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6. Okt 2020

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Lifestyle

Wellness statt Kälte

Journalist: Alicia Steinbrück

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür – und damit auch die oftmals stres-sigen Feiertage, Jahresabschlüsse und sehnsüchtige Gedanken an wärmere Temperaturen und Son-nenstrahlen. Für viele Sommerlieb-haber fällt die Option des Verreisens in wärmere Gebiete aufgrund be-kannter Corona-bedingter Umstän-de in diesem Jahr größtenteils aus. Glücklicherweise bieten Wellnessho-tels eine fantastische Möglichkeit für kurze Auszeiten voller Entspan-nung und wärmender Wohltaten.

Hochwertige und abwechslungsreiche Wellnesshotels und -anlagen gibt es in nahezu jeder deutschen Region, sodass jeder Entspannungssuchende sein individuelles Paket zusammenstellen kann, und das ohne eine ewig lange Anfahrt, noch dazu mit dem gewünschten Landschaftspanorama – egal, ob Berge, am Meer, See oder in Kombination mit einem Städtetrip. Entspannung und Erholung gibt es dank zahlreicher Modelle und Angebote individuell kombinierbar. 

Erholende Behandlungen und Anwendungen, wie Massagen, Peelings oder Saunagänge sind nicht nur für den Körper eine Wohltat, sondern auch Balsam für die Seele. Gerade in der stressigen und kalten Zeit sollte der Geist frisch und möglichst erholt sein – denn so wird schließlich auch das Immunsystem gestärkt und es bleibt kein Platz für negative Gedanken. Und mal ehrlich: Gibt es etwas Entspannenderes, als es sich nach einer guten Massage oder einer reinigender Beautybehandlung mit einem leckeren Getränk, einem guten Buch und einem klaren Kopf gemütlich zu machen? Die Antwort ist ganz klar: Nein!

Darf es ein wenig Yoga, Bio oder doch asiatisches Flair sein? In einigen Wellnesshotels gibt es spezielle Themen, an denen das gesamte Hotelkonzept ausgerichtet ist – Langeweile kommt hier also garantiert ebenso wenig auf, wie Stress. Mittlerweile gibt es auch vegan ausgerichtete Wellnesshotels, bei dem Veganer ebenso wie der Rest der Wellness-Gäste von einer großen Buffetauswahl wählen dürfen. 

Gönnen Sie sich, Ihrem Körper und Geist und Ihren Lieben etwas Gutes – Wellnesswochenenden bieten sich auch immer als beliebte Geschenkideen an. Kommen Sie gut durch die kalten Tage! 

29. Dez 2025

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Gesundheit

Gesund & Aktiv im Alter

### Pilates – tiefenwirksame Praxis Ideal für Best Ager: Das sanfte, gelenkschonende Ganzkörpertraining kann nicht nur mit eingeschränkter Beweglichkeit praktiziert werden, sondern wirkt auch altersbedingten Beschwerden entgegen. In jeder Pilates-Stunde werden neben Muskelkraft, Stabilität und Mobilität auch Koordination und Gleichgewicht trainiert. Die Übungen lassen sich im Sitzen, Stehen oder Liegen durchführen und werden an Fitnesslevel und Leistungsstand angepasst. Es werden dabei gezielt die tiefliegenden Muskeln in Bauch, Rücken und Beckenboden angesprochen – jene Muskulatur, die für Stabilität, Gleichgewicht und Sturzprävention wichtig ist. Regelmäßiges Training sorgt so für erhöhte Beweglichkeit, eine verbesserte Körperhaltung und Balance und kann sogar dauerhaft den Blutdruck senken. Um die richtige Atemtechnik zu erlernen, sollte unbedingt ein Einstiegskurs in dieser Altersgruppe besucht werden. Bei körperlichen Einschränkungen finden sich unter den rund 500 unterschiedlichen Bewegungsmuster immer genügend Ausweichübungen. ![pexels-roodzn-34314432 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_roodzn_34314432_ONLINE_01d8168c42.jpg) ### Schwimmen – schwerelos sporteln Auch diese Sportart kann Senioren uneingeschränkt empfohlen werden – bei konkreten Gelenkschmerzen fallen lediglich einzelne Schwimmstile ins Wasser beziehungsweise sollten durch andere ersetzt werden. Das Besondere: Im Wasser wird das Körpergewicht um ein Vielfaches aufgehoben. Bedingt durch die Schwerelosigkeit werden die Gelenke geschont und die Muskeln sanft trainiert – und zwar alle großen Muskelgruppen. Schwimmen ist quasi ein Allrounder, denn die Aktivität verbessert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Regelmäßiges Training stärkt das Herz-Kreislauf-System, regt den Stoffwechsel an und kann sogar die Cholesterinwerte senken. Es kommt sogar noch besser: Das Immunsystem wird gestärkt, Stress abgebaut und die Koordination verbessert. Von den komplexen Bewegungsabläufen profitieren übrigens auch die kognitiven Fähigkeiten: Studien belegen, dass regelmäßiges Schwimmen das Demenzrisiko senken beziehungsweise einen Demenzverlauf positiv beeinflussen kann. Wer mit sämtlichen Schwimmstilen Schwierigkeiten hat, kann es mit Aqua-Fitness versuchen. ![pexels-pavel-danilyuk-6874403 Online.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pavel_danilyuk_6874403_Online_a2532ecc8e.jpg) ### Nordic Walking – echter Selbstläufer Die gelenkschonende Alternative zum Joggen gehört wahrscheinlich zu den beliebtesten Best Ager-Sportarten. Kein Wunder: Nordic Walking ist einfach umzusetzen, stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und Körperhaltung und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Durch den Stockeinsatz wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern zusätzlich Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Das ursprünglich für finnische Skilangläufer entwickelte Sommertraining reguliert den Blutdruck und trainiert die Herzgefäße: Das Herz wird kräftiger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus aktiviert regelmäßige Praxis den Hormonhaushalt, stärkt das Immunsystem und beugt Osteoporose und Altersdiabetes vor. Die koordinierte Bewegung festigt die Balance und fördert die koordinativen Fähigkeiten des Gehirns. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung in der freien Natur positiv auf die Psyche aus: Stress kann abgebaut und depressiven Verstimmungen entgegenwirkt werden. Wer nicht allein walkt, hat auch im sozialen Bereich einen echten Lauf. ![pexels-pack2ride-85580365-8934510 ONLINE.jpg](https://cwbucket.fra1.digitaloceanspaces.com/pexels_pack2ride_85580365_8934510_ONLINE_ca5f7bad72.jpg) ### Radfahren – läuft wie geschmiert Für das Fahrrad ist man im Grunde nie zu alt. Bei moderatem Tempo ist die gelenkschonende Aktivität ein optimales Ausdauertraining, welches das Herz-Kreislauf-System auf sanfte Weise in Schwung bringt. Neben Herz und Lunge werden eine Reihe von Muskelgruppen (insbesondere die Beinmuskulatur) gestärkt. Darüber hinaus kräftigt Radfahren das Immunsystem und beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Es ist zudem eine herrliche Schulung für Koordination und Gleichgewicht: Eine Studie belegt bei aktiven älteren Fahrradfahrenden weniger Stürze im Alltag. Ein weiteres Plus für Best Ager: Biken trainiert die Gehirnleistung und stärkt kognitive Funktionen. Auch die mentale Gesundheit profitiert, denn die Kombination aus Bewegung und Naturerlebnis wirkt stressabbauend und stimmungsaufhellend. Studien betonen zudem eine Stärkung sozialer Kontakte durch den erweiterten Aktivitätsradius, welche sich ebenfalls positiv auf die Psyche auswirkt.