23. Jun 2026
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Lifestyle
Journalist: Christian Kolb
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Foto: Sebastian Scholz (Nuki)/unsplash
Das Smart Home macht den Alltag einfacher. Wo fängt man an? Was ist schon alltagstauglich? Das weiß der Kölner Content Creator Oskar (@dieseroskar).

Oskar Bücklein (@dieseroskar), Content Creator
Die technischen Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Während die ersten schon von humanoiden Robotern als rund um die Uhr einsatzbereite Haushaltshilfe träumen, kämpfen andere mit mehr oder weniger nützlichen Gadgets. Was heute schon möglich ist und was perspektivisch kommt, weiß dieseroskar, der sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit Interior- und Smart Home-Themen beschäftigt.
Was fasziniert Sie persönlich am Thema „Smart Home“? Mein erstes eigenes Smart Home-Gadget hatte ich mit 14, das war damals eine smarte Glühbirne. Ich bin großer Fan von dem Komfort, den ein Smart Home bietet. Ich muss zum Beispiel nicht mehr jede Lampe in der Wohnung einzeln aus machen. Klassische Lichtschalter benutze ich seit Jahren nicht mehr.
Wie kann man in das Thema einsteigen? In den letzten Jahren ist das Thema deutlich zugänglicher geworden, sowohl was die Einrichtung und Bedienung angeht als auch den Preis. Im bekannten schwedischen Möbelhaus zum Beispiel gibt es mittlerweile fast alles, was man für ein Smart Home gebrauchen kann für unter zehn Euro. Mit ein bisschen Inspiration aus den sozialen Medien und ein zwei kurzen Tutorials erklärt sich Smart Home dann fast von selbst.
Welche Smart Home-Geräte sind aus Ihrem Haushalt nicht mehr wegzudenken? Meine absoluten Favoriten sind mein Smart Lock und die smarten Leuchtmittel. Dank dem Smart Lock kann ich seit fünf Jahren ohne Schlüssel aus dem Haus gehen. Außerdem kann ich Freunde oder Familie ganz einfach aus der Ferne in meine Wohnung lassen. In meiner Wohnung verbaue ich außerdem grundsätzlich nur noch Leuchtmittel, die ich vom Handy aus steuern kann.
Welche neuen Entwicklungen gibt es? Es ist nicht mehr notwendig ein Technik-Nerd zu sein oder hunderte Euro ausgeben, um sinnvoll einzusteigen. Dadurch wird das Thema auch für den „Otto Normalverbraucher“ immer alltagstauglicher. Ein Gerät, das ich aktuell besonders hervorheben würde, sind Präsenzsensoren. Dadurch werden nochmal ganz neue Automationen möglich.
Was ist Ihr positivstes und negativstes Erlebnis mit Smart Home-Produkten? Mit einem Smart Home-Gadget habe ich meine Gegensprechanlage smart gemacht, sodass ich auch aus der Ferne benachrichtigt werde, wenn jemand klingelt. Ich kann sogar direkt mit der Person sprechen und die Haustüre öffnen. Dadurch verpasse ich keine Pakete mehr. Weil ich mich mittlerweile so daran gewöhnt habe, wurde mir ein Stromausfall einmal zum Verhängnis. In dem Moment haben weder Klingel noch Türöffner funktioniert und ich stand plötzlich vor verschlossener Tür.
Wie sieht der smarte Haushalt in Zukunft aus? Ich stelle mir eine Kombination aus Automationen, Sprachassistenz und humanoiden Robotern vor. Ich komme zur Türe rein, je nach Tageszeit gehen Lichter in der richtigen Lichtstimmung an und die Musik wechselt vom Kopfhörer auf die Lautsprecher. Über den Tag verteilt werde ich von einem Sprachassistenten rechtzeitig an Termine erinnert. Während ich unterwegs bin oder schlafe, kann mein Haushaltsroboter sich um das dreckige Geschirr kümmern, während der Saugroboter den Boden saugt und wischt und ich wieder in einer geputzten Wohnung ankommen oder aufwachen kann. Mit ein zwei kurzen Tutorials erklärt sich Smart Home dann fast von selbst.
Oskar Bücklein (24) startete im Alter von elf Jahren auf YouTube (425.000 Abonnenten) und ist heute auch auf Instagram (185.000 Follower) und TikTok (200.000 Follower) aktiv (@dieseroskar). Gemeinsam mit seinem Vater hat er im November 2025 das Buch „Plötzlich erwachsen – und jetzt?“ (ISBN: 978-3-9103-8584-9) veröffentlicht.