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26. Nov 2021

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Lifestyle

Tierisch schöne Weihnachten

Journalist: Lotta Jachalke

Eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit mit Hund und Katze? Kein Problem, solange die Haustierbesitzer einige Tipps im Hinterkopf behalten.

Die Weihnachtszeit ist eine der schönsten Zeiten des Jahres – doch sie kann für Hunde und Katzen auch sehr fordernd sein. Viel  Besuch, mehr Lärm oder untypische Tagesabläufe führen schnell zu Stress und Nervosität bei den geliebten Fellnasen. Auch das allbekannte Feuerwerk an Silvester trägt seinen Teil zum Feiertagsstress bei. In solchen Situationen ist viel Zuneigung und Pflege seitens der Haustierbesitzer gefragt. Hunde können z. B. durch lange Spaziergänge und ausdauernde Spieleinheiten Energie loswerden, sodass sie die anstrengenden Momente des Tages einfach verschlafen. Aber auch instrumentale Musik oder der Rückzug in ein Versteck im Haus können dabei helfen, entspannt zu bleiben. Sollte das Haustier für einen Abend während den Feiertagen allein gelassen werden, sind ausreichend Wasser und Futter, sowie Spielzeuge oder persönliche Gegenstände wichtig. Folgendes ist bei der Dekoration zu beachten: Holz- oder Naturschmuck ist wesentlich tierfreundlicher als Glaskugeln, die schnell zersplittern können. Statt Wachskerzen sorgen LED-Lichterketten für die gefahrlose Weihnachtsstimmung. Auf Lametta, Schneespray, Duftöle sowie einige der weihnachtlichen Pflanzen (z. B. Stechpalmen) sollte lieber ganz verzichtet werden – diese können nämlich durchaus giftig sein. Auch kleine und lose Dekoteile laden zum Verschlucken ein. Und wichtig: Vor allem Katzen springen gerne mal an den Weihnachtsbaum, aber auch viele Hunde sind von dem neuen Mitbewohner fasziniert. Eine stabile Befestigung des Baumes trägt zu einer sorglosen Zeit bei.

Vorausschauende Vorsicht ist auch beim Thema „Weihnachtsschmaus“ gefragt. Neben anderen Leckereien sollten unsere Lieblinge z. B. von starken Gewürzen, Zucker oder splitternden Knochen und Gräten die Pfoten lassen. Das heißt nicht, dass sie nicht auch verwöhnt werden dürfen: Selbstgebackene Kekse können hier die Lösung sein. Diese sind nicht nur lecker, sondern auch magenfreundlich. Wer noch eins drauflegen möchte, kann als Geschenkidee nach einem neuen Kuscheltier oder komplexen Beschäftigungsspielen Ausschau halten – so wird das Haustier an Heiligabend gut abgelenkt. Oder sollte es lieber etwas zum Beruhigen sein? Denn dann sind Wellnesshandschuhe für die besondere Streicheleinheit oder auch Pfotenpflegemittel eine tolle Idee!

Und noch ein Tipp: Der Besuch von Haustieren an Weihnachten muss gut geplant werden. Vor allem Hunde neigen zu ernsten Rivalitäten und sollten daher die Möglichkeit bekommen, sich außerhalb des Hauses begrüßen zu dürfen. Noch besser ist es, wenn sie sich schon vor dem großen Tag kennenlernen können. Um Neid zu vermeiden ist es außerdem sinnvoll, den Neuankömmlingen keine übermäßige Zuneigung zu geben, sowie unterschiedliche Schlaf- und Futterplätze im Haus zu schaffen – dann sollte einem besinnlichen Fest nicht mehr viel im Wege stehen. 

29. Dez 2025

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Gesundheit

Gesund & Aktiv im Alter

### Pilates – tiefenwirksame Praxis Ideal für Best Ager: Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft, Stabilität und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an Fitnesslevel und Leistungsstand angepasst. Es werden dabei gezielt die tiefliegenden Muskeln in Bauch, Rücken und Beckenboden angesprochen – jene Muskulatur, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig ist. Regelmäßiges Training sorgt so für erhöhte Beweglichkeit, eine verbesserte Körperhaltung und Balance und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen. ![pexels-roodzn-34314432 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_roodzn_34314432_ONLINE_01d8168c42.jpg) ### Schwimmen – schwerelos sporteln Auch diese Sportart kann Senioren uneingeschränkt empfohlen werden – bei konkreten Gelenkschmerzen fallen lediglich einzelne Schwimmstile ins Wasser beziehungsweise sollten durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und die Muskeln sanft trainiert – und zwar alle großen Muskelgruppen. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Es kommt sogar noch besser: Das Immunsystem wird gestärkt, Stress abgebaut und die Koordination verbessert. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken beziehungsweise einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen. ![pexels-pavel-danilyuk-6874403 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pavel_danilyuk_6874403_Online_a2532ecc8e.jpg) ### Nordic Walking – echter Selbstläufer Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best Ager-Sportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und Körperhaltung und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Die koordinierte Bewegung festigt die Balance und fördert die koordinativen Fähigkeiten des Gehirns. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden. Wer nicht allein walkt, hat auch im sozialen Bereich einen echten Lauf. ![pexels-pack2ride-85580365-8934510 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pack2ride_85580365_8934510_ONLINE_ca5f7bad72.jpg) ### Radfahren – läuft wie geschmiert Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-Kreislauf-System auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen (insbesondere die Beinmuskulatur) gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Studien betonen zudem eine Stärkung sozialer Kontakte durch den erweiterten Aktivitätsradius, welche sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirkt.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Warum die Zukunft pflanzlich isst – mit Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends

![Katrin Kasper_credit_Dennis Williamson Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Katrin_Kasper_credit_Dennis_Williamson_Online_358773f745.jpg) ``` Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends ``` Immer mehr Menschen essen weniger Fleisch, Wurst und Milchprodukte. Sie ernähren sich pflanzlicher – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie können. Sogar Discounter eröffnen heute eine vielfältige, genussvolle Welt an pflanzlichen Lebensmitteln. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Es geht nicht um Verzicht, sondern um eine Bereicherung: Neue Aromen, neue Texturen, neue Möglichkeiten – die pflanzliche Küche ist längst dort angekommen, wo Genuss, Gewissen und Gesundheit zusammenfinden. Das Bewusstsein dafür wächst, wie sehr uns diese Ernährungsform guttut. Viele spüren bereits nach kurzer Zeit, wie sich mehr Leichtigkeit, Energie und Wohlbefinden einstellen. Pflanzlich zu essen wird zu einer Form von Selbstfürsorge und Wertschätzung – für den eigenen Körper ebenso wie für die Natur, unsere Mitgeschöpfe und die Gesellschaft. Nur ein Beispiel: Die internationale Forschungsgruppe Zero Carbon Analytics rechnet vor, wie weniger Fleischkonsum unser Gesundheitssystem entlasten würde: In Deutschland könnten 1,9 Milliarden Euro für Medikamente und Behandlung eingespart werden – genug, um 36.500 Pflegekräfte zu beschäftigen. Doch im Kern geht es um etwas anderes: um eine neue Idee von Luxus. Nicht stur am Gestern festhalten, sondern das Bessere entdecken. Eine pflanzenbetonte Ernährung öffnet Türen, statt sie zu schließen. Pflanzlicher zu essen bedeutet deshalb kein radikales Umdenken. Sondern die Einladung, Neues auszuprobieren – und direkt zu spüren, wie gut es tut. Mein Tipp: Essen Sie neugierig!