 Milliarden Euro für Medikamente und Behandlung eingespart werden – genug, um 36.500 Pflegekräfte zu beschäftigen. Doch im Kern geht es um etwas anderes: um eine neue Idee von Luxus. Nicht stur am Gestern festhalten, sondern das Bessere entdecken. Eine pflanzenbetonte Ernährung öffnet Türen, statt sie zu schließen. Pflanzlicher zu essen bedeutet deshalb kein radikales Umdenken. Sondern die Einladung, Neues auszuprobieren – und direkt zu spüren, wie gut es tut. Mein Tipp: Essen Sie neugierig!