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12. Dez 2023

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Lifestyle

Reisen auf dem Meer: ganz entspannt viel erleben

Journalist: Katja Deutsch

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Foto: Mitchel Willem Jacob Anneveldt/unsplash

Aufregende Erlebnisse und Komfort sind zwei Dinge, die sich bei einer Reise nur schwer vereinen lassen – es sei denn, es handelt sich um eine Kreuzfahrt.

Während man in jungen Jahren eher selten über bequeme Schlafplätze nachdenkt und gegen eine Dose Ravioli nichts einzuwenden hat, ändern sich die Ansprüche mit zunehmendem Alter merklich. Irgendwann möchte man vielleicht nicht mehr auf einer harten Isomatte schlafen und den schweren Koffer durch ein fremdes Land schleppen, sondern stressfreier reisen und trotzdem mehrere Orte kennen lernen. Aufregende Städte besuchen und traumhafte Buchten sehen, in die Weite des Meeres blicken und wunderschöne Natur geniessen, das geht auch, ohne jeden Tag den Koffer packen und schleppen zu müssen, zudem mit perfekten Betten und bester kulinarischer Versorgung.

Wer sich für eine Reise auf einem Kreuzfahrtschiff entscheidet, verbindet Abwechslung mit Komfort.

Für jeden Geschmack gibt es das passende Schiff mit der passenden Route und den schönsten Erlebnissen. Wer nicht erst lange zum Abfahrtshafen fliegen möchte, kann zum Beispiel von Kiel aus auf mehreren Kreuzfahrtschiffen in Richtung Nordsee, Skandinavien und Grossbritannien schippern; von hier aus locken auch zweitägige Kreuzfahrten nach Oslo und Stockholm. Einige Reedereien fahren auch nur nachts und legen morgens in den Bergen an, um den Gästen die Möglichkeit zum Wandern zu geben.

Ob europäische Sehnsuchtsküstenstädte oder eine lange Atlantiküberquerung nach Amerika, ob Ausflüge in ferne, arktische Eiswelten oder in die exotische Südsee am anderen Ende der Welt – an Bord eines Kreuzfahrtschiffes lässt sich die Welt wunderbar entdecken, und das viel bequemer als bei einer Individualreise. Auch mobilitätseingeschränkte Passagiere können sich auf modernen Schiffen relativ problemlos bewegen. Wer auf Gehhilfen, Rollator oder Rollstuhl angewiesen ist, findet Aufzüge, Rampen und rollstuhlgerechte Zimmer in ausreichender Grösse und mit entsprechendem Bad vor.

So können gerade ältere Menschen auf einem Kreuzfahrtschiff optimal reisen und die Welt vom Wasser aus entdecken. Zudem können die Gäste auf einem Kreuzfahrtschiff auch rund um die Uhr ärztliche Betreuung in Anspruch nehmen, oft sogar in ihrer Muttersprache.

Eine Kreuzfahrt spart Zeit und schenkt Lebenszeit, denn es ist nur eine einzige Buchung vonnöten. Reist man auf eigene Faust, muss man sich für jedes neue Reiseziel erneut um eine Unterkunft und Verpflegung kümmern. An Bord hingegen lockt ein hervorragendes kulinarisches Angebot mit zahlreichen Restaurants, Bars und Cafés, ohne langes Suchen. Man findet immer einen Platz und kann schnell Kontakte knüpfen. Auf vielen grossen Schiffen wird täglich ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm an Bord geboten, Fitness- und Wellnesseinrichtungen stehen ebenfalls zur Verfügung. Die Schiffsreisenden geniessen einen hervorragenden Rundum-Service, denn das Personal ist auf erstklassigen Service geschult und hat ein besonderes Auge auf ältere Reisende.

 Auch wer einfach nur seine Ruhe haben möchte, wird eine Kreuzfahrt geniessen, denn nirgendwo kann man besser und schöner entspannen als beim stundenlangen Blick auf die unendliche Weite des Meeres.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Gesund & Aktiv im Alter

### Pilates – tiefenwirksame Praxis Ideal für Best Ager: Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft, Stabilität und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an Fitnesslevel und Leistungsstand angepasst. Es werden dabei gezielt die tiefliegenden Muskeln in Bauch, Rücken und Beckenboden angesprochen – jene Muskulatur, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig ist. Regelmäßiges Training sorgt so für erhöhte Beweglichkeit, eine verbesserte Körperhaltung und Balance und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen. ![pexels-roodzn-34314432 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_roodzn_34314432_ONLINE_01d8168c42.jpg) ### Schwimmen – schwerelos sporteln Auch diese Sportart kann Senioren uneingeschränkt empfohlen werden – bei konkreten Gelenkschmerzen fallen lediglich einzelne Schwimmstile ins Wasser beziehungsweise sollten durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und die Muskeln sanft trainiert – und zwar alle großen Muskelgruppen. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Es kommt sogar noch besser: Das Immunsystem wird gestärkt, Stress abgebaut und die Koordination verbessert. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken beziehungsweise einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen. ![pexels-pavel-danilyuk-6874403 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pavel_danilyuk_6874403_Online_a2532ecc8e.jpg) ### Nordic Walking – echter Selbstläufer Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best Ager-Sportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und Körperhaltung und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Die koordinierte Bewegung festigt die Balance und fördert die koordinativen Fähigkeiten des Gehirns. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden. Wer nicht allein walkt, hat auch im sozialen Bereich einen echten Lauf. ![pexels-pack2ride-85580365-8934510 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pack2ride_85580365_8934510_ONLINE_ca5f7bad72.jpg) ### Radfahren – läuft wie geschmiert Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-Kreislauf-System auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen (insbesondere die Beinmuskulatur) gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Studien betonen zudem eine Stärkung sozialer Kontakte durch den erweiterten Aktivitätsradius, welche sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirkt.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Warum die Zukunft pflanzlich isst – mit Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends

![Katrin Kasper_credit_Dennis Williamson Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Katrin_Kasper_credit_Dennis_Williamson_Online_358773f745.jpg) ``` Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends ``` Immer mehr Menschen essen weniger Fleisch, Wurst und Milchprodukte. Sie ernähren sich pflanzlicher – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie können. Sogar Discounter eröffnen heute eine vielfältige, genussvolle Welt an pflanzlichen Lebensmitteln. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Es geht nicht um Verzicht, sondern um eine Bereicherung: Neue Aromen, neue Texturen, neue Möglichkeiten – die pflanzliche Küche ist längst dort angekommen, wo Genuss, Gewissen und Gesundheit zusammenfinden. Das Bewusstsein dafür wächst, wie sehr uns diese Ernährungsform guttut. Viele spüren bereits nach kurzer Zeit, wie sich mehr Leichtigkeit, Energie und Wohlbefinden einstellen. Pflanzlich zu essen wird zu einer Form von Selbstfürsorge und Wertschätzung – für den eigenen Körper ebenso wie für die Natur, unsere Mitgeschöpfe und die Gesellschaft. Nur ein Beispiel: Die internationale Forschungsgruppe Zero Carbon Analytics rechnet vor, wie weniger Fleischkonsum unser Gesundheitssystem entlasten würde: In Deutschland könnten 1,9 Milliarden Euro für Medikamente und Behandlung eingespart werden – genug, um 36.500 Pflegekräfte zu beschäftigen. Doch im Kern geht es um etwas anderes: um eine neue Idee von Luxus. Nicht stur am Gestern festhalten, sondern das Bessere entdecken. Eine pflanzenbetonte Ernährung öffnet Türen, statt sie zu schließen. Pflanzlicher zu essen bedeutet deshalb kein radikales Umdenken. Sondern die Einladung, Neues auszuprobieren – und direkt zu spüren, wie gut es tut. Mein Tipp: Essen Sie neugierig!