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28. Mär 2025

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Wirtschaft

Slow Fashion

Journalist: Kirsten Schwieger

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Foto: Andreea Pop/unsplash

Die Textilindustrie ist ein grosser Umweltsünder: Neben hohem Wasserverbrauch und Wasserverschmutzung werden zehn Prozent der weltweit verursachten Treibhausgase durch die Produktion von Kleidung und Schuhen verursacht, ganze 850 Millionen Tonnen. Pro Jahr werden 150 Milliarden Kleidungsstücke produziert, von denen viele nur selten getragen werden – wenn sie nicht gleich ungetragen als Retouren im Müll landen. Dabei bietet die Modeindustrie viel Potenzial für Nachhaltigkeit, welches mittlerweile von einer wachsenden Zahl von Akteuren identifiziert und umgesetzt wird. Angefangen bei einer nachhaltigen und gerechteren Produktion in lokalen, umweltbewussten Fabriken mit schadstoffarmen Produktionsweisen unter fairen Arbeitsbedingungen bis hin zum Verzicht auf erdölhaltige Synthetikfasern zu Gunsten umweltfreundlicher Materialien wie Bio-Baumwolle, Hanf, Leinen oder recycelter Stoffe. Kurze Transportwege und transparente Lieferketten zur Reduzierung des CO₂-Fussabdrucks sind ein weiterer Schritt. Genauso wie ein nachhaltiger Versand mit recycelbaren Verpackungen und ein verantwortungsbewusstes Retourenmanagement. Die Kombination von zeitlosen Designs mit hochwertiger Verarbeitung und Qualität verhilft Kleidung zu längerer Lebensdauer in der schnelllebigen Fashionwelt. Doch auch die Käufer können durch bewusstes Konsumverhalten, Upcycling und Second-Hand-Käufe ihren Part zu nachhaltiger Fashion beisteuern.

Die Kombination von zeitlosen Designs mit hochwertiger Verarbeitung und Qualität verhilft Kleidung zu längerer Lebensdauer in der schnelllebigen Fashionwelt.

16. Sep 2026

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Wirtschaft

Viel Innovationskraft

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten stehen viele mittelständische Unternehmen vor der Herausforderung, Innovationen zu entwickeln, um konkurrenzfähig zu bleiben – oder sogar einen Vorsprung vor den Wettbewerbern zu erlangen. Große Unternehmen haben einen scheinbaren Vorteil, denn oft verfügen sie über eigene Forschungsabteilungen, die die Produktpalette erweitern oder neu aufstellen. Deutschlands Wirtschaft aber basiert in erster Linie auf einem breiten Mittelstand, der solche Abteilungen nicht hat. Das muss kein Nachteil sein. Denn während große Unternehmen oft wie schwere Tanker auf hoher See agieren, also schwerfällig und langsam, sind mittelständische Unternehmen wie Schnellboote: flexibel und rasch in der Lage, sich auf eine neue Situation einzustellen und neue Ideen zügig umzusetzen. Allerdings müssen auch sie wissen, wie. Wichtig ist stets, die Mitarbeiter einzubinden, denn gute Ideen kommen oft direkt aus der Belegschaft. Kurze Wege zum Chef erleichtern den Austausch. Ebenso sollten Firmen ihre Kunden fragen, was sie sich wünschen. Eine weitere Möglichkeit ist die Zusammenarbeit mit einer Hochschule oder jungen Start-ups mit frischen Ideen. Auf diese Weise können neue Ideen und neues Wissen eingekauft werden. >Nach potenziellen Innovationsmöglichkeiten sollte man schon dann Ausschau halten, wenn sich die wirtschaftliche Lage gerade gut darstellt, denn dann kann frei von Zeitdruck gehandelt werden. Mittelständische Firmen sind viel besser als große Unternehmen in der Lage, solche neuen Ideen in kleinen Schritten zu testen, statt jahrelang im Stillen zu planen. Wenn etwas nicht klappt, können sie den Plan relativ unkompliziert ändern. Bei all diesen Schritten konzentrieren sie sich voll auf ihre Kernkompetenzen und verbessern diese ständig. Nach potenziellen Innovationsmöglichkeiten sollte man schon dann Ausschau halten, wenn sich die wirtschaftliche Lage gerade gut darstellt, denn dann kann frei von Zeitdruck gehandelt werden. Allerdings kann es auch sein, dass ein Mittelständler zu dem Schluss kommt, dass es besser ist, einen radikalen Schnitt zu machen statt kleiner Schritte. In diesem Fall können radikale Innovationen infrage kommen, die das Unternehmen gänzlich neu aufstellen. Statt bestehende Produkte nur schrittweise zu verbessern, lösen Unternehmen sich von der Gegenwart und entwickeln disruptive Geschäftsmodelle für die Zukunft. Die Bedeutung des innovationsfreudigen Mittelstands für die deutsche Wirtschaft insgesamt ist von großer Bedeutung. Denn er ist ein Katalysator für den technologischen Fortschritt und sichert als Treiber der Transformation die globale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Viele deutsche Mittelständler sind Hidden Champions, die durch ständige Innovationen ihre weltweite Marktführerschaft in Nischen behaupten und so den Exporterfolg sichern. Nicht zuletzt bringen sie Hightech-Arbeitsplätze und modernes Know-how in ländliche Räume, was die regionale Wirtschaft stärkt und Disbalancen ausgleicht. Somit stabilisieren sie die Wirtschaft hierzulande – gerade auch in herausfordernden Zeiten. >Denn während große Unternehmen oft wie schwere Tanker auf hoher See agieren, also schwerfällig und langsam, sind mittelständische Unternehmen wie Schnellboote: flexibel und rasch in der Lage, sich auf eine neue Situation einzustellen und neue Ideen zügig umzusetzen.