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27. Apr 2020

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Business

„Spannendste Phase in der Geschichte der Auto-Industrie“

Journalist: Armin Fuhrer

Sebastian Tschödrich, Vice President Automotive bei Capgemini Invent im Gespräch über die Entwicklungen der Automobilindustrie.

Vor welchen Herausforderungen stehen die Automobilhersteller aktuell? 

Wir befinden uns sicher in der spannendsten Phase der Geschichte der Automobilindustrie. Die drei großen Themen sind die Digitalisierung, der Klimawandel und neue Kundenanforderungen wie die nach mehr Nachhaltigkeit. Alle drei bringen große Veränderungen für die Hersteller mit sich.

Welche Bereiche der Unternehmen sind besonders betroffen?

Betroffen sind alle Bereiche, am stärksten wohl Forschung und Entwicklung. Wichtig ist: Es geht nicht darum, einfach nur eine neue Technologie einzuführen, sondern die Veränderung findet bereichsübergreifend statt und umfasst auch Organisation, Kultur und Führung. Unternehmen müssen hier drei Eigenschaften an den Tag legen, um erfolgreich zu sein: Mut, Schnelligkeit und Zusammenarbeit.

Was müssen die Grundlagen des Wandels sein? 

Die Hersteller müssen neue Standards schaffen und zwar auf einer Grundlage, die skalierbar, sicher und effizient ist. Ebenso müssen sie sich neuen Partnern öffnen, denn das bringt ihnen neues Know-how und hilft, Kosten zu sparen. Die Partner wiederum müssen Lösungen präsentieren, die als Beschleuniger wirken und quasi das gesamte Bild des Herstellers erfassen, nicht nur einen Teilbereich.

2. Apr 2026

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Business

Daten als Fundament moderner Wertschöpfung – mit Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich

![Andreas Wagner Atelier Schulte 4 Kopie Onlinejpg.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Andreas_Wagner_Atelier_Schulte_4_Kopie_Onlinejpg_ba179e5e36.jpg) ``` Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich ``` Moderne Wertschöpfungsnetzwerke bestehen aus eng verknüpften Prozessen in Planung, Beschaffung, Produktion und Logistik. Um diese komplexen Systeme besser steuern zu können, setzen Unternehmen zunehmend auf Plattformen, die Anwendungen, Daten und Prozesse über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbinden. So entstehen gemeinsame Datenräume, in denen Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt und analysiert werden können. Zunehmend werden dafür standardisierte Datenprodukte aufgebaut, die Informationen strukturiert bereitstellen und für Analysen nutzbar machen. „Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild“, sagt Andreas J. Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. Datenmodelle und analytische Systeme helfen dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und mögliche Handlungsoptionen abzuleiten. „Die Herausforderung liegt heute weniger im Sammeln von Daten als darin, aus ihnen fundierte Entscheidungen zu entwickeln“, so Wagner. >Erst, wenn Daten aus verschiedenen Teilen der Wertschöpfung miteinander verknüpft sind, entsteht ein belastbares Gesamtbild.

2. Apr 2026

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Business

„Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor“ – mit Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria

![Michael Rauhofer_Büro Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Michael_Rauhofer_Buero_Online_6096b75223.jpg) ``` Michael Rauhofer, Managing Director European Logistics bei DACHSER Austria ``` In der Logistik zahlt sich Nachhaltigkeit für die Unternehmen immer dann aus, wenn sie Kosten stabilisiert, Risiken reduziert und die Effizienz erhöht. Wer Emissionen senkt, reduziert oft auch Energie und Mautkosten und macht seine Lieferketten robuster. Entscheidend ist, Nachhaltigkeit als Business Case zu denken: etwa durch intermodale Konzepte und kombinierte Verkehre, die wirtschaftlich sind und gleichzeitig CO₂ sparen. Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. >Nachhaltigkeit ist also kein Klotz am Bein, sondern im Gegenteil: Sie wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Für Unternehmen sind auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit drei Schritte entscheidend. Erstens Transparenz bei den Daten – etwa über Sendungen, Laufzeiten oder Emissionen. Zweitens eine klare Dekarbonisierungs Roadmap. Das umfasst Flotte, Modal Shift, aber auch die Einbindung von Partnern. Und drittens der verantwortungsvolle Einsatz von Digitalisierung und KI. Das heißt: saubere Daten, klar definierte Anwendungsfälle, geschulte Mitarbeitende und von Anfang an mitgedachte Compliance.