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14. Dez 2021

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Business

Ransomware: Lieferketten sind zunehmend gefährdet

Journalist: Chan Sidki-Lundius

Nicht nur Einzelhändler, auch Konsumgüterhersteller und Großhändler sind an verschiedenen Stellen ihrer Produktions- und Lieferketten von Cyberangriffen betroffen.

Christian Franzen, Leiter der Cyber-Security-Beratung für die Konsumgüterindustrie und den Handel bei Ernst & Young, Foto: Presse/EY

Eine Folge: Lieferengpässe. „Das Spektrum der Angriffsflächen wird größer, weil immer mehr Parteien an einer Lieferkette beteiligt sind. Zudem schreitet die Plattform-Migration in die Cloud voran. Damit wachsen die Anforderungen an die IT-Sicherheit“, sagt Christian Franzen, Leiter der Cybersecurity-Beratung für die Konsumgüterindustrie und den Handel bei EY. IT-Verantwortliche seien daher gefordert, für Transparenz zu sorgen und genau zu analysieren, an welchen Punkten ihre Lieferkette durch Ransomware verwundbar ist. „Bei dieser Form von Inventarisierung sind alle Parteien entlang der gesamten Lieferkette ins Visier zu nehmen, also zum Beispiel auch Lieferanten“, rät Christian Franzen. Unter dem Strich könne es nur mit einem ganzheitlich ausgerichteten Third Party Risk Management gelingen, das Gesamtrisiko zu minimieren. Dies beinhaltet auch, Sicherheitsvorgaben zu machen und Sicherheitsstandards entlang der gesamten Lieferkette umzusetzen.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.