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15. Jul 2024

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Wirtschaft

Wie kann ich den Megatrend ‚Longevity‘ für mich persönlich und mein Unternehmen nutzen? - mit Dr. Irmi Huber

Journalist: Thomas Soltau

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Foto: Testalize.me/unsplash

„Gesundheit ohne Grenzen: Longevity“ – ein Gastbeitrag von Dr. Irmi Huber

Irmi Porträt Athen_online.jpg Dr. Irmi Huber, CEO neotes (neotes.com)

Der Megatrend „Longevity“, also das gesunde Altern und die Verjüngung, bietet enormes Potenzial für Einzelpersonen und Unternehmen. Trotz einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 80 Jahren in Europa verbringen viele Menschen ihre letzten 15 Jahre mit Krankheiten, die die Lebensqualität beeinträchtigen. Typische Alterskrankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen resultieren oft aus unserem Lebensstil. Durch Longevity-Wissen können wir unsere Gesundheit langfristig verbessern.

Für Unternehmen wird das Thema immer relevanter. Mitarbeitende über 50 Jahre sind doppelt so häufig erkrankt wie jüngere Kollegen. Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels ist eine längere Lebensarbeitszeit notwendig. Daher wird die Mitarbeitendengesundheit für Arbeitgebende zunehmend wichtiger. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, hat neotes ein umfassendes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) entwickelt, das Tests, Coaching und Mikronährstoffe umfasst. Dies fördert die Gesundheit der Mitarbeitenden und sichert ihre Arbeitsfähigkeit.

Gesund alt zu werden oder den Alterungsprozess zu verlangsamen, ist nicht nur ein Privileg der Reichen. Viele Maßnahmen, wie Lebensstiländerungen, sind nahezu kostenlos. Um dieses Wissen zu verbreiten, wurde 2020 neotes.com als erste europäische Longevity-Plattform gegründet. Der neotes bioAge Selbsttest misst epigenetische Veränderungen in den Körperzellen, bevor Krankheitssymptome auftreten, und bestimmt das biologische Alter und Krankheitsrisiko. Auf Basis dieser Ergebnisse bietet neotes Beratung, weitere Tests und die Gabe von Mikronährstoffen oder Hormonen.

neotes begleitet Sie auf dem Weg zu besserer Gesundheit und Verjüngung. Starten Sie jetzt, profitieren Sie persönlich und stärken Sie Ihre Mitarbeitenden!

29. Sep 2026

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Wirtschaft

Energiekurs Deutschland – Ein Beitrag von Tim Meyer, Energieexperte, Speaker und Berater

Wer heute erfolgreich durch die Energiewelt navigieren will, kommt mit alten Landkarten nicht weit. Zum einen hat sich die geopolitische Tektonik verschoben: Spätestens seit 2021 wissen wir, dass Versorgungssicherheit über Erdgas nur noch mit hohen Kosten und Preisrisiken zu haben ist – seit dem Konflikt an der Straße von Hormus gilt das auch für Kraftstoffe. Wichtiger noch: Die Welt steckt in einer elektrotechnologischen Revolution, die weit über die Energieversorgung hinausreicht. Mobilität, Wärme, industrielle Prozesse und die Fertigung von morgen werden weitgehend elektrisch. Die Märkte haben sich bereits massiv verschoben – nicht nur die deutsche Autoindustrie leidet unter Absatzverlusten einst erfolgreicher Produkte. Treiber ist der globale Boom bei erneuerbaren Energien: Mit ihnen ist Strom so günstig und verfügbar wie nie, und der Preisverfall bei Batteriespeichern gleicht Schwankungen von Wind, Sonne und Verbrauch immer besser aus. Ergebnis: Allein in diese Technologien und den Ausbau der Stromnetze fließen weltweit Investitionen von über 1,3 Billionen US-Dollar pro Jahr – etwa fünfmal so viel wie in neue Gas-, Kohle- und Atomkraftwerke. Ein neues Energiezeitalter hat längst begonnen. So anstrengend diese Gleichzeitigkeit wirkt: Für Menschen und Unternehmen in Deutschland liegen darin große Chancen. Zwei Dinge sind gewiss: Erstens gibt es kein Zurück – geopolitische Spannungen verschwinden nicht, und der technologische Fortschritt bei Clean Tech lässt sich nicht zurückdrehen. Zweitens sind diese Entwicklungen global: Technologien, die wir ohnehin für den Heimatmarkt entwickeln müssen, sind weltweit gefragt und können zur zentralen Säule des dringend nötigen wirtschaftlichen Aufschwungs werden. >Ein neues Energiezeitalter hat längst begonnen. Umgekehrt gilt: Wer an alten Plänen und alter Technologie festhält – und sei es neu verpackt als „hocheffiziente Verbrenner“ oder „Grüngas“ –, landet auf dem wirtschaftlichen Abstellgleis. Industrielle Revolutionen kann man nicht aufhalten. Man kann sich nur entscheiden, auf der Gewinner- oder Verliererseite stehen zu wollen. China macht das seit Jahren zur Industriepolitik: vom Abnehmer deutscher Maschinen zum aggressiven Wettbewerber, inklusive Sicherung von Rohstoffen und Lieferketten. Heute ist China globaler Marktführer bei Wind- und Solarenergie, Batterietechnik und E-Mobilität – weitere Angriffe auf deutsche Märkte sind angekündigt, auch bei Wärmepumpen. Es gilt also, aus der Not eine Tugend zu machen: Absicherung gegen fossile Preisrisiken, Investition in Zukunftsmärkte, europäische Resilienz und Klimaschutz sind dabei ein und dasselbe. Die Politik muss diese neue Realität in eine verständliche Energielandkarte übersetzen: Elektrifizierung unserer Volkswirtschaft als verankertes Ziel, politisch gemanagt und mit Investitionen hinterlegt – vor allem durch schnellere Modernisierung der Energieinfrastruktur, also Digitalisierung, effizientere Organisation und Ausbau der Stromnetze. Doch auch ohne den großen politischen Wurf gibt es Lösungen, die sich schon heute lohnen und in die unternehmerische Zukunft weisen. „Energiekurs Deutschland“ zeigt diese Richtungen auf. Je mehr Unternehmen sie jetzt nutzen, desto mehr profitiert die Allgemeinheit – denn Deutschland hat alle Voraussetzungen, sich neu zu erfinden. Wir müssen es nur wollen und anpacken.