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26. Jun 2019

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Lifestyle

Wahre Schönheit kommt von innen

Journalist: Chan Sidki-Lundius

UV-Strahlung zählt zu den Faltenverursachern Nummer eins. Wie gut, dass wir unsere Haut von innen mit wertvollen Inhaltsstoffen vor lichtbedingten Hautschäden bewahren können.

Der Sommer kommt. Während wir Pläne schmieden und den Kleiderschrank mit Sommerklamotten auffüllen, braucht die Haut ein bisschen länger, um sich auf die warme Jahreszeit vorzubereiten. Weil schöne Haut vor allem von innen kommt, ist es empfehlenswert, stets ausreichende Mengen an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen zu sich zu nehmen. Denn diese braucht die Haut für die Zellerneuerung. Tomaten, Karotten, Nüsse oder Haferflocken sind Lebensmittel, die einen positiven Einfluss auf die Haut haben – und sogar für einen natürlichen Sonnenschutz von innen sorgen.

Ganz weit vorne auf der Liste der natürlichen Schönmacher sind Antioxidantien. „Eine der wichtigsten Strategien in der Anti-Aging-Medizin von innen ist es, die Haut vor oxidativem Stress und Entzündung zu bewahren und zellschützende und zellregenerierende Mechanismen zu unterstützen. „Die wichtigsten Stoffe sind hier Antioxidantien wie Vitamin A, C, E und weitere wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin D, Flavonoide, Omega-3-Fettsäuren, Polyphenole und einige Proteine, um einige wichtige zu nennen“, bestätigt Dr. med. Sabine Zenker, Dermatologin aus München. Carotinoide, wie etwa Lycopin und Astaxanthin, sorgen zum Beispiel für eine signifikant glattere Haut.

Die äußere Schönheit zu beeinflussen und möglichst lange zu erhalten; dieser Wunsch ist vermutlich so alt wie die Menschheit. Daher wird permanent nach neuen Inhaltsstoffen geforscht und es werden neue Techniken und Methoden zur Hautverjüngung und Prävention der Hautalterung entwickelt. Cremes und Co. sind jedoch nur in begrenztem Umfang in der Lage, die erhofften Ergebnisse tatsächlich zu erzielen. Denn sie wirken nur in der obersten Hautschicht, also in der Epidermis. Angesetzt werden muss daher in der darunterliegenden Schicht, der Dermis, da dort die Neubildung bzw. Alterung der Zellen in den sogenannten Fibroblasten stattfindet. Diese sind mit zunehmendem Alter und unter oxidativem Stress , wie durch UV-Strahlung, aber auch durch Rauchen, eine hektische Lebensweise oder Umweltverschmutzung – nicht mehr in der Lage, eine ausreichende Kollagenproduktion sicherzustellen. Die Folge: Die Haut altert optisch, Fältchen entstehen oder vertiefen sich, die Hautfeuchtigkeit und -elastizität lässt nach. Umso bedeutender sind Anti-Aging-Effekte, die nicht nur durch eine optimale Ernährung, sondern auch durch Sport und die damit zusammenhängende Versorgung der Zellen mit Nährstoffen erzielt werden können. Doch wer kann schon regelmäßig täglich 1,5 Liter Wasser trinken, fünf Portionen Obst und Gemüse essen und 30 bis 60 Minuten Sport treiben? „Die Haut ist ein Spiegel unserer Gesundheit. Und gerade in Bezug auf Hautalterung hat unsere Ernährung einen entscheidenden Einfluss. Wirkstoffe in Anti-Aging-Nahrungsergänzungsmitteln, sogenanntes Skinfood, haben ihre Wirksamkeit wissenschaftlich bewiesen. Sie können deutlich zur Hautgesundheit und Hautschönheit beitragen“, bestätigt Dr. Zenker. Gezielt zusammengesetzte Nahrungsergänzungsmittel könnten helfen, unserem Körper die tägliche Dosis wichtiger Wirkstoffe für Haut und Haar zu geben. „Damit sollte man allerdings nicht erst anfangen, wenn Falten, trockene Haut oder fehlender Glow da sind“, warnt Dr. Zenker. „Präventiv und täglich angewendet wird es die Haut schon nach ein paar Wochen danken!“

29. Dez 2025

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Gesundheit

Gesund & Aktiv im Alter

### Pilates – tiefenwirksame Praxis Ideal für Best Ager: Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft, Stabilität und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an Fitnesslevel und Leistungsstand angepasst. Es werden dabei gezielt die tiefliegenden Muskeln in Bauch, Rücken und Beckenboden angesprochen – jene Muskulatur, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig ist. Regelmäßiges Training sorgt so für erhöhte Beweglichkeit, eine verbesserte Körperhaltung und Balance und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen. ![pexels-roodzn-34314432 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_roodzn_34314432_ONLINE_01d8168c42.jpg) ### Schwimmen – schwerelos sporteln Auch diese Sportart kann Senioren uneingeschränkt empfohlen werden – bei konkreten Gelenkschmerzen fallen lediglich einzelne Schwimmstile ins Wasser beziehungsweise sollten durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und die Muskeln sanft trainiert – und zwar alle großen Muskelgruppen. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Es kommt sogar noch besser: Das Immunsystem wird gestärkt, Stress abgebaut und die Koordination verbessert. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken beziehungsweise einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen. ![pexels-pavel-danilyuk-6874403 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pavel_danilyuk_6874403_Online_a2532ecc8e.jpg) ### Nordic Walking – echter Selbstläufer Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best Ager-Sportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und Körperhaltung und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Die koordinierte Bewegung festigt die Balance und fördert die koordinativen Fähigkeiten des Gehirns. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden. Wer nicht allein walkt, hat auch im sozialen Bereich einen echten Lauf. ![pexels-pack2ride-85580365-8934510 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pack2ride_85580365_8934510_ONLINE_ca5f7bad72.jpg) ### Radfahren – läuft wie geschmiert Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-Kreislauf-System auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen (insbesondere die Beinmuskulatur) gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Studien betonen zudem eine Stärkung sozialer Kontakte durch den erweiterten Aktivitätsradius, welche sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirkt.

29. Dez 2025

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Gesundheit

Warum die Zukunft pflanzlich isst – mit Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends

![Katrin Kasper_credit_Dennis Williamson Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/Katrin_Kasper_credit_Dennis_Williamson_Online_358773f745.jpg) ``` Katrin Kasper, PR-Expertin für pflanzliche Ernährung und Foodtrends ``` Immer mehr Menschen essen weniger Fleisch, Wurst und Milchprodukte. Sie ernähren sich pflanzlicher – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie können. Sogar Discounter eröffnen heute eine vielfältige, genussvolle Welt an pflanzlichen Lebensmitteln. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Es geht nicht um Verzicht, sondern um eine Bereicherung: Neue Aromen, neue Texturen, neue Möglichkeiten – die pflanzliche Küche ist längst dort angekommen, wo Genuss, Gewissen und Gesundheit zusammenfinden. Das Bewusstsein dafür wächst, wie sehr uns diese Ernährungsform guttut. Viele spüren bereits nach kurzer Zeit, wie sich mehr Leichtigkeit, Energie und Wohlbefinden einstellen. Pflanzlich zu essen wird zu einer Form von Selbstfürsorge und Wertschätzung – für den eigenen Körper ebenso wie für die Natur, unsere Mitgeschöpfe und die Gesellschaft. Nur ein Beispiel: Die internationale Forschungsgruppe Zero Carbon Analytics rechnet vor, wie weniger Fleischkonsum unser Gesundheitssystem entlasten würde: In Deutschland könnten 1,9 Milliarden Euro für Medikamente und Behandlung eingespart werden – genug, um 36.500 Pflegekräfte zu beschäftigen. Doch im Kern geht es um etwas anderes: um eine neue Idee von Luxus. Nicht stur am Gestern festhalten, sondern das Bessere entdecken. Eine pflanzenbetonte Ernährung öffnet Türen, statt sie zu schließen. Pflanzlicher zu essen bedeutet deshalb kein radikales Umdenken. Sondern die Einladung, Neues auszuprobieren – und direkt zu spüren, wie gut es tut. Mein Tipp: Essen Sie neugierig!