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30. Jul 2020

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Lifestyle

Schutz vor Insektenstichen

Journalist: Alicia Steinbrück

Insektenstiche, meistens von Mücken, sind nicht nur lästig. Sie können richtig gefährlich werden, wenn sie sich beispielsweise entzünden oder sogar Krankheiten übertragen werden. Diese Gefahr besteht insbesondere in Urlaubsregionen, in denen ein tropisches Klima herrscht. Zusätzlich besteht die Gefahr von allergischen Reaktionen, welche sich vor allem in starken Schwellungen zeigen – aber auch ein allergischer Schock kann die gefährliche Folge sein.

Mit ihren Saugrüsseln stechen die Insekten durch die oberen Hautschichten, saugen anschließend das Blut heraus und pumpen Speichel hinein, welcher leicht betäubend und gerinnungshemmend wirkt. Dieser Speichel ist auch für den anschließenden Juckreiz und die Schwellung der Stichstelle verantwortlich. Dabei gilt: Je größer der Saugrüssel ist, desto größer ist in der Regel auch die Schwellung, also die Quaddel. 

Direkt nach dem Stich sollte der Stich gekühlt werden, außerdem sollte versucht werden, nicht zu kratzen. Ansonsten werden Juckreiz und Schwellung verstärkt, zusätzlich können Entzündungen drohen. Vor Reisen ins Ausland, insbesondere in Risikogebiete, sollten Reisende sich über potenzielle Krankheiten und mögliche Impfungen informieren, um bestmöglich abgesichert zu sein. Verbreitete, durch Mückenstiche verursachte Krankheiten, sind beispielsweise Malaria, Gelbfieber oder das West-Nil-Fieber.

Um sich vor Stichen, und somit auch vor den möglicherweise gefährlichen und vor allem unangenehmen Folgen zu schützen, kann ein Mückenschutzmittel verwendet werden. Diese schützen nicht nur vor Mücken, sondern beispielsweise auch vor Bremsen und zum Teil sogar vor Zecken – also ein Must-have für die Zeit in der Natur oder einen entspannten Grillabend im Garten! Außerdem ist lange Kleidung zu empfehlen – wobei sich das im Sommer natürlich eher schwierig gestaltet.

29. Apr 2026

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Lifestyle

Sommermomente in Nah und Fern – Ein Beitrag von Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und Content Creatorin

Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt. Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben. Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen. >Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: Eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen. Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus. Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen. Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.