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29. Jun 2021

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Lifestyle

See ahoi!

Journalist: Chan Sidki-Lundius

Es muss nicht immer das Meer sein. Auch an den Seen in Deutschland, Österreich und der Schweiz können Familien wunderbaren Urlaub erleben.

Kinder lieben das Wasser. Besonders im Sommer ist ein Familienurlaub am See eine gute Möglichkeit, die vielen unterschiedlichen Interessen, Wünsche und Befindlichkeiten unter einen Hut zu bekommen. Während der eine Teil der Familie den lieben langen Tag am liebsten nur im Wasser plantschen und schwimmen will, möchten andere Familienmitglieder vielleicht eher segeln, auf einem SUP ihre Runden drehen bzw. in einem Kanu, Kajak oder Tretboot in See stechen – oder auf der Liegewiese einfach nur ein Sonnen-bad nehmen und über das Wasser schauen. Wer sich direkt am See ein schönes Welnesshotel mit Rundum-Service oder eine Ferienwohnung bucht, kann oft schon mit Seeblick frühstücken und gleich danach aktiv in den Tag starten. Ob in Österreich, Deutschland oder in der Schweiz: In allen diesen Ländern gibt es wunderschöne Seen, die beste Voraussetzungen für einen gelungenen unvergesslichen Familienurlaub bieten. Und das Beste: Auch drumherum gibt es einiges zu erleben und zu besichtigen – von kleinen romantischen Örtchen bis zu spannenden Wanderwegen oder Wild- und Erlebnisparks ist alles dabei.

Weit über 1.000 Seen locken in Österreich zwischen Bergen, Wäldern und weiten Landschaften. Zu den schönsten Seen zählt für viele der Wolfgangsee. Eingerahmt von Hügeln und Bergen liegt die „blaue Perle“ unter den Seen im österreichischen Salz-kammergut wie ein gefasster Schmuck-stein glänzend inmitten der lieblichen und abwechslungsreichen Landschaft. Bei Wanderungen und Ausflügen in der Wolfgangseeregion ist eine Rodelpartie auf der Sommerrodelbahn Strobl das Highlight eines ereignisreichen Tages. Glückliche Kindergesichter bescheren mit Sicherheit auch die Zwölferhorn-Seilbahn, das Dorf der Tiere, der Wildpark Kleefeld und der Abarena-Freizeitpark. 

Mit einer Fläche von Fläche von 536 Quadratkilometern ist der Bodensee der größte See Deutschlands. Auf der deutschen Seeseite finden sich 27 Städte, jede davon ist einen Besuch wert – sei es nun das Örtchen Bodman, das Namensgeber des Bodensees ist, oder Lindau, das Besucher aus aller Welt vor allem mit seiner historischen, auf einer Insel gelegenen Altstadt fasziniert. Für Familien ist das Angebot nahezu unerschöpflich. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Rad- oder Wandertour oder einem Ausflug zum Affenberg Salem? Der Federsee ist der zweitgrößte natürliche See Baden-Württembergs. Hier lässt sich das Federseemoor erkunden. Für Kinder besonders spannend ist der Wackelwald-Pfad. Ungetrübte Seeabenteuer versprechen auch der Tiefe See in Maulbronn, wo man inmitten eines Weltkulturerbes baden kann, das Ellwanger Seenland oder die Bürgerseen. Mitten im Hochschwarzwald liegen der Schluchsee und der Titisee. Neben Angeln, Surfen, Tauchen oder Segeln können sich Wasserratten im Schluchsee, einem der saubersten deutschen Badeseen, auch ein-fach nur abkühlen. Im Titisee badet man mit Blick auf den Feldberg. Der Bergsee ist nicht nur ein weltbekanntes Ausflugsziel, sondern eignet sich ideal zum Schwimmen, Planschen und Baden – schönstes Schwarz-wald-Panorama inklusive.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Gesund & Aktiv im Alter

### Pilates – tiefenwirksame Praxis Ideal für Best Ager: Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft, Stabilität und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an Fitnesslevel und Leistungsstand angepasst. Es werden dabei gezielt die tiefliegenden Muskeln in Bauch, Rücken und Beckenboden angesprochen – jene Muskulatur, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig ist. Regelmäßiges Training sorgt so für erhöhte Beweglichkeit, eine verbesserte Körperhaltung und Balance und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen. ![pexels-roodzn-34314432 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_roodzn_34314432_ONLINE_01d8168c42.jpg) ### Schwimmen – schwerelos sporteln Auch diese Sportart kann Senioren uneingeschränkt empfohlen werden – bei konkreten Gelenkschmerzen fallen lediglich einzelne Schwimmstile ins Wasser beziehungsweise sollten durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und die Muskeln sanft trainiert – und zwar alle großen Muskelgruppen. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Es kommt sogar noch besser: Das Immunsystem wird gestärkt, Stress abgebaut und die Koordination verbessert. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken beziehungsweise einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen. ![pexels-pavel-danilyuk-6874403 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pavel_danilyuk_6874403_Online_a2532ecc8e.jpg) ### Nordic Walking – echter Selbstläufer Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best Ager-Sportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und Körperhaltung und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Die koordinierte Bewegung festigt die Balance und fördert die koordinativen Fähigkeiten des Gehirns. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden. Wer nicht allein walkt, hat auch im sozialen Bereich einen echten Lauf. ![pexels-pack2ride-85580365-8934510 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pack2ride_85580365_8934510_ONLINE_ca5f7bad72.jpg) ### Radfahren – läuft wie geschmiert Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-Kreislauf-System auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen (insbesondere die Beinmuskulatur) gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Studien betonen zudem eine Stärkung sozialer Kontakte durch den erweiterten Aktivitätsradius, welche sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirkt.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Warum die Zukunft pflanzlich isst – mit Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends

![Katrin Kasper_credit_Dennis Williamson Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Katrin_Kasper_credit_Dennis_Williamson_Online_358773f745.jpg) ``` Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends ``` Immer mehr Menschen essen weniger Fleisch, Wurst und Milchprodukte. Sie ernähren sich pflanzlicher – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie können. Sogar Discounter eröffnen heute eine vielfältige, genussvolle Welt an pflanzlichen Lebensmitteln. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Es geht nicht um Verzicht, sondern um eine Bereicherung: Neue Aromen, neue Texturen, neue Möglichkeiten – die pflanzliche Küche ist längst dort angekommen, wo Genuss, Gewissen und Gesundheit zusammenfinden. Das Bewusstsein dafür wächst, wie sehr uns diese Ernährungsform guttut. Viele spüren bereits nach kurzer Zeit, wie sich mehr Leichtigkeit, Energie und Wohlbefinden einstellen. Pflanzlich zu essen wird zu einer Form von Selbstfürsorge und Wertschätzung – für den eigenen Körper ebenso wie für die Natur, unsere Mitgeschöpfe und die Gesellschaft. Nur ein Beispiel: Die internationale Forschungsgruppe Zero Carbon Analytics rechnet vor, wie weniger Fleischkonsum unser Gesundheitssystem entlasten würde: In Deutschland könnten 1,9 Milliarden Euro für Medikamente und Behandlung eingespart werden – genug, um 36.500 Pflegekräfte zu beschäftigen. Doch im Kern geht es um etwas anderes: um eine neue Idee von Luxus. Nicht stur am Gestern festhalten, sondern das Bessere entdecken. Eine pflanzenbetonte Ernährung öffnet Türen, statt sie zu schließen. Pflanzlicher zu essen bedeutet deshalb kein radikales Umdenken. Sondern die Einladung, Neues auszuprobieren – und direkt zu spüren, wie gut es tut. Mein Tipp: Essen Sie neugierig!