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4. Mär 2019

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Lifestyle

Reisen bricht alle Rekorde

Journalist: Katja Deutsch

Reinhard Meyer und Norbert Fiebig über eine Branche im Aufwind.


Reinhard Meyer, Präsident Deutschen Tourismusverbandes (DTV), Foto: Benjamin Maltry

Ob ans Meer oder in Metropolen – auch 2018 stieg die Zahl der Gäste innerhalb Deutschlands und erreichte laut dem Statistischen Bundesamt mit 477,6 Millionen Übernachtungen einen neuen Rekord, vier Prozent mehr als im Vorjahr. „Urlaub in der Heimat war nicht zuletzt wegen des Ausnahmesommers sehr beliebt“, sagt Reinhard Meyer, Präsident des Deutschen Tourismusverband e. V. (DTV).

Das eigene Land blieb 2018 laut der Tourismusanalyse der Stiftung für Zukunftsfragen für jeden dritten Bewohner Deutschlands der Urlaubsfavorit, wobei Mecklenburg-Vorpommern Bayern als das beliebteste Bundesland überholt hat. Schleswig-Holstein landete im Ranking nach Niedersachsen auf dem vierten Platz.

Angetrieben wird die Lust auf Reisen auch von der Digitalisierung. Das beginnt bereits mit der Sichtbarkeit der Anbieter. „Wer hier nicht als Mindeststandard im Internet auftaucht, der hat schon verloren“, sagt Reinhard Meyer. „Denn die Informationsbeschaffung erfolgt im Internet. Dabei verändert die digitale Kultur auch die Beziehung zwischen Anbieter und Gästen. Wer am nächsten Morgen in puncto Bettenqualität, Sauberkeit, Service und Essen von seinen Gästen bewertet wird, sollte imstande sein, schnell darauf zu antworten.“ Auch gebucht würde immer mehr von unterwegs aus, anhand praktischer Apps mit vielen Funktionen. Doch überhaupt mobil buchen zu können, erfordere als Grundvoraussetzung etwas, das eigentlich selbstverständlich sein sollte: Internet und WLAN an allen verfügbaren Orten.

„Für einen ruhigen Familienurlaub am Strand legen Eltern sehr viel Wert auf WLAN, damit ihre Kinder vor Ort surfen können“, sagt Reinhard Meyer. „Das mag sich witzig anhören, ist aber ein ernsthaftes Thema, dem wir vor allen anderen unsere Aufmerksamkeit widmen sollten.“ Bei vielen Urlaubszielen in strukturschwachen Regionen fehle die Erreichbarkeit, das beginne beim Mobilfunk. Eine entsprechende Breitbandversorgung in sämtliche Ecken unseres Landes erachtet der DTV-Präsident deshalb als allererste Priorität. „Erst dann hat es Sinn, über Influencer-Marketing, digitale Gästezeitung und WhatsApp-Service im Hotel und Alexa-steuerbaren Hotelservice zu sprechen.“

Digitale Angebote können auch abgelegene Standorte stark in den Fokus rücken und die Sicht auf komplexe Themengebiete verändern. Meyer: „Wer heute über moderne Konzepte von Museen und Ausstellungsflächen spricht, nennt digitale Angebote wie Virtual-Reality-Brillen
und Apps. Das ist besonders für Museen und Ausstellungsflächen eine attraktive Ergänzung, die Besucher begeistert annehmen.“

Denn neben Stränden und erholsamer Natur sind auch Jubiläumsjahre ein starker Impulsgeber für die Branche. „Ich freue mich zum Beispiel darüber, dass Sachsen-Anhalt nach der Luther-Dekade nun erneut eine Riesenchance bekommt, durch das hundertjährige Bauhausjubiläum ein interessiertes Publikum anzuziehen. Auch Thüringen hat erheblich von dem Luther-Jubiläum profitiert. Das neue Bauhausmuseum in Weimar wird seine Pforten im April öffnen, das in Dessau wird im September folgen. Genau solche Highlights brauchen wir, um mit besonderen Events zu begeistern und ein internationales Publikum anzuziehen.“

Schlösser, Herrenhäuser und Klöster sind heiß begehrte Orte, an denen Gäste ihr Haupt betten möchten, denn immer mehr Reisende legen Wert auf eine besondere oder einzigartige Unterkunft anstelle gesichtsloser Hotels. „Wenn schon, denn schon“ scheint die Devise zu sein – zumindest für den Urlaub im Urlaub: „Eine Nacht im nur aus Containern bestehenden Hostel Dock Inn in Rostock-Warnemünde (das den Tourismuspreis 2017 erhalten hat), im Baumhaus, im Schlafstrandkorb oder im „Schlafwürfel“, dem „Sleeperoo“ zu verbringen, ist eine Variante, die viele Besucher als besonderes Highlight in ihrem zwei- oder dreiwöchigen Urlaub buchen“, so Meyer.

Der Tourismus bedeutet für Deutschland einen herausragenden Wirtschaftsfaktor: Geschäftsreisende, Urlauber und Tagesausflügler geben jährlich über 287 Milliarden Euro für Unterkunft und Mobilität aus, knapp drei Millionen Menschen sind in der Branche beschäftigt. Doch auch wenn die ermittelten Zahlen Jahr für Jahr nach oben zeigen, fordert der Deutsche Tourismusverband eine nationale Tourismus-Strategie aus einer Hand, denn die Experten sehen hier noch viel Potenzial.

„Wir fordern einen Gesamtrahmen für eine erfolgreiche touristische Entwicklung bis zum Jahre 2025, denn wir können noch mehr erreichen“, sagt Reinhard Meyer. „Ein Fördersystem aus einem Guss, das auch strukturschwache Regionen stärkt.“ Denn besonders in den ländlichen, abgelegenen Gebieten habe Tourismus eine stabilisierende Bedeutung, sichere Wohlstand und erhalte die Lebensgrundlage. Gut geschulte Fachkräfte seien dazu nötig – auch, um den knapp 90 Millionen ausländischen Gästen guten Service zu bieten. Große Bedeutung komme auch der hohen Qualität der Unterkünfte, dem Ausbau der Dienstleistungszertifizierung und dem Ausbau der Infrastruktur zu, die den veränderten Mobilitätsanforderungen gerecht werden müsse.

Gleichzeitig bekennt sich der DTV ausdrücklich zu einer nachhaltigen Entwicklung im Bereich Tourismus und Umwelt in Deutschland. Denn eine intakte Natur ist den Deutschen im Urlaub wichtig.


Norbert Fiebig, Präsident  Deutschen Reiseverbandes (DRV), Foto: NDR / Christian Wyrwa

Wohin zieht es die Deutschen, wenn sie ihren Urlaub woanders verbringen möchten? „Der klassische Badeurlaub ist auch dieses Jahr die gefragteste Urlaubsform“, sagt Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV). „Am liebsten fliegen die Bundesbürger dazu ans Mittelmeer: Die Küsten von Spanien, Griechenland und der Türkei vereinen rund 70 Prozent der bislang gebuchten Sommerumsätze auf sich. Doch auch die Strände von Nordafrika sind wieder begehrte Ziele.“ Erfreulicherweise sei die starke Delle, die der Arabische Frühling gerade in Ägypten hinterlassen hatte, mittlerweile überwunden und das Land befinde sich auf steilem Weg nach oben. „Neun von zehn Urlaubern zieht es jedoch nicht nach Kairo oder Luxor, sondern ans Rote Meer. Nicht wenige buchen ihren Badeurlaub in Kombination mit einer Nilkreuzfahrt oder unternehmen Tagesausflüge zu den antiken Sehenswürdigkeiten.“ Ähnliche Präferenzen haben die deutschen Urlauber in Tunesien, Marokko und der Türkei: Auch hier wird kaum im Landesinneren gereist, sondern das Meer und die Strände genossen. 

Strände locken jedoch nicht nur in Europa, sondern auch in den USA und Asien. „Die USA sind seit Jahren das beliebteste Fernreiseziel der Deutschen“, so Norbert Fiebig. „Auch wenn wir in den letzten zwei Jahren starke Besucherrückgänge hatten – über deren Gründe man nur spekulieren kann –, registrieren wir in den Reisebüros derzeit eine deutliche Zunahme an Buchungen. Vielleicht zeigen sich hier Nachholeffekte.“ Und neben großen Metropolen wie New York schwärmen die Deutschen vor allem vom Sunshine-State Florida, auch Rundreisen per Mietwagen oder Campmobil entlang der kalifornischen Küste und der Ostküste oder durch die Südstaaten sind sehr beliebt. Zudem haben die Buchungen für Flugrundreisen merklich zugenommen – in kürzerer Zeit mehr sehen und erleben können, ohne dazu tagelang im Auto sitzen zu müssen überzeugt viele USA-Reisende.

In Asien führt Thailand unangefochten die Liste an. Auch hier steht der Wunsch nach Baden und Entspannen stark im Fokus der Urlauber. Unsere Wintermonate sind Hauptreisezeit für Fernziele und für die gerade laufende Saison zeigt sich, dass auch Australien und Neuseeland wieder stärker gefragt sind. „Ebenso zeigen Traumreiseinseln wie Mauritius, die Malediven und die Seychellen gute Zuwächse.“ Parallel sind bereits in den vergangenen Jahren Vietnam und Malaysia stärker auf die touristische Landkarte gerückt. In Malaysia – diesjähriges Partnerland der internationalen Tourismusmesse ITB Berlin – locken vor allem die Traumstrände auf Langkawi und Naturfreunde begeistern sich für den teilweise gänzlich unberührten Urwald. Veranstalter haben deutlich mehr Hotels unter Vertrag genommen und die allgemeine touristische Infrastruktur ist ausgebaut worden.

„Wir sehen außerdem, dass sich die Hochseekreuzfahrt fortgesetzt auf Wachstumskurs befindet“, so Fiebig. „Wie sehr die gesamte Branche boomt, zeigt sich bei den großen Kreuzfahrtschiffen auf den allgemein bekannten Routen: Mittelmeer, Nordland, Skandinavien, Karibik. Großes Wachstumspotenzial sehen wir auch im Luxussegment und im Bereich der Expeditionsschiffe. Auf kleineren Schiffen mit weniger Passagieren stehen häufig Naturerlebnisse abseits bekannter Wege und der sehr persönliche Service im Vordergrund.“

Doch der Boom des Tourismus – und damit auch der Kreuzfahrten – bereitet nicht allen Freude. „Punktuell zu stark frequentierte Innenstädte oder touristische Highlights sind eine Herausforderung für die Branche“, so Fiebig. „Hier sind in erster Linie die Destinationen gefordert“. Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Reisenden, die auch vor Ort Geld ausgeben und die lokale Wirtschaft ankurbeln und dem Wohlwollen der ansässigen Bevölkerung. Bleiben die Besucher weg, leidet auch die Wirtschaft. Deshalb ist es besser, Besucherströme durch intelligente Steuerung besser zu verteilen und dadurch für Entzerrung zu sorgen. „Bei einer organisierten Reise kann man beispielsweise die Sixtinische Kapelle in Rom in aller Ruhe morgens um 7 Uhr besuchen. Kreuzfahrtschiffe können versuchen, nicht alle gleichzeitig anzulegen und Häfen auch im Herbst und Winter anzusteuern.“

Organisierte Reisen lohnten sich aber noch aus einem ganz anderen Grund. Bucht der Kunde ein Komplettpaket, muss er sich nicht nur um nichts weiter kümmern, im Falle einer Insolvenz wie der von Germania oder Air Berlin hat er kein Problem: Der Veranstalter sorgt hier für eine alternative Beförderung, ohne dass dem Kunden ein finanzieller Schaden entsteht. Fiebig: „Wir sehen, dass die Menschen stark auf die Pauschalreise setzen – weil sie merken, es kann überall auf der Welt etwas passieren. Sei es Einschränkungen durch starke Schneemassen in Österreich, ein Vulkanausbruch, ein tropischer Wirbelsturm oder ein Terroranschlag. Wer eine Komplettreise gebucht hat, ist einfach besser abgesichert.“ Die Hälfte aller Reisen wird mittlerweile als Pauschalreise gebucht, die andere Hälfte selbst auf eigene Faust organisiert, so Fiebig.

„Beim Umsatz der Reiseveranstalter und Reisebüros werden wir 2018 voraussichtlich um zwei Milliarden Euro über dem Wert von 2017 liegen“, freut sich der DRV-Präsident. „Für 2019 erwarten wir weiter eine hohe Urlaubsnachfrage, da die Reiselust der Deutschen nicht nachlässt.

Zwei Drittel aller Reisen der Deutschen gehen übrigens ins Ausland, ein Drittel der Reisen wird im eigenen Land verbracht. Neben Ost- und Nordsee werden dabei am liebsten Metropolen wie Berlin, München, Köln und Hamburg besucht – für ein Konzert oder Musical, eine Ausstellung oder zum Shoppen. Diese Trends bleiben aller Voraussicht nach bestehen.

27. Mär 2026

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Lifestyle

Zwischen Feinschliff und Neuanfang

![Helen Briem_(c)_Frank Föhlinger (2) Online.JPG](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Helen_Briem_c_Frank_Foehlinger_2_Online_23388c2dce.JPG) Helen Briem (20) ist eine der größten Hoffnungsträgerinnen im deutschen Golfsport. Nach ihrer Zeit als Weltranglistenerste bei den Amateuren und beeindruckenden Auftritten auf der Ladies European Tour schlägt sie nun bereits in ihrer zweiten Profi-Saison auf der prestigeträchtigen LPGA-Tour ab. **Welche Schwerpunkte setzen Sie in Ihrer Vorbereitung?** Ich möchte wieder mehr Konstanz in mein langes Spiel bringen, vor allem aus der Tee Box. Daher arbeite ich intensiv an meinem Schwung. Aber auch das Putten steht im Fokus. Zudem werde ich ein paar Tage früher zum ersten Turnier anreisen, um dort auf Rasen und unter Turnierbedingungen den letzten Feinschliff zu bekommen. **Worauf sind Sie mit Blick auf die kommenden Monate gespannt?** Ich freue mich auf meine erste Saison auf der LPGA, werde aber auch das ein oder andere LET-Turnier spielen. Das ist jedoch recht schwer zu planen. Daher bin ich gespannt, welche Turniere ich schlussendlich spielen werde und, ob es vielleicht sogar für das ein oder andere Major reicht. **Was gibt Ihnen auf dem Platz Vertrauen?** Ich versuche, mich auf meinen Rhythmus zu fokussieren. Ich weiß auch, dass es meist einen nächsten Tag gibt, an dem es wieder besser laufen kann. Außerdem stehen auf der Scorekarte keine Bilder – der Ball muss ins Loch, nicht jeder Schlag muss perfekt aussehen. Genau das rate ich auch Amateurgolfern: den Fokus auf den Rhythmus legen und sich nicht auf perfekte, sondern auf effektive Schläge konzentrieren. ![Nicolai von Dellingshausen_(c)_Frank Föhlinger Online .jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Nicolai_von_Dellingshausen_c_Frank_Foehlinger_Online_c8e56cb3d7.jpg) Nicolai von Dellingshausen (33) absolviert dieses Jahr seine vierte volle Saison auf der DP World Tour. Im vergangenen Jahr feierte er in Österreich seinen Premierensieg in der europäischen Eliteklasse und krönte die Spielzeit als bester Deutscher im Gesamtranking. **An welchen Details arbeiten Sie jetzt besonders, um sich optimal auf die Turniere einzustellen?** Ich arbeite vor allem daran, eine bessere Balance zwischen Belastung und Regeneration zu finden. Ich versuche, dieses Jahr bewusster zu planen und gleichzeitig die spielerischen und mentalen Fortschritte aus 2025 weiterauszubauen. **Welche Erwartungen haben Sie für diese Saison?** In der Vergangenheit haben meine Erwartungen selten zu etwas Positivem geführt. Daher versuche ich mich davon zu lösen. Wichtiger sind für mich die Standards, die ich mir über die Zeit erarbeitet habe – sowohl im spielerischen als auch im mentalen Bereich. Diese möchte ich nicht nur halten, sondern weiterentwickeln. **Wie gelingt es Ihnen, in entscheidenden Momenten fokussiert zu bleiben?** Es hilft mir, meine Gefühle in dem Moment bewusst wahrzunehmen und ehrlich zu mir zu sein. Dieses Annehmen von Druck oder Nervosität sorgt für Klarheit und gibt mir das Vertrauen, auch in schwierigen Momenten die richtigen Entscheidungen zu treffen. ![Max Kieffer_(c)_Frank Föhlinger_U (1) Kopie Online.JPG](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Max_Kieffer_c_Frank_Foehlinger_U_1_Kopie_Online_8aacbd4d7b.JPG) Max Kieffer (35) zählt seit über einem Jahrzehnt zu den prägenden Persönlichkeiten des deutschen Golfsports. Nachdem der Düsseldorfer beeindruckende 13 Jahre ununterbrochen auf der DP World Tour aktiv war, nutzt er die Erfahrungen einer herausfordernden vergangenen Saison nun als Ansporn für einen fokussierten Neustart im kommenden Jahr. **Welche Themen stehen im Vordergrund?** Aktuell liegt mein Fokus vor allem darauf, mein Eisenspiel und mein Putten wieder auf ein höheres Level zu bringen. Im Eisenspiel ist es eine Mischung aus gezieltem Techniktraining und dem Übertragen der technischen Anpassungen auf den Platz. **Was nehmen Sie sich für diese Saison vor?** Ergebnistechnisch ist mein klares Ziel, mir die Tour-Karte der DP World Tour zurückzuholen. Gleichzeitig möchte ich mein Spiel weiterentwickeln und wieder auf ein hohes Level bringen. **Was hilft Ihnen, nach Rückschlägen den Kopf wieder freizubekommen?** Golf darf man nicht zu ernst nehmen. Rückschläge gehören dazu. Und mir hilft es, bewusst aus der Turnier-Bubble herauszukommen und Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Das rate ich auch Hobbygolfern: sich von schlechten Runden nicht zu sehr mitnehmen zu lassen und den Spaß am Spiel zu bewahren. ![Alexandra Försterling_(c)_Frank Föhlinger_2 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Alexandra_Foersterling_c_Frank_Foehlinger_2_Online_d89ae6c7c0.jpg) Alexandra Försterling (26) zählt zu den erfolgreichsten deutschen Golferinnen der vergangenen Jahre. Die Berlinerin startete 2023 als Profi durch, konnte seitdem bereits viermal auf der Ladies European Tour gewinnen und durfte bei den olympischen Spielen für das Team Deutschland antreten. **Woran arbeiten Sie in Ihrer Vorbereitung auf die neue Saison besonders?** Aktuell arbeite ich intensiv an meinem Schwung, da sich dafür die Saisonpause am besten eignet. Gleichzeitig lege ich großen Wert auf körperliche Regeneration, um nach meiner Verletzung 2025 wieder mein volles Potenzial zu erreichen. **Mit welchen Zielen gehen Sie in diese Saison?** Mein Ziel ist es, wieder im Siegerkreis zu stehen. Gleichzeitig möchte ich in jedem Turnier mein Bestes geben, geduldig bleiben, meinem Spiel vertrauen und die Freude am Golf bewahren. **Was hilft Ihnen, in Drucksituationen ruhig zu bleiben?** In Drucksituationen hilft mir die Konzentration auf meine Bauchatmung. Das beruhigt mich und senkt den Puls. Zudem lenke ich mich kurz ab, etwa durch ein lockeres Gespräch mit meinem Caddie. Das können auch Freizeitgolfer übernehmen: Ruhig atmen, im Moment bleiben und sich nicht von der Situation überwältigen lassen.

18. Mär 2026

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Lifestyle

3 interessante Familienmessen

**Babini: Trends aus der Baby-Bubble** Was muss in die Kliniktasche, welcher Kinderwagen passt zu unseren Bedürfnissen und wie trage ich mein Baby, sodass beide Parteien gesund bleiben? Auf diese und Hunderte weitere Fragen, die Schwangeren und junge Familien unter den Nägeln brennen, liefert die Babini Babymesse Antworten – und praktikable Lösungen. Als Deutschlands größte B2C-Babymesse findet die Babini an fünf Standorten statt und bietet Neuheiten sowie Tipps und Tricks rund um Schwangerschaft, Erstausstattung und Babybedarf. Junge Eltern (in spe) finden hier eine riesige Auswahl an Produkten von bekannten Marken bis hin zu kleinen regionalen Labels, die sie begutachten und teilweise gleich ausprobieren können – zum Beispiel auf dem Testparcours für Buggys und Kinderwagen. In entspannter Atmosphäre wird inspiriert, beraten, getestet und verglichen sowie zu attraktiven Messepreisen direkt vor Ort eingekauft. Auf der Babini Bühne führen Expertinnen und Experten in Live-Talks in die Finessen von Babyschlaf und -ernährung, Elterngeld, Tragehilfen sowie Erste Hilfe am Kind ein und stellen sich den Fragen des neugierigen Publikums. Neben Produktvorstellungen, Beratungsgesprächen und den Live-Vorträgen setzt Babini auf ein einladendes Wohlfühlambiente mit einer Still-Lounge, einer Wickel-Oase zum Ausprobieren von Produkten und einer Fütter-Bar mit gesunden Leckereien wie gratis Snacks und Beikost – allesamt ausgestattet von dm. Termine: Dortmund 06. – 08. März; Stuttgart 10.–12. April (im Rahmen der Frühjahrsmessen); Düsseldorf 16.–18. Oktober; Hamburg 06.–08. November; München 13.–15. November Tickets: www.babini.family/tickets ![Festival4Family_181_strahlend.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Festival4_Family_181_strahlend_310c416051.jpg) **Festival4Family: Familienmesse im Festivalformat** Darauf freut sich die Metropolregion schon das ganze Jahr: Das Festival4Family am 31. Mai in und an der Jahrhunderthalle in Frankfurt am Main! Nicht ohne Grund, denn Deutschlands ultimatives Familienfestival begeistert rund 12.000 Besucher einen ganzen Tag lang mit Live-Performances, unzähligen Aktionsständen und Festivalaction. Für Kinder gibt es jede Menge zum Ausprobieren und Austoben. Hüpfburgen, Ninja-Parcours und Wasserbälle auf dem Teich neben der Halle. Zwischendurch locken Mitmachaktionen an den Ständen und halten die Kids bei Laune, während sich die Eltern zu den Themenbereichen Freizeit und Kultur, Haus und Garten, Shopping und Dienstleistungen, Spielwaren und Gaming, Förderung und Bildung, Reisen und Mobilität sowie Gesundheit und Sport informieren und mit den Anbietern direkt austauschen. Ein Höhepunkt für Jung und Alt ist die Heldenparade, die zweimal an diesem Tag mit Maskottchen wie Bluey und Paddington über das Gelände zieht und für volle Aufmerksamkeit und strahlende Gesichter sorgt. Herzstück des Festivals ist die Hauptbühne mit starkem Line-up: Dieses Jahr wird dort – unter anderem – herrH mit Vollgas Hits zum Mitsingen und -machen schmettern, Bibi Blocksberg Schauspielerin NALA Autogramme geben und Deutschlands bekanntester Fußball Freestyler Jannik Freestyle mit Tricks auf Top-Niveau begeistern. Weitere Acts, ein Kids-Rave, Workshops, Theateraufführungen, Lesungen, Gesang- und Tanzshows sowie eine große Charity-Tombola warten außerdem zwischen 10:00 und 18:00 Uhr auf die Besucher. www.festival4family.de ![BabyExpo2019_Wien_(c)ChristianSmutnyPhotography_033.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Baby_Expo2019_Wien_c_Christian_Smutny_Photography_033_c4640e0d5e.jpg) **BabyExpo: Eintrittskarte in den Elternkosmos** So viele Überlegungen, so viele Neuanschaffungen, so viele Fragen: Ein neuer Erdenbürger kann werdende Eltern gehörig auf Trab bringen. In Österreich können diese aber ganz entspannt bleiben – sofern sie sich auf den Weg zur BabyExpo in Wien machen. Auf Österreichs größter Babymesse finden sie eine nie dagewesene Vielfalt an internationalen wie nationalen Top-Marken aus den Bereichen Kinderwagen, Buggys, Kindersitze, Hochstuhl, Kinderbett, Accessoires, Kinderbekleidung sowie Schwangerschafts- und Stillmode. Die besten Händler, die wichtigsten Institutionen, Top-Neuheiten, fachkundige Beratung aus erster Hand und attraktive Messeangebote machen den Besuch zu einer in jeder Hinsicht lohnenden Angelegenheit. Denn neben einer vielfältigen Markenwelt werden auf der BabyExpo Information und Beratung großgeschrieben. Im Speakers Corner lassen Vorträge zu wichtigen Themen rund um den Babykosmos keine Fragen mehr offen. Ein buntes Rahmenprogramm mit Spaß und Spielerei macht das Event zu einem kurzweiligen Vergnügen: Mit Spannung werden schon die Gewinner des Väter-Wickel-Wettbewerbs und des BabyOne Buggy Race erwartet. Die dm BabyBar lädt derweil zur Verkostung ein, die dm Family Lounge zu Happy Hours und die Snagy Kuschelecke zum entspannten Luftholen. Eine Still-Ecke, Fläschchen-Aufwärme-Station sowie Wickelräume sind beliebte Anlaufpunkte für junge Eltern während von dem umfangreichen gastronomischen Angebot alle Messebesucher zehren können. 19 – 21. Juni 2026 Wiener Stadthalle & 6. - 8. Nov. 2026 Wiener Neustadt www.babyexpo.at Foto: Christian Smutny Photgraphy